Zoff bei der Bilanzpolizei (DPR)!

PR1MUS meldete es bereits am 17.12.2014 ("Aktuelles") und es sollte doch geheim bleiben. - Keine Medien, keine Recherchen von PR1MUS - so etwas regeln "gestandene Männer unter sich".

Der oberste Bilanzpolizist Deutschlands, Prof. Dr. Edgar Ernst (DPR e.V.) kassiert als Aufsichtsrat mehr als 400.000 €/p.a. bei börsennotierten Kapitalgesellschaften  und ist gleichzeitig Vorsitzender des Gremiums, welches die Rechnungslegung dieser Unternehmen überwachen soll!?

Seine Bilanzpolizisten - vor allem bewährte Big4-Mitarbeiter - werden auf Hinweis der BaFin oder Dritter vorstellig und prüfen, ob die Rechnungslegung ordnungsgemäß ist. Fehlverhalten von Kollegen/innen wird auch der WPK gemeldet.

Diese dubiose Doppelrolle des obersten Bilanzpolizisten wurde seit Wochen diskutiert, doch Prof. Ernst ließ sich für 4 weitere Jahre in seinem Amt bestätigen. Eine Verfahrensordnung der DPR aus 2012, die solche Doppelfunktionen unterbinden soll gilt für den Chef nicht, da er bereits seit 2011 Chef ist!?

Den beiden renommierten Mitgliedern der Bilanzpolizei Prof. Axel von Werder und Prof. Theodor Baums war dies nun doch zuviel und sie traten Anfang März 2015 zurück. Man vermutet, dass andere Mitglieder folgen werden.

Das Ansehen der DPR dürfte damit erheblichen Schaden genommen haben und ist heftig ramponiert!

Übrigens sitzt mittendrin auch Dr. h.c. Spindler (APAK) als Mitglied des Nominierungsausschusses der DPR. Er kennt sich bestens damit aus, wie das Ansehen von Institutionen in der Öffentlichkeit ramponiert werden kann.

Ist es wieder einmal die Gier der Ü60-Größen?

Pseudoeliten und alternde Egomanen lassen sich offensichtlich keine Vorschriften mehr machen, sind vollends von sich eingenommen, spielen dubiose Doppelrollen und greifen ungehemmt nach dem Mammon.