Wirecard: Richtigstellung zur Rolle der APAS

Die Geschäftsführung der WPK hat mich gebeten, meine wpwatch-Meldung vom 09.07.2020:

  • "Wirecard und das Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer"  

zu korrigieren.

Richtig ist: Da es sich bei Wirecard um ein DAX-Mandat handelt, d.h. ein sog. § 319a HGB-Mandat vorliegt, entscheidet allein die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) über die Einleitung berufsgerichtlicher Maßnahmen gegen die verantwortlichen EY-Kollegen und nicht - wie berichtet - die sechsköpfige Vorstandsabteilung Berufsaufsicht (VOBA) bei der WPK.

Sorry, hätte nicht passieren dürfen.

Da sich die APAS fast ausschließlich aus Ex-Big4-Mitarbeitern rekrutiert (Alumni-Netzwerk und gleiche Pensionskasse), fällt es nicht schwer, einen Tipp betreffs berufsgerichtlicher Verfolgung der EY-Kollegen zu geben.