Was wird aus dem Prüfungsfachwirt à la WPK?

Auf der letzten Beiratssitzung der WPK am 30.06.2017 stand die "Einführung eines staatlich anerkannten Prüfungsfachwirts" auf der Tagesordnung.

Zunächst zeigte sich insbesondere vBP-Kollege Maximilian Amon ziemlich "angefressen" darüber, dass wpwatch bereits vor der Beiratssitzung die Tagungsunterlagen zu diesem TOP vollständig vorlagen.

WP-Kollege Ulrich Skirk referierte dann (wohl wegen Abwesenheit der zuständigen Kollegin Barbara Hoffmann) ca. 10 Minuten lustlos zu dem Thema.

Vorab stellte Skirk fest, dass es aufgrund der

  • Aufforderung der WPK vom 03.05.2017, bis zum 30.06.2017 "zu den Überlegungen des Vorstandes Stellung zu nehmen", lediglich eine einzige Eingabe gegeben habe!
  • Hier nochmals meine Eingabe (vom 26.06.2017).

Der Big4-dominierte Vorstand der WPK ließ ja bereits im Vorfeld vermelden,

  • dass "Vertreter aus dem Bereich kleiner und mittlerer Praxen einen Bedarf an fachlich ausgebildeten Mitarbeitern unterhalb der Qualifikation des Wirtschaftsprüfers (WP) sehen."

Klartext: Die Einführung einer Qualifizierung für Mitarbeiter als "Prüfungsfachwirt" interessiert die WPK überhaupt nicht. - Das Vorhaben ist bereits heute gescheitert. Es wird lediglich noch einige Jahre wie eine Monstranz "durchs Dorf getragen"!

Gleichwohl berichtete man dem Beirat, dass man "frühestens 2019" mit den ersten mündlichen Prüfungen rechnet.

Dass die WPK (gemeinsam mit dem IDW) nicht in der Lage ist, eine staatlich anerkannte Prüfung zu organisieren und durchzuführen, hatte man doch zuletzt mit dem skandalösen Ü-WP-Examen für vBPs (§ 13a WPO)  bewiesen.

Eine Schande für den Berufsstand und klares Zeichen, dass man einfach nicht will! - beschlossen von den Big4!

Mein Versprechen gilt:

Die PR1MUS-Akademie wird im September 2017 mit einem erstklassigen Zertifizierungs-Lehrgang zum "PR1MUS Prüfungsfachwirt" starten.

Auf die WPK und das IDW braucht niemand zu warten!

Informieren Sie sich hier.