EY und das uneingeschränkte Testat

Die BaFin hat festgestellt, dass der Konzernabschluss der SGL Carbon SE zum 31.12.2011 in erheblichem Umfang fehlerhaft ist. Dies geht aus einer aktuellen "Korrekturnachricht" der Gesellschaft hervor.

Umsatzerlöse und damit das Ergbnis wurden um 29,9 Mio.€ zu hoch ausgewiesen (Vorfakturierung) und Geschäftswerte wurden im Umfang von 72,5 Mio.€ nicht wertberichtigt.

Dies führt insgesamt zu Ergebniskorrekturen von über 100 Mio.€, was bei einem Konzernergebnis (vor Korrekturen) in Höhe von 73,2 Mio.€ sicherlich von "materiality" sein dürfte.

Der Konzernabschluss 2011 wurde von EY geprüft (Honorar 0,8 Mio.€) und am 29.02.2012 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk testiert.

Liegt es etwa an der Höhe des Honorars? Vielleicht hört die WPK bei EY mal nach!?

Dann noch viel "Spaß" bei den umfangreichen Änderungen.

Eine Frage hab ich noch: Wer zahlt das eigentlich?