Die APAK und der Bilanzskandal der Kammer

Mit dem Ausweis des Spartenfehlbetrags der APAK von 583.091,25 € als sonstiger Vermögensgegenstand beseitigt der Vorstand der WPK bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2013 einen "Spartenfehlbetrag" der APAK im Handstreich.

Die umlagenfinanzierten Sonderuntersuchungen der APAK bei § 319a-HGB-Mandanten führten - wieder mal - zu einem erheblichen Verlust. Die von der APAK berechneten Umlagen decken bei weitem nicht die Aufwendungen.

Nun hat man diesen "Spartenverlust" einfach weggebucht. Ein klarer Verstoß gegen das Realisationsprinzip und eine dreiste Bilanzmanipulation. Oder haben die Vorstände den Buchungssatz selber nicht verstanden!? Wer kam denn auf diese Idee?

Kein Wunder, dass zwei Mitglieder des Haushaltsausschusses diese unverantwortliche "Bilanztrickserei" nicht verantworten wollten und die Rechtsaufsicht (BMWi) informiert haben. Es ist wohl auch nicht damit zu rechnen, dass der Beirat der WPK den Jahresabschluss 2013 am Donnerstag feststellen wird!

So macht man Skandalgeschichte!

Ergebnis ist, dass der Kammerpräsident am Muttertag viele, viele Emails schreiben mußte und es nicht schafft, diesen Buchungssatz zu erklären. - Geht auch nicht!