Der "Jäger der Banken-Bosse"

So wurde der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Claus-Peter Wulff in einem Exklusiv-Interview des Berliner Kurier vom 02.08.2003 genannt, da er die Sonderermittlungsgruppe Bankengesellschaft Berlin leitete - bis zu seiner Pensionierung in 2005.

Er hatte dort in 62 Verfahren gegen rund 80 Manager und Mitarbeiter wegen des Verdachts der Untreue ermittelt.

Danach stand er von 2006 - 2013, insgesamt 8 Jahre, in Diensten der APAK - nominiert von der Rechtsaufsicht BMWi und dort als Ausschussvorsitzender der "Berufsaufsicht".

Als Pensionär nahm er gerne die Tagessätze von 1.500 € für "Sitzungen" der APAK über 4 Stunden mit, die der "nette Herr Ministerialrat Manfred Schmidt" noch schnell vor seinem Wechsel vom BMWi in die APAK ab 2006 festgelegt hatte.

Aus gut informierten Kreisen in Berlin ist zu hören, dass diese beiden Herren in den zurückliegenden Jahren (neben dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden) "die schlimmsten Abgreifer in der APAK" waren.

Dann wünschen wir den beiden beamteten Pensionären allesamt noch beste Gesundheit und einen "wohlverdienten" Ruhestand.

Eine Frage hab ich noch: Wann liegt ein Verdacht auf Untreue vor?

Wundert es Sie wirklich noch, warum die Rechtsaufsicht durch das BMWi versagt?