Das Markenimperium der Familie Rödl (1)

Im Finance-Magazin vom 04.09.2017 stellt Prof. Dr. Christian Rödl unter der Überschrift: "Netzwerke sind der falsche Weg" die Geschäftszahlen von Rödl & Partner für das Jahr 2016 mit einigen kernigen Sprüchen vor:

  • 386,1 Mio. € Gesamtumsatz,
  • sechstgrößte Beratungs- und WP-Gesellschaft Deutschlands,
  • Umsatzwachstum insgesamt 10%, im Prüfungsgeschäft 26%!
  • Rödl ist der am stärksten wachsende Next Ten,
  • 108 Standorte in 50 Ländern.

Gleichzeitig teilt Prof. Rödl gegen den Rest der Branche aus und stellt gleich einmal fest:

  • Rödl will Mandanten mit Auslandsstandorten überzeugen,
  • Kunden schätzen es, dass Rödl mit einer Muttergesellschaft in Deutschland und Tochtergesellschaften im Ausland organisiert ist,
  • Mandanten sind unzufrieden mit Netzwerken,
  • eigene Standorte im Ausland sind ein Riesenvorteil und
  • Rödl internationalisiert sich mit eigener Kraft.

Nach Studium dieses (Werbe-)Artikels im Finance-Magazin stellt man sich schon verdutzt die Frage, warum Rödl so vehement gegen weltweite Netzwerke der Konkurrenten argumentiert und die ausschließlichen Vorteile des internationalen Rödl-Konzerns herausstellt.

Ist der Nicht-WP Prof. Rödl ("Er kam 1999 ins Unternehmen und führt es als Mehrheitsgesellschafter seit dem Jahr 2011") hier als Geisterfahrer unterwegs oder hat dies etwa andere Hintergründe?

Die Antwort auf diese Frage liefert hier das "geistige Eigentum" am weltweiten Rödl'schen Markenlizenzmodell und der Schöpfung von privaten Lizenzentgelten durch die Familie Rödl als Markenrechteinhaber.

Und morgen geht die Geschichte weiter an dieser Stelle ...