Aktuelles

22.05.2014
Anstatt Zunkunftsstrategie nur eine Zustandsbeschreibung

Naiver geht´s nimmer! - Nachwuchsgewinnung und -föderung als zentrales Thema!? - damit beglückte uns gestern die Initiative Gemeinsam für ALLE - Herzig-Liste mit einem Wahlaufruf.

Rückläufige Kandidatenzahlen im WP-Examen, demographischer Wandel, Wettbewerb um Talente ... - alles schon seit Jahren bekannt! Und ? -

Das IDW plakatiert ICE-Bahnhöfe, läßt Bürogolfturniere spielen und startet eine millionenschwere Imagekampagne zu der wir nie befragt wurden.

Wo sind die konstruktiven Vorschläge für die Zukunft? - NICHTS!

Wissen die Kollegen auf der "Friede, Freude, Eierkuchenliste" nicht, dass die Big4 sich ein Belegungsrecht von 90% an den Universitäten im Rahmen der Audit Xcellence Initiative  "gekauft" haben? Dort werden künftig die WP´s nach Bedarf "gebacken"!

Herr Prof. Herzig saß über ein Jahrzehnt im Aufsichtsrat von PwC und hätte etwas gegen die Auslagerung von Standard-Prüfungshandlungen ins Ausland machen können - warum hat er NICHTS unternommen?

20.05.2014
Die APAK und ihr weltweites Ansehen

Die APAK beaufsichtigt die Big4 und untersucht mit ihrem "hochkarätigen" Untersuchungsteam die Prüfungsdurchführung bei Weltkonzernen wie Deutsche Bank, Daimler etc..

Dr. Spindler und Prof. Marten vermitteln beim PCAOB in New York den Eindruck, dass man dies könnte.

Wie kann es denn sein, dass man noch nicht einmal im Jahresabschluss der WPK feststellt, dass die "eigenen" Zahlen falsch sind!?

Die APAK hat sich national und international blamiert!

Eine Frage hab ich noch:

Hat das PCAOB etwa Zweifel an der Arbeit des Sonderuntersuchungsteams oder wieso "überwacht" es die APAK im Rahmen der Joint Inspection???

Im Übrigen veröffentlicht das PCAOB immer wieder Berichte über seine Beurteilung der Arbeit der Big4 in Deutschland. Zuletzt erschienen Berichte über E&Y und PwC (www.pcaobus.org).

Sicherlich kein Ruhmesblatt für das Wirtschaftliche Prüfungswesen!

20.05.2014
Keine qualitätssichernde Entgeltregelung

In der letzten Beiratssitzung am 15./16.05.2014 fand die qualitätssichernde Entgeltregelung nicht die erforderliche 2/3-Mehrheit und wurde somit nicht in die überarbeitete Berufssatzung aufgenommen!

Hatte man sich bereits vor Monaten damit abgefunden, dass der Berufsstand keine Gebührenordnung bekommen wird, so wurde mit der Beiratssitzung wohl die letzte Chance im Kampf gegen Dumpingpreise im Berufsstand vertan.

Wirtschaftsprüfung ist seit über 20 Jahren ein Wettbewerbsmarkt. Und Wettbewerb wird bekanntlich (auch) über den Preis gesteuert. Damit bleibt der Quersubventionierung weiterhin Tor und Tür geöffnet. Prüfungsqualität und qualifizierte Personalpolitik bleiben hierbei wohl eher auf der Strecke!

19.05.2014
Der "Prüferpool" soll kommen!

Informationen, die PR1MUS aus gut unterrichteten Insiderkreisen zugespielt wurden, ist zu entnehmen, dass der geplante Prüferpool zunächst bei der WPK eingerichtet werden soll. Hierdurch soll momentan noch der Eindruck gewahrt werden, dass die WPK auch weiterhin operativ für den peer review zuständig bleibt.

Der Prüferpool soll jedoch sukzessive "Big4 und APAK-freundlich" bereinigt werden!

Hierzu sollen die jetzigen Reviewer daraufhin beurteilt werden, ob sie "genehm" sind. Andernfalls sollen sie aus dem Prüferpool "herauskritisiert" werden.

Das "Mobbing" der WPK gegen einzelne Qualitätskontrollprüfer läuft offensichtlich schon!

Ein priviligierter Kreis gut verdienender Reviewer würde übrigblieben und die Marktbereinigung der Nicht-§ 319a HGB-Praxen durchführen.

Tolle Aussichten, oder???

Die anstehende Beiratswahl muss eine "Abstimmung mit den Füßen" werden!

Nur eine starke Präsenz der Gschrei-Liste im Beirat kann diese Pläne von APAK, WPK und Big4 noch verhindern!

19.05.2014
Feststellung des Jahresabschlusses durch den Beirat

Wegen der Falschbilanzierung bei der WPK per 31.12.2013 bedarf es jetzt der Einreichung einer Feststellungsklage gemäß § 256 VII AktG (analog). Dies hätte zur Folge, dass - im Falle des Obsiegens - der Abschluss nichtig wäre!

Hat mal jemand die Frage gestellt, wie diese Falschbilanzierung in 2014 ff. wieder aufgelöst werden soll?

Im Augenblick tragen alle Zwangsmitglieder die Fehlkalkulationen der APAK mit ihren Mitgliedsbeiträgen!

17.05.2014
"Bilanzskandal der Kammer" wurde abgesegnet!

Mit der Aktivierung eines Verlusts von 583.091,25 € als sonstiger Vermögensgegenstand beseitigte der Vorstand der WPK im Jahresabschlusses 2013 kurzerhand einen "Spartenfehlbetrag" der APAK!

Ein klarer Verstoß gegen das Realisationsprinzip und eine dreiste Bilanzmanipulation.

Dürfen die Planverfehlungen der APAK etwa nicht genannt werden? Oder war der Vorstand der WPK von der allzu effektiven Marktbereinigung der APAK bei den § 319a-HGB-Praxen überrascht?

In der gestrigen Beiratssitzung der WPK in Berlin wurde der Jahresabschluss 2013 nach heftiger Diskussion tatsächlich gegen die Stimmen von 20 Beiräten rechtswirksam festgestellt!? Jetzt argumentiert man mit Besonderheiten bei non-profit-Einheiten und KöR oder mit "Vermögensgegenständen sui generis" etc. - ein Witz! 

So entsteht Skandalgeschichte! Dies war nicht das letzte Wort!

Übrigens das Thema 1 im "Aktuellen Prüfungswesen 2/2014" heißt: Bilanzmanipulationen ...

17.05.2014
Das IDW und sein Wahlaufruf für die "Trojaner-Liste"!

Das IDW ruft in seiner Vereinszeitschrift (FN Nr. 5/2014, S. 305) alle IDW-Mitglieder zur Stimmabgabe für die "Herzig-Liste" auf.

Es geht um die Liste des "ehemaligen und langjährigen PwC-Aufsichtsratsmitgliedes Herzig", der selbst garnicht antritt. Mit seinem hervorragenden fachlichen Ruf erweist er dem IDW und den Big4 jedoch eine merkwürdige Gefälligkeit!

Das IDW hat erneut bewiesen, dass es lediglich die Interessen der Big4 vertritt und seine neutrale Position im Wahlkampf satzungswidrig verläßt!

Die "Herzig-Liste" ist die vom IDW gesteuerte "Trojaner-Liste" auf der Sie sowohl hochrangig vernetzte IDW-Organmitglieder, ehemalige PwC-Senior-Manager und am Prüfungswesen nicht interessierte Steuerberater/WP´s finden.

Dies sind gerade NICHT die Vertreter kleiner und mittelgroßer Kanzleien, die die weitere Marktbereinigung der Big4 verhindern werden!

16.05.2014
wp.net hat niemals Strafanzeigen gestellt!

Mehrere Kollegen/innen haben mich darauf hingewiesen, dass in diversen Veranstaltungen und Foren erklärt wird, dass wp.net im Herbst 2013 gegen Mitglieder der APAK Strafanzeigen gestellt hätte.

Richtigstellung: wp.net hat keine derartigen Strafanzeigen gestellt.

Alle Strafanzeigen habe ich persönlich gestellt!

Strategie derer, die dies verbreiten ist es offensichtlich Herrn Gschrei zu denunzieren und die Gschrei-Liste aus diesem Grunde für "nicht wählbar" zu erklären.

Also - bleiben Sie locker und lassen Sie sich nicht in die Irre leiten!

Nur wp.net vertritt bei der anstehenden Beiratswahl tatsächlich die Interessen der kleinen und mittelgroßen Kanzleien.

16.05.2014
Golf-Finale des Berufsnachwuchses im IDW-Haus

Gestern war es endlich soweit! - Finale der bundesweiten Bürogolfmeisterschaft, die bereits seit Monaten über 7 Qualifikationsturniere läuft und Teil der millionenschweren Imagekampgne der IDW ist. Finanziert übrigens mit einer Sonderumlage auf die Mitgliedsbeiträge von allen IDW-Mitgliedern.

Auf Fluren, in Arbeitsräumen und Besprechungszimmern - überall wurde gegolft. Dem Berufsnachwuchs sollte einmal gezeigt werden, was Wirtschaftsprüfer so in ihren Büros tagsüber machen.

Nach zwei Stunden stand der Gewinner fest: der Paderborner Schüler Philipp-Niklas Rumpf.

Wir haben uns alle sehr gefreut! - Nachdem Paderborn nun auch noch in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist freut Philipp-Niklas sich noch mehr!

12.05.2014
Die APAK und der Bilanzskandal der Kammer

Mit dem Ausweis des Spartenfehlbetrags der APAK von 583.091,25 € als sonstiger Vermögensgegenstand beseitigt der Vorstand der WPK bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2013 einen "Spartenfehlbetrag" der APAK im Handstreich.

Die umlagenfinanzierten Sonderuntersuchungen der APAK bei § 319a-HGB-Mandanten führten - wieder mal - zu einem erheblichen Verlust. Die von der APAK berechneten Umlagen decken bei weitem nicht die Aufwendungen.

Nun hat man diesen "Spartenverlust" einfach weggebucht. Ein klarer Verstoß gegen das Realisationsprinzip und eine dreiste Bilanzmanipulation. Oder haben die Vorstände den Buchungssatz selber nicht verstanden!? Wer kam denn auf diese Idee?

Kein Wunder, dass zwei Mitglieder des Haushaltsausschusses diese unverantwortliche "Bilanztrickserei" nicht verantworten wollten und die Rechtsaufsicht (BMWi) informiert haben. Es ist wohl auch nicht damit zu rechnen, dass der Beirat der WPK den Jahresabschluss 2013 am Donnerstag feststellen wird!

So macht man Skandalgeschichte!

Ergebnis ist, dass der Kammerpräsident am Muttertag viele, viele Emails schreiben mußte und es nicht schafft, diesen Buchungssatz zu erklären. - Geht auch nicht!