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WP Watch

NR. 81 - JUNI 2020 (2)

 
1. Hoffentlich ist es bald vorbei?
2. KPMG und der Postauto-Skandal
3. Professor oder Professor h.c. ?
4. Das WP-Berufsrecht soll sturmreif geschossen werden!
5. Die neuesten Rödl-Tricksereien im Überblick
6. IDW und AKS machen es gemeinsam
7. Unglaubwürdige Rankings - ein Beispiel
8. Eine gute Zeit für Sie!!

Hoffentlich ist es bald vorbei?

 

Zunehmend kommt einem das Leben in Zeiten der Corona-Epidemie surreal vor!

Aufgrund eingeschränkter Reisetätigkeit, Lockdown, Homeoffice und fehlender stringenter Zeitplanung verliert man schon mal die Orientierung und fragt sich nach Wochentag, Feiertag und der unmittelbaren Verbindlichkeit jetziger Tätigkeiten.

Das Grundgefühl scheint jedoch das "Warten" zu sein! - Warten, dass etwas vorbeigeht.

Wir scheinen alle darauf zu warten, dass es wieder so wird, so wie es vorher war - ohne Einschränkungen, mit beliebiger Reiselust, sozialem und kulturellem Leben. -  Manchmal gewinnt man in Gesprächen auch den Eindruck, dass die momentane Zeit als "verlorene Zeit" empfunden wird.

Es ist wie ein Pendel: Entschleunigung, Besinnung, neue Vorsätze, weniger Wellengang und Konsum. Dafür, wenn es dann endlich vorbei ist, mehr Konzentration auf wesentliche Dinge ...

Aber erst einmal muss es vorbei sein!

   
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KPMG und der Postauto-Skandal

 

KPMG ist (wieder einmal) in einen größeren Bilanzskandal verwickelt, der seit Monaten die Medien beschäftigt. Die schweizerische Berufsaufsicht "Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde" (RAB) hat zwischenzeitlich gegen KPMG ein Berufsaufsichtsverfahren eröffnet.

KPMG prüft seit 20 Jahren die Jahresabschlüsse der Postauto AG, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der POST AG. Diese Gesellschaft betreibt mit ihren gelben Bussen in der Schweiz landesweit hochsubventionierte Busstrecken. Hierbei dürfen satzungsgemäß keine Gewinne erwirtschaftet werden, da ansonsten Zuschüsse zurückgezahlt bzw. die Gewinne an die Kantone und den Bund abgeführt werden müssen.

Da jedoch im Laufe der Jahre enorme Gewinne eingefahren wurden - man spricht von über 78 Mio. SFR - kam man auf die tolle Idee, diese subventionierten Buslinien mit Kosten anderer Linien zu belasten und somit die Gewinne "wegzubuchen". So wurden in mehr als 200.000 Buchungen (!) Treibstoffkosten, Reparaturen etc. umgebucht und die Gewinne "kleingerechnet".

Der Skandal wurde ausgelöst durch einen Mitarbeiter des "Bundesamtes für Verkehr", der früher (zufällig) bei der Berufsaufsicht RAB beschäftigt war. Na, so ein Zufall! - Und schon "brennt die Hütte lichterloh!"

Aber: Erwarten Sie nicht zu viel. Die schweizerische Berufsaufsicht hat - ähnlich wie in Deutschland - "Züge einer Geheimjustiz." Man arbeitet "im Stillen" und immer "in engem Kontakt mit den Big4."

KPMG weist bisher jegliche Verantwortung von sich und erklärt, dass man "nicht für die Prüfung interner Verrechnungen zuständig gewesen sei", sondern "nur für die externe Rechnungslegung".

Von der Prüfung der dem Jahresabschluss zugrundeliegenden Buchführung und einem "risikoorientierten Prüfungsansatz" (Gesetzesmäßigkeit etc.) hat KPMG wohl noch nichts gehört!? - Das ist ja wohl ein Treppenwitz!

Eine Frage hab ich noch:

Warum glauben eigentlich immer noch intelligente Top-Manager, es käme nicht früher oder später alles ans Licht? Ist es Naivität? Ist es kriminelle Energie? Oder glaubt man, die Situation mit Hilfe von Politik und Star-Juristen jederzeit beherrschen zu können?

Dieser Fall reiht sich doch nur lückenlos ein in die Serie: VW, AUDI, Deutsche Bank, M.M. Warburg, FIFA,  AIR BERLIN, ...

   
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Professor oder Professor h.c. ?

 

Manchmal hat man als Berufspraktiker heutzutage das Gefühl, mit einer wahren Titelflut konfrontiert zu sein. Insbesondere bei Juristen und WP/StB tauchen zunehmend in Gesprächsrunden, als Gutachter und in Verhandlungen "Professoren" auf, wobei man die fachliche Qualifikation kaum einzuschätzen weiß, jedoch anhand der Stundensätze schnell begreift, dass es sich hier um eine/n besonders qualifizierte/n Kollegen/in handeln muss. Bei einfacher Recherche erfährt man dann schnell, dass Professor nicht gleich Professor ist.

Deshalb dieser kurze Ausflug ins Hochschulrecht (lt. Wikipedia):

Professor / Professorin ist in Deutschland die Amtsbezeichnung oder der akademische Titel einer Person, die Inhaber einer Professur ist. Diese stellt keinen akademischen Grad dar.

2016 gab es an den 433 deutschen Hochschulen insgesamt 46.835 Professoren (Frauenquote 23 %). Die Anzahl stieg innerhalb von nur 13 Jahren um 14%. Während Professoren grundsätzlich verbeamtete hauptberuflich tätige Hochschullehrer sind, die dienstrechtlich ernannt wurden, gibt es auch rund 2.000 Honorarprofessoren, die ihren Professoren-Titel von einer Hochschule nach einer meist fünfjährigen nebenberuflichen Lehrtätigkeit ohne Habilitation erhalten. Die Funktion ist in der Regel ehrenamtlich, d. h. ohne Vergütung.

Honorarprofessoren dürfen die Amtsbezeichnung Professor (Prof.) ohne weiteren Zusatz führen! Durch deren Bestellung sollen Personen mit Bezug zur Praxis für die universitäre Lehre gewonnen werden.

Kritiker sprechen von einer „häufig abenteuerlichen Vergabepraxis von Honorarprofessuren“. Statt wissenschaftlicher Leistungen zählten oft ganz andere Qualitäten. Für heftige Diskussionen sorgte z.B. die Ernennung von Josef Ackermann im Jahre 2008, damals CEO der Deutsche Bank AG, zum Honorarprofessor an der Wirtschaftsfakultät der Goethe-Universität Frankfurt a.M..

Fazit:

So mancher "Professor" hat sich seine Meriten ehrenhalber jahrelang an einer Hochschule als Dozent erworben, um mit dem Professoren-Titel (ohne Zusatz!) später auch höchstmöglich abrechnen zu können. - Bekanntermaßen müssen jedoch Berufs- wie auch akademische Titel in der Praxis überzeugend gelebt werden. Etiketten alleine helfen hierbei nicht!

   
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Das WP-Berufsrecht soll sturmreif geschossen werden!

 

Sie erinnern sich: Im Newsletter Nr. 73 (Juli 2017, Pkt. 6.) und zuletzt durch Nr. 79 (Mai 2020, Pkt.3) habe ich auf beabsichtigte massive Eingriffe in das WP-Berufsrecht aufmerksam gemacht.

KPMG scheiterte bereits vor drei Jahren beim Berliner Anwaltsgerichtshof (AGH) mit einem Antrag, all ihre Tätigkeiten künftig unter dem Dach einer Anwalts-AG (One-KPMG) erbringen zu dürfen. Dies hätte den Vorteil gehabt, dass man für alle Beratungs- und Prüfungsleistungen nur noch eine Rechnung stellen würde, eine Vereinheitlichung aller Professionals-Vergütungen herbeiführen könne und Gewinne ohne Hilfskonstruktionen an die jeweiligen Sparten abführen kann.

Jetzt kam das IDW plötzlich aus der Reserve und schlug - ohne Abstimmung mit der WPK! - eine Öffnung des WP-Berufsstandes durch  berufsfremde Personen vor, was die Marktkonzentration weiter steigern würde. Dies hat zu Folge, dass die Anerkennungsregelungen für eine WPG (§ 28 WPO) und die Überprüfungspraxis im Falle von Neuanträgen durch die WPK in das Fadenkreuz der Beobachter geraten muss.

Dies zeigte sich insbesondere auch bei den neuesten dreisten Schachzügen der Superstrategen von Rödl: Dort hat man, um das Prof.h.c. Rödl - Problem zu lösen, einen Blick in den Kommentar der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO; § 59e) geworfen und diesen exzessiv ausgelegt: Hier wird die Möglichkeit von sog. „Mehrfachbändern“ angesprochen, also Personen mit Mehrfachqualifikation (WP/StB/RA), die für die gleichzeitige Erfüllung der Voraussetzungen der Anerkennung einer WPG, StBG und RA-Gesellschaft die alles entscheidende Rolle spielen.

Rödl verstieß hierbei durch Nutzung eines Strohmannes, verschleierter Verschiebungen von Geschäftsanteilen und verspäteter Meldungen zum Berufsregister eindeutig gegen die Spielregeln des Berufsrechtes. Es wurde vernebelt, getrickst und getäuscht! Am Ende sollte dieser Mißbrauch berufsrechtlicher Regeln noch dazu dienen, die Deutschlands-Möchtegern-WPG Nr. 6 zu legitimieren.

Aus alledem kann nur geschlußfolgert werden:

  • Die WPK muss sich eindeutig positionieren und aufhören, "der Musik des IDW hinterherzulaufen."
  • Der Berufsstand muss über derlei Attacken informiert werden. Bevor hier wesentliche Eingrife in das Berufsrecht erfolgen, ist der Berufsstand zu befragen.
  • Das IDW ist eindeutig in die Schranken zu verweisen. Dem Lobby-Verein kann nicht das Feld überlassen werden.
  • Die Doppelbesetzung in WPK und IDW mit Lobbyisten der Big4 muss beendet werden.

Das IDW wartet doch nur darauf, dass man nach einem gefakten Artikel mit WP/StB Wambach (aus dem Hause Rödl!) eine Befragung des Berufsstandes startet, um dem BMWi dann entsprechende Vorschläge zur Gesetzesänderung zu geben.

   
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Die neuesten Rödl-Tricksereien im Überblick

 

Immer wieder hat wpwatch in den letzten Jahren über Rödl berichtet - wie unser Archiv belegt, insgesamt über 40 mal! Seit Mitte 2019 wurde es dann auffällig ruhig und wir vermuteten bei wpwatch bereits, dass sich die Superstrategen aus dem Frankenland etwas ganz besonderes einfallen lassen würden. Dies wäre auch nötig, damit Rödl & Partner die Anerkennung als WPG nicht verliert, da die Mehrheit - nämlich momentan 74% - der Anteile allein in Händen von Prof. h.c. Christian Rödl (*1969) liegt, der keine WP-Qualifikation vorweisen kann. Es war auch nicht zu erwarten, dass er sich der Qual des WP-Examens (mit ungewissem Ausgang) unterzieht.

Die Rödl-Tricksereien in einzelnen Schritten nochmals zum Mitlesen:

Durch diese aufgedeckten Trickserein von Prof. h.c. Rödl sowie den Berufskollegen.

  • WP/RA Ronald Hager, München,
  • WP/StB Peter Bömelburg, Nürnberg,
  • WP/StB Martin Wambach, Köln

wurde die WPK vorsätzlich getäuscht. Dies muss für alle vier Beteiligsten ernsthafte berufsrechtliche Konsequenzen haben, da die WPK ansonsten jedwede Glaubwürdigkeit verspielt. Die Kammer selbst muss sich hierbei auch die Frage stellen, wieso man solche Nürnberger-Taschenspielertricks nicht durchschaut hat.

   
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IDW und AKS machen es gemeinsam

 

"Gut Ding will Weile haben" - Im November 2020 soll endlich erstmals die Prüfung zum/zur "Fachwirt/in Wirtschaftsprüfung (WPK)" von der WPK durchgeführt werden. Die von der PR1MUS-Akademie bereits vor Jahren vorgestellte und bewährte Zertifizierung zum "PR1MUS Prüfungsfachwirt" wurde hierbei weitgehend übernommen. Vorteil soll jetzt insbesondere die "staatliche Anerkennung" durch die WPK sein.

Das IDW sieht sich hierbei als Veranstalter und hat im Frühjahr 2020 kurzerhand eine Kooperation mit dem Lehrgangswerk Abels Kallwass Stitz (AKS) geschlossen. Das IDW kann sich also auch künftig damit rühmen, dass man sich um die Qualifizierung unseres Berufsnachwuchses aktiv kümmert. Man darf nur hoffen, dass AKS/IDW nicht die einzigen Anbieter für dies Qualifizierung bleiben werden.

Während für die WPK das Kassieren der Zulassungsgebühr (150 €) und der Prüfungsgebühr (600 €) bleibt, läßt das IDW nun durch "erfahrene Dozenten und Repetitoren" von AKS

  • drei Vorbereitungskurse,
  • einen Kompak-Llehrgang mit vier Modulen sowie
  • ein "Coaching"
    zum Preise von insgesamt 4.620 € durchführen. 

Macht für den "kleinen WP" somit mit den WPK-Gebühren insgesamt 5.940 €.

Eine Frage hab ich noch: Glaubt der Berufsstand tatsächlich, dass er mit einem "kleinen WP" für schlanke 6.000 € (ohne Reiskosten, Zeitaufwand, Umsatzausfall etc.) die Nachwuchsprobleme des Berufsstandes geregelt bekommt?

PR1MUS hatte bereits vor über 10 Jahren immer wieder vorausschauend eine Qualifizierung unseres Berufsnachwuchses gefordert. Jetzt ist es endlich soweit! Wir wünschen allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

   
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Unglaubwürdige Rankings - ein Beispiel

 

Komisch: Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zählen auf ihren Websites (für sich) immer zu den Besten!

Wie man das macht? - Man beteiligt sich an medienwirksamen Rankings, landet in einer "Besten-Liste" und feiert diese Auszeichnung ausgiebig auf der Website und auf dem Briefpapier der Kanzlei. Dann wird noch das regionale "Käseblatt" informiert und auch diese Berichterstattung wird an exponierter Stelle auf die eigene Website plaziert oder gar an wpwatch geschickt, mit der Bitte um Veröffentlichung.

Na, das ist doch was! Bei Rankings an vorderer Stelle dabeizusein, ist doch alles! - Dann kommen die Mandanten schon angeflogen und man kann sich vor lukrativen Aufträgen kaum noch retten.

Erinnert das Ganze doch an Wiwo, Capital, manager magazin, Fokus, brandeins, Lünendonk & Co.? - Der Weg in die Lächerlichkeit ist damit oftmals vorgegeben.

Aus der Studie des manager magazin "Die besten Wirtschaftsprüfer 2020/2021" möchte ich ein ausgewähltes Beispiel erläutern. Auf Seite 27 der "Studie" werden die 50  Gewinner in einer Liste zusammengefasst: "Testierer mit Testat!" - Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer für den Mittelstand. Das Rating erkennt man an den verliehenen Kronen (1 bis 5) und es werden sechs Evaluierungsbereiche unterschieden:

  • Goldstein Consulting, Berlin (*1998)

Die frühere EY-Wirtschaftsprüferin Annette Goldstein (www.goldsteinconsulting.de) tritt lediglich im Bereich Audit an und schafft es (wieder einmal) unter die Top Ten mit der Höchstbewertung von 5 Kronen! Das Ergebnis der "Studie" wird kommentiert, dass man "eines von nur zwei Unternehmen sei, welches drei Jahre in Folge die Bewertung Excellent(!) erreicht. Weit überdurchschnittliche Bewertungen gab es im Hause Goldstein für analytische Fähigkeiten, Team- und Umsetzungsfähigkeit." - Bla, Bla, Bla. - Ja, mehr geht ja wohl nicht!?

Also mal Klartext: Die beiden Profs haben für die "wissenschaftliche Studie" 1253 "Entscheider" nach der Ex-EY-Kollegin befragt und die Befragten "nach der Nähe ihres Funktionsbereichs zu den Aufgaben ausgewählt"!? Diese Befragten haben bei der Kollegin "exzellente analytische Fähigkeiten" festgestellt!?

Wer glaubt denn diesen Blödsinn?

Schaut man sich die Website der Ex-EY-Kollegin genauer an, so ist man zunächst von der fachlichen Expertise im Audit-Bereich beeindruckt. Neben ihr gibt es keinen weiteren Berufsträger und im 14-köpfigen Team noch einen StB, 2 BA-Manager, 1 Master-Senior, 3 Azubis ...! - Man ist geradezu überwältigt von der geballten fachlichen Expertise - oder?

Mit dem "Bereich Audit" - so stellt man im weiteren Verlauf der Website fest - meint die Kollegin wohl eher "Prüfungsbegleitung", denn sie offeriert den Kunden für 20% des vereinbarten Honorars für eine Abschlussprüfung eine "Begleitung der Abschlussprüfung". Weitere Dienstleistungen werden für 210 €/Std. + USt. abgerechnet.

Nachdem sie seitenlang Warnhinweise zu den Schlechtigkeiten der WP-Branche gibt, möchte sie lieber als "Besserwisser-WP" auf der Seite ihrer Auftraggeber Berufskollegen/innen in die Schranken weisen.

Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen:

  • Sie hält dem Berufsstand die Unsitte vor, zu niedrigen Honoraren Prüfungsaufträge zu sichern und plötzlich zusätzlich einen "besonderen Mehraufwand" in Rechnung zu stellen.
  • Kollegen/innen haben keinerlei Sensibilisierung für Formulierungen im Prüfungsbericht.
  • Kollegen/innen scheuen zunehmend die Mühe und das Risiko, zu eigenen Entscheidungen stehen zu müssen, und nötigen Mandanten stattdessen zu unnötig konservativen Wertansätzen.
  • Mandanten sind unnötigerweise der Interpratation von Prüfungsstandards durch Kollegen/innen wehrlos ausgeliefert 
  • Als Prüfungsbegleiterin wird sie darauf achten, dass Kollegen/innen korrekt prüfen.

Na, da haut die Kollegin gleich einmal den gesamten Berufsstand in die Pfanne. Erinnert irgendwie an Verschwörungstheorie! Vielleicht leidet die Kollegin aber auch noch unter der Prägung durch ihren früheren Arbeitgeber EY!? Tolle Kollegialität! Da kommt richtig Stimmung auf.

Nebenher behauptet die Kollegin, dass "das IDW als Ausbildungsträger der WPK ihr Hunderte von Lehrgangsteilnehmern anvertraut" hat  und sie "maßgeblich an der Ausbildung des Berufsnachwuchses beteiligt ist." - Da muss in den letzten 34 Jahren meiner Tätigkeit als Repetitor und Dozent etwas an mir vorbeigegangen sein. Wer ist Goldstein?

Diese Zufallsstichprobe der "wissenschaftlichen (Wünsch-Dir-Was) Studie" des manager magazins soll zeigen, zu welchen Ausuferungen und Peinlichkeiten diese ungehemmte Ranking-Sucht führen kann. - Es wirkt bei genauerer Betrachtung einfach nur lächerlich, kratzt an der Glaubwürdigkeit des Berufsstandes und ist berufsrechtlich grenzwertig!

Was die Juroren beim manager magazin zu der Bewertung "Die Besten für den Mittelstand" bewogen hat, bleibt sicherlich deren alleiniges Geheimnis.

   
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Eine gute Zeit für Sie!!

 

Das war´s mal wieder für heute.

Ihnen und Ihren Lieben alles Gute. Bleiben Sie gesund!

Übrigens: Ich hoffe, dass ich alsbald wieder auf Tournee gehen darf, um mit den Seminarteilnehmern konstruktiv zu arbeiten!

Kollegiale Grüße aus Köln

Ihr

Dirk Hildebrandt

Herausgeber (ViSdP):

WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Str. 9   51149 Köln
Tel. 02203 / 98 00 20
E-Mail: hildebrandt@wpwatch.de

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