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WP Watch

NR. 59 - AUGUST 2015

 
1. Danke!
2. Was wurde aus der teuren Imagekampagne des IDW?
3. "Schlafende Wirtschaftsprüfer" von EY
4. EY - die Wort- und Bildmarke
5. Schlossbesuch beim Gräflichen Wirtschaftsprüfer
6. Wie attraktiv ist das Amt einer Landespräsidentin?
7. Ein Schurkenstück aus dem Finanzkapitalismus
8. Tagebuch des HSH-Nordbank-Prozesses
9. Der Traum einer lauen Sommernacht ...
10. PR1MUS-Seminare im Herbst 2015
11. Grüße aus Köln!
1.

DANKE!

 

Der Newsletter Nr. 58 war noch nicht einmal eine Stunde raus, da erreichten mich erste Zuschriften.

Es war die einhellige Zustimmung von Kollegen/innen für die Fortführung des "alten Newsletters". Ebenfalls gab es großen Zuspruch für die konsequente Schaffung von Transparenz in der Berufspolitik.

Dies ist für mich Verantwortung und Verpflichtung zugleich!

   
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2.

WAS WURDE AUS DER TEUREN IMAGEKAMPAGNE DES IDW?

 

Sie erinnern noch: Zunächst die Bürogolf-Meisterschaft, dann die Trailer im Vorprogramm der Studentenkinos und anschließend die Marker in den Überraschungstüten (gemeinsam mit Kondomen) an den Uni-Haupteingängen.

Die Imagewerbung des IDW soll bis 2017 anhalten und insgesamt 9 Mio. € kosten.

Wohl ein tolles Geschäft  - für die Agentur!

Eine Frage hab ich noch: Was hat´s bisher gebracht?

Die Teilnehmerzahlen im WP-Examen nehmen dramatisch ab, einen Ausbildungsberuf wird es wohl nicht geben, die Kosten fürs Recruiting steigen unaufhaltsam und die Big4 "glänzen mit Skandalen"!

Das IDW beschäftigt sich an der Uni Münster schon mal mit Wirtschaftsprüfung 2025 und die Big4 verselbstständigen sich als globale Allround-Dienstleister.

Im aktuellen Gesetzgebungsverfahren APAReG werden den kleinen und mittelgroßen Kanzleien die vorgesehenen Erleichterungen konsequent verweigert, der Peer Review wird verschärft und die  Marktbereinigung zugunsten der Big4 wird fortgesetzt.

Fest steht, dass das IDW von allen (Noch-)Mitgliedern die Umlage für diese aberwitzige Imagekampagne auch noch 2017 verlangen wird und wahrscheinlich niemand anschließend erfahren wird, dass all dies NICHTS gebracht hat!

   
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3.

"SCHLAFENDE WIRTSCHAFTSPRÜFER" VON EY

 

So lautete die Überschrift der NZZ (30.07.2015) nachdem der Untersuchungsbericht zum Bilanzskandal bei Toshiba vorliegt.

Falsche Buchungen in Milliardenhöhe und die Wirtschaftsprüfer haben nichts gesehen!? Bei EY Japan, dem Wirtschaftsprüfer von Toshiba, dürften die Verantwortlichen derzeit schlecht schlafen. Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat nämlich von April 2007 bis Ende 2013 insgesamt weit über 1 Mrd. € Gewinn zuviel verbucht.

Der Bericht der von Toshiba eingesetzten Untersuchungskommission spricht eine klare Sprache. In den Geschäftsjahren 2008 bis 2013 wurden vier missbräuchliche Verbuchungspraktiken beim japanischen Konzern aufgedeckt:

  • Mit vorgezogenen Verkäufen kurz vor Quartalsende an Lieferanten («channel stuffing») wurde der Gewinn vor Steuern zu hoch ausgewiesen,
  • ausgebliebene Buchung von Verlusten aus mehrjährigen Verträgen
  • überhöhte Bewertung des Halbleitervorrates
  • wissentlich falsche Behandlung von Betriebskosten.

Hierdurch wollte man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Kosten aufschieben und Gewinne vorziehen, um Quartalsabschlüsse zu verfälschen.

Der Untersuchungsbericht offenbart Abgründe, was die Unternehmenskultur bei Toshiba angeht. Er zählt aber auch detailliert auf, welche Kontrollen versagt haben und den Bilanzskandal erst möglich machten. Zu den Versagern werden auch die externen Prüfer von EY gezählt.

Die Kommission fand u.a. auch heraus, dass im Geschäftsjahr 2013 die Abschlussprüfer von EY darauf hingewiesen hatten, dass die Rückstellungen um 107 Mio. $ unterbewertet seien. Die Toshiba-Spitze habe den Ausweis nicht korrigiert und EY habe trotzdem uneingeschränkt testiert. - Das ist ja wohl ein Knaller!

EY soll aus den Berichten der internen Revision eindeutige Hinweise zur falschen Buchungspraxis bereits in Vorjahren bekommen haben.

   
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4.

EY - DIE WORT- UND BILDMARKE

 

Wort- und Bildmarken sind in der heutigen oberflächlichen Wahrnehmung eine wichtiges Erkennungszeichen. Sie müssen kurz, griffig und einprägsam sein - einfach ein "eye-catch"!

Solch gute Ideen wie z.B. PR1MUS werden urheberrechtlich geschützt, beim Patentamt in München eingetragen und unterliegen einer ständigen Kollisionsüberwachung. All dies lassen sich Anwälte sehr gut bezahlen.

Doch bevor man "an den Markt geht", sollte die eigene Marke daraufhin geprüft werden, ob es nicht bereits vergleichbare Marken gibt. Dies gilt auch für die Big4. Dort will man sich kurz und einprägsam geben - halt so wie KPMG, PwC etc..

Dies dachten sich auch die Super-Strategen von Ernst & Young, die sich seit geraumer Zeit einfach "EY" nennen. Dann ändert sich plötzlich alles: Leuchtreklamen, Internetauftritte, Blocks etc. - es kostete weltweit Millionen.

Ich kenne zwar nicht die hochbezahlte Agentur, die für dieses Wechsel verantwortlich war und auch nicht die Strategen, die dies zu verantworten haben.

Aber schauen Sie doch einmal selbst, was sich hinter diesem Logo "EY" alles verbirgt.

Na, man glaubt es kaum: von der seriösen Prüfungsgesellschaft bis hin zur Schwulenzeitschrift - dieses Logo ist wohl mehrfach überbesetzt - und keiner hat´s gemerkt?

Jetzt gibt es wohl keinen Weg mehr zurück! Das würde nur Irritationen mit sich bringen und wiederum Millionen kosten.

Dumm gelaufen!

   
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5.

SCHLOSSBESUCH BEIM GRÄFLICHEN WIRTSCHAFTSPRÜFER

 

Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder über "besondere Wirtschaftsprüfer" berichtet, egal ob es Milliardäre, Hoteliers, Landwirte oder "Bettensammler" sind.

Heute stelle ich Ihnen eine besondere Persönlichkeit unseres Berufsstandes vor: Herrn Kollegen Philipp Graf von und zu Lerchenfeld (63), Bewohner des Schlosses Köfering bei Regensburg (50 Zimmer) und Herr über 300 Hektar in der Oberpfalz. Er fährt standesgemäß einen Aston Martin ("english racing green", Bj. 1938), hat keine Kinder und ist seit 2013 Abgeordneter des Deutschen Bundestages (MdB, CSU).

Genau als solcher erlangte er jetzt bundesweite Aufmerksamkeit, da ihn das Portal "abgeordnetenwatch.de" zum bestverdienenden Parlamentarier dieser Legislaturperiode kürte. Die BILD-Zeitung machte den Check und besuchte den Grafen auf dessen Gut.

Medienwirksam ließ sich der Graf für die BILD ablichten und gab folgendes "zu Protokoll":

  • Abgeordnetenvergütung: 9.082 €/mtl. und
  • steuerfreie Aufwandspauschale: 4267 €/mtl.

Als weitere Einkunftsquellen gibt er (lediglich) an:

  • landwirtschaftlicher Betrieb und
  • Einkünfte als WP/StB.

Macht insgesamt mindestens 1,148 Mio. € seit der letzten Bundestagswahl bzw. mindestens 783.000 €/p.a..

Meine Recherche förderte jedoch noch Erstaunliches zutage:

Laut Berufsregister führt der Kollege eine Einzelkanzlei auf seinem Schloss, war jedoch Partner der KPMG und langjähriger Niederlassungsleiter der KPMG Bayerische Treuhand in Regensburg. Entsprechend muss er auch eine Pension von der KPMG beziehen.

Weiterhin ist er Aufsichtsratsmitglied bei KRONES und erhält dort ebenfalls Vergütungen!?

Interessanter jedoch erscheint mir, dass er Mitglied im "Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Fraktion und dort Vorsitzender des Arbeitskreises Freie Berufe ist. Als solcher diskutierte er auch bereits am 05.06.2014 mit dem Präsidium des Bundes Freier Berufe (BFB) über die Umsetzung der Abschlussprüferrichtlinie (APAReG). Dort sitzt übrigens auch der WPK-Vizepräsident vBP Albrecht.

Jetzt fassen wir doch einmal zusammen und fragen:

  • Ist der Graf ein Lobbyist der KPMG im Deutschen Bundestag? oder
  • Wie genau muss man dem Bundestagspräsidenten Prof. Lammert eigentlich die Einkünfte melden bzw. belegen?
   
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6.

WIE ATTRAKTIV IST DAS AMT EINER LANDESPRÄSIDENTIN?

 

Gemäß § 4 III der Satzung der WPK obliegt den Mitgliedern "die Pflicht, Ehrenämter zu übernehmen." Die "Leiter der Landesvertretung" werden vom Vorstand der WPK ernannt (§ 9 I), tragen den Titel "Landespräsident der Wirtschaftsprüferkammer" und arbeiten ehrenamtlich (§ 12 IV). Sie erhalten lediglich Ersatz von Reisekosten und Auslagen sowie eine Aufwandsentschädigung (§ 12 V).

Also fragt man doch, warum sich Kollegen/innen für ein solches (durchaus zeitraubendes) Amt zur Verfügung stellen? Ist es "Pflichterfüllung", ist es der Reiz nach "Macht" ("Honneurs") oder auch das liebe Geld?

Vielleicht gibt folgender Fall aus Berlin hier ein wenig Aufschluss:

Der stille Gesellschafter einer Immobilien-KG macht von seinem gesellschaftsvertraglichen Recht Gebrauch, dass ein von der IHK bestimmter Sachverständiger den Jahresabschluss feststellen soll. Die Anfrage landete bei der WPK und das Mandat erhält die Landespräsidentin Katrin Fischer, die sich sodann auch gleich persönlich um diesen Fall kümmert.

Der 56-seitige "Bericht über die Prüfungshandlungen zur Feststellung des Jahresabschlusses ..." zzgl. Anlagen wird von der Landespräsidentin am 31.01.2014 persönlich unterzeichnet. Die Honorarliquidation in Höhe von 26.150 € (netto) wird am gleichen Tage verschickt. Die Landespräsidentin rechnet alleine für sich 72 Std. á 200 € (netto) ab. In Angeboten für Prüfungsaufträge hingegen rechnet sie nach vorliegenden Informationen lediglich 140 €/Std. ab.

Dumm nur, dass der "Feststellungsbericht" der Landespräsidentin auf erheblichen Widerspruch trifft und eine bei einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Auftrag gegebene 8-seitige-Stellungnahme "wesentliche Unrichtigkeiten" und eine "deutliche Unterbewertung der Passiva" feststellt .

Es geht konkret um eine unterlassene GewSt-Rückstellung und "handwerkliche Fehler" bei der Prüfungsdurchführung. Die Immobilien-KG hat mittlerweile Insolvenz angemeldet.

Hier stellt sich zunächst die Frage, wie ein solch lukrativer Auftrag auf dem Schreibtisch der Landespräsidentin landete, die sich des Falles persönlich annahm. Und dies bei einer beeindruckenden  Omnipräsenz: 

  • Beirat der WPK,
  • Beirat der StBKammer Berlin,
  • Öffentlichkeitsausschuss des StBV,
  • Präsidium "freie Berufe Berlin",
  • Ausschuss Steuern und Finanzen der IHK Berlin und
  • Betreiberin für die Homepage der "Herzig-Liste".

Eine Frage hab ich noch: Wie werden eigentlich eingehende Aufträge und Anfragen von der WPK vergeben?

Kollegin Fischer selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ein Mitarbeiter Ihres Büros ("Dr. Dipl. jur. Forensik"?) drohte in seiner Stellungnahme gleich einmal wpwatch mit Strafantrag und nahm zu einzelnen Sachverhalten selbst Stellung!? Er betonte, dass Frau Fischer auf die Beauftragung als Sachverständige keinen Einfluss gehabt habe. Der Mitarbeiter selbst wurde in dem Mandat mit 40 Std. á 125 € abgerechnet.

   
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7.

EIN SCHURKENSTÜCK AUS DEM FINANZKAPITALISMUS

 

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus zahlte für die Übernahme des Leipziger Wettbewerbers Primacom im August 2015 711 Mio. €.

Nach einem KPMG-Gutachten war Primacom 2010 nur 1,3 Mio. € wert.

Es stellt sich die Frage: Ist der Kaufpreis von 711 Mio. € für den operativen Betrieb angemessen oder jenseits von Gut und Böse?

Ich darf die Vor-Geschichte kurz erzählen:

Bis Mitte 2010 firmierte Primacom als AG. Damals fuhr man riskante Refinanzierungen für schnelles Wachstum und ging Knebelverträge mit Hedgefonds und der holländischen ING-Bank ein, die knapp an der Wuchergrenze von 20% (!) lagen. Als die Kreditlinien zur Verlängerung anstanden, zogen die Fremdkapitalgeber den Strick zu und stellten eine Kreditforderung in Höhe von gut 29 Mio. € sofort fällig und nahmen der AG den hochprofitablen, operativen Betrieb, quasi das Tafelsilber, weg. Ziel der Fremdkapitalgeber war es, sich das Unternehmen möglichst billig anzueignen – und die Eigentümer quasi zu enteignen.
 
Auf gar keinen Fall sollte das Unternehmen versteigert werden. Denn hier hätten auch Mitbewerber die Chance gehabt, das attraktive Unternehmen zu ersteigern. Die Fremdkapitalgeber drängten deshalb den Insolvenzverwalter Hartwig Albers zu einem Verkauf wenige Stunden vor Versteigerungsbeginn.

Hierzu erstellte die KPMG eine "fairness opinion", also ein Kurzgutachten zur Entlastung des Insolvenzverwalters, ob der Kaufpreis angemessen sei. Die KPMG kam 2010 im Gutachten zu der Feststellung, dass ein Kaufpreis von 1,3 Mio. € für den Kabelnetzbetreiber angemessen sei. Nominell zahlten die Fremdkapitalgeber zwar 10 Mio. € über eine Strohmannfirma auf den Cayman Islands, doch 8,7 Mio. €  wurden gleich wieder zurücküberwiesen!?
 
Laut Insidern war Primacom 2010 um die 400 Mio. € wert. Der Insolvenzverwalter verschleuderte das Unternehmen somit an die Fremdkapitalgeber für fast nichts.

Fazit: Die keinen Anstand kennenden Hedgefonds feiern nun den Verkauf ihrer aufgehübschten Braut für 711 Mio. € sicherlich seit Tagen nonstop.

Ach, Sie wollten noch wissen, wer die Tele Columbus AG prüft? Also jene Gesellschaft, die 2010 den Kokurrenten für "ein Appel und ein Ei" übernehmen konnte. Sie ahnen es schon? - Also diese fair opinion machte KPMG und Prüfer der Tele Columbus ist auch die KPMG! - Alles klar?

   
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8.

TAGEBUCH DES HSH-NORDBANK-PROZESSES

 

Ich darf Sie an dieser Stelle auf ein spannendes und lesenswertes Buch aufmerksam machen, welches nicht nur einen Schatten auf die Finanzmarktkrise, sondern auch durchaus auf den Berufsstand (KPMG) wirft.

Mittlerweile hat es sich gejährt - der spektakuläre Wirtschafts-Strafprozess gegen den Vorstand der HSH Nordbank, insbesondere deren Vorstandssprecher Dr. Dirk-Jens Nonnenmacher (der Typ mit den klatschig gegelten Haaren und dem breiten Lächeln).

Über das Strafverfahren hat die engagierte Wirtschaftsjournalistin und Bloggerin Dani Parthum im April 2015 ein spannendes Prozesstagebuch mit dem Titel: „DR. NO und die Unschuldigen“ veröffentlicht  (www.drnounddieunschuldigen.de und http://www.diedeutschenbadbanks.de/).

Im Juli 2014 ging der Prozess gegen die sechs früheren HSH Vorstände vor dem Hamburger Landgericht mit Freisprüchen zu Ende. Das Urteil kann getrost als haaresträubend bezeichnet werden, weil die Richter den Angeklagten ALLE Pflichtverletzungen nachgewiesen hatten, sie aber als "nicht schwerwiegend" einstuften. Weil die Staatsanwaltschaft Revision einlegte, urteilt wohl Anfang 2016 der BGH, wann eine Pflichtverletzung von Bankvorständen schwerwiegend genug für eine Verurteilung ist.

Tag für Tag wird der Prozess geschildert, einfache Zeugen kommen darin zu Wort, aber auch die Wirtschaftsprüfer von KPMG, die vor den Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zur HSH noch geschwiegen haben - sowie die zuständigen Referentinnen der BaFin und der Bundesbank.

Resümee: Entstanden ist ein beklemmendes Dokument darüber, wie Banker denken und handeln - unreflektiert, eigennützig, nachlässig, sich um sich selbst drehend, riskant für die Gesellschaft.

   
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9.

DER TRAUM EINER LAUEN SOMMERNACHT ...

 

Zum guten Schluss möchte ich einen (wahren) Traum widergeben, den ich Anfang August in später Nacht hatte:

Ich träumte, dass das VG Berlin die Urteile in den beiden Prozessen gegen die WPK gesprochen hätte und die APAK-Vergütungen rechtswidrig und der WPK-Jahresabschluss 2013 nichtig wären. Weiterhin sprach das VG Berlin auch Recht darüber, dass die skandalöse Besetzung von Vorstand und Fachausschüssen nichtig sei.

Sofort kam in mir die Frage nach den Konsequenzen, einer Rückforderung an die APAK-MitgliederAbschlussprüfung bei der WPK und den Rechtsfolgen von Beschlüssen eines ungesetzlich zusammengesetzten WPK-Vorstandes bis hin zur Ungültigkeit der Beschlüsse zum APAReG.

In mir kamen jedoch schnell Zweifel auf, da diese Blamage für die WPK und die gesamte Politik mit allen Mitteln und vollem Einsatz der Lobbyarbeit verhindert werden würde.

Vielmehr verschleppt man den Prozess gezielt und stellt den Berufsstand immer wieder vor vollendete Tatsachen. ...

In der Aufwachphase dieser Nacht sagte ich mir: Manchmal werden Träume aber auch wahr!

   
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10.

PR1MUS-SEMINARE IM HERBST 2015

 

Hier finden Sie die Termine für das AKTUELLE PRÜFUNGSWESEN (APW) und das FACHFORUM PRÜFUNGSWESEN (FPW) (Bilanzierung und Prüfung nach dem BilRuG) mit den jeweils aktuellen Tagesordnungen.

Im FPW II/2015 gibt es die neuen Arbeitshilfen (Checklisten, Synopse) und eine PR1MUS-Beratungs-Checkliste für die erstmalige Anwendung des BilRUG.

Die Termine 2015 der PR1MUS-Akademie finden Sie hier. Im Modul 3 geht es um schwierige Prüffelder der Jahresabschlussprüfung.

Im Herbst gibt es zwei Veranstaltungen im Rahmen von PR1MUS spezial, die sich einerseits mit der IT-gestützten Prüfungsdurchführung (u.a. Datenanalyse) und andererseits mit der IT-Systemprüfung bei KMU befassen.

   
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11.

GRÜßE AUS KÖLN!

 

Kollegiale Grüße aus Köln

Ihr

Dirk Hildebrandt

Herausgeber (ViSdP):

WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Str. 9
51149 Köln
Tel. 02203 / 98 00 20
E-Mail: hildebrandt@wpwatch.de

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