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WP Watch

NR. 52 - SEPTEMBER 2014

 
1. Umsetzung des Wahlergebnisses
2. Meine Klage gegen die WPK
3. Wieviele Zacken hat das Berufssiegel?
4. Universitäre Wege zum Wirtschaftsprüferberuf
5. "WP-Light" an der Hochschule?
6. Nachgehakt - Höttges und die Chorknaben
7. "Kammer-Leaks"
8. Die lukrativen Nebenjobs des Chefkontrolleurs
9. Richtigstellung und ergänzende Berichterstattung zu Dr. h.c. Wolfgang Spindler
10. Richtigstellung und ergänzende Berichterstattung zu Prof. Dr. Kai-Uwe Marten
11. Kollege Bernhard der Bettensammler
12. PR1MUS spezial - IT-Systemprüfung bei KMU
13. PR1MUS Akademie - update 2014
14. Eine Anmerkung hab ich noch ...
15. Mein Buchtipp
16. Ihnen wünsche ich eine gute Zeit!
1.

UMSETZUNG DES WAHLERGEBNISSES

 

Am kommenden Donnerstag, den 11.09.2014, treffen sich die gewählten 57 Beiräte in Berlin zur ersten konstituierenden Sitzung. Hier sollen auch die 9 WP-Vorstände, die 3 vBP-Vorstände und der/die Präsident/in gewählt werden.

Für den gestrigen Montag, den 08.09.2014, hatte Frau Dr. Hepperle, Abteilungsleiterin beim BMWi (Rechtsaufsicht), die Listenführer zu einem informellen Gespräch ins Ministerium geladen. Dies wohl auch in Kenntnis der besonderen momentanen Situation im Berufsstand.

Dass Herr Prof. Dr. Herzig erscheint, ist wohl eher unwahrscheinlich!?

Im Kern geht es auch darum, wie das Wahlergebnis bei der anstehenden Besetzung der Vorstands- und Ausschussposten umgesetzt wird.

Oder anders gesagt: Da Vorstände mit absoluter Mehrheit aus dem Kreise der Beiräte gewählt werden, könnte wp.net beispielsweise durch gemeinsames Abstimmen der Big4 mit der "Herzig-Liste" komplett ausgebremst werden und leer ausgehen!

In § 8 III der Satzung der WPK heißt es allerdings:

"Die Beiratsmitglieder wählen in Kenntnis des Verhältnisses der im Beirat vertretenen Interessengruppen aus ihrer Mitte 13 Vorstandsmitglieder."

Dies bedeutet m.E. eine proportionale Verteilung der Vorstandsposten entsprechend dem Wahlergebnis der Beiratswahl. Demnach müsste der künftige Vorstand so besetzt werden.

Es liegt in der Verantwortung des BMWi als Rechtsaufsicht darüber zu wachen.

   
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2.

MEINE KLAGE GEGEN DIE WPK

 

Genug ist genug! - Irgendwann muss man anfangen sich zu wehren.

Das "Theater" dauert nun schon über 1 Jahr: Aus unseren Mitgliedsbeiträgen werden völlig überhöhte "Aufwandsentschädigungen" an ehrenamtlich tätige Bundesrichter a.D., aktive Hochschulprofessoren etc. gezahlt - und NICHTS passiert!?

Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 der WPK wird "dreist manipuliert", die Mehrheit der Beiräte nickt ab, der Abschlussprüfer testiert uneingeschränkt - und NICHTS passiert!?

Das IDW "zündelt" monatelang berufsunwürdig in der Presse und läßt einen Großteil der Berufsangehörigen als Chaoten brandmarken und macht damit ungehemmt Wahlkampf für eine "sog. Herzig-Liste" - und die Rechtsaufsicht schaut zu!?

Selbst wenn seriöse Wirtschaftszeitungen wie das HANDELSBLATT die Kammer mitsamt der APAK "vorführt", sind sich IDW, APAK, BMWi und WPK einig und fordern einmütig ein "besseres Erscheinungsbild des Berufsstandes nach außen".

Meine Feststellungsklage gegen die WPK vor dem Verwaltungsgericht Berlin trägt das Aktenzeichen VG 22 K 143.14. Die Klage im Wortlaut lesen Sie hier! (LINK)

   
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3.

WIEVIELE ZACKEN HAT DAS BERUFSSIEGEL?

 

Vor einigen Jahren noch irritierte im mündlichen WP-Examen ein Kollege regelmäßig die Kandidaten/innen mit der (Scherz)Frage: Wieviele Zacken hat das Berufssiegel?

Ich habe dem Kollegen damals bereits empfohlen, diese Frage aus seinem Repertoire zu streichen, da es hierauf keine eindeutige und demzufolge richtige Antwort gebe bzw. ihm empfohlen selbst erst einmal nachzuzählen. - Er hat die Frage nie wieder gestellt!

Einen von mir sehr geschätzten älteren Kollegen hat diese Frage ebenfalls nicht losgelassen und er hat in seinem (etwas verregneten) Sommerurlaub in der Anlage zu § 18a der BS WP/vBP nachgezählt und mir unverzüglich berichtet:

  • Das Siegel des Einzel-WP hat dort 93 Zacken,
  • das Siegel der vBP, BPG und WPG gar 95 Zacken und
  • in der IDW-Veröffentlichung von 1990 haben alle 4 Siegel jeweils nur 90 Zacken.

Vielleicht können WPK und IDW ja alsbald einmal diese Fachfrage im Rahmen eines "Zacken-Fachausschusses" verbindlich klären und dann auch gleich einmal Stellung nehmen zu 8-Endern und sonstigen "Verunstaltungen" des Berufssiegels.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass gleich einige von Ihnen anfangen zu zählen...

   
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4.

UNIVERSITÄRE WEGE ZUM WIRTSCHAFTSPRÜFERBERUF

 

Neben dem allseits bekannten Weg über das StB-Examen und anschließendem WP-Examen gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, dass Studierende an akkreditierten Hochschulen im Rahmen des Master-Studienganges bereits Vorleistungen erbringen, die auf das WP-Examen angerechnet werden. Dies kann zu einer erheblichen Erleichterung auf dem Weg in den Beruf führen.

Einen Überblick über alle neuerlichen Möglichkeiten des Berufszugangs gibt die WPK auf ihrer Homepage unter www.wpk.de/nachwuchs.

Unsere Tabelle gibt Ihnen darüber hinaus einen aktuellen Überblick über die jeweiligen Studienvoraussetzungen für die § 8a und § 13b WPO-Studiengänge sowie die Studienorganisation und Kostensituation.

   
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5.

"WP-LIGHT" AN DER HOCHSCHULE?

 

Die meisten Kollegen/innen kennen den Berufszugang noch als "Knochengang" über das StB-Examen und 5 WP-Examens-Klausuren - mit entsprechender Durchfallquote, finanziellem Aufwand und sozialer "Entbehrung".

Heute soll alles schneller und effektiver gehen, insbesondere bei den Big4 durch deren Initiative  auditXcellence (§§ 8a, 13b WPO), abgestimmte Referenzrahmen mit der WPK und viele credit-points im Masterstudiengang, die einem die meisten Klausuren im WP-Examen ersparen.

Wenn dann auch noch Prof. Wüstemann (Uni Mannheim) mit einer mehr als 90 %-igen Bestehensquote seiner Absolventen im WP-Examen prahlt, stellt sich auch der Letzte die Frage nach der "Ordnungsmäßigkeit" und Chancengleichheit des Verfahrens.

Es ist originäre Aufgabe der WPK, Hinweisen nachzugehen und über das Verfahren zu wachen. Bei Unregelmäßigkeiten muss die WPK einschreiten und ggf. der Hochschule die Anerkennung für diesen Studiengang oder einzelne Fächer entziehen.

Ins Rampenlicht geriet vor einiger Zeit bereits die Universität Duisburg-Essen (Frau Prof. Annette Köhler), da von unabhängiger Seite wiederholt festgestellt wurde, dass die Klausuren im Wirtschaftsrecht im Zeitablauf auffallend "identisch oder jedenfalls vergleichbar" sind.

Einer von der WPK angedrohten "Aberkennung der Akkreditierung" fehlt nach Ansicht der Lehrstuhlinhaberin jede rechtliche Grundlage und würde den universitären Berufszugang "ad absurdum führen"!?

Frau Prof. Annette Köhler war bereits schon mehrfach Gegenstand meiner Berichterstattung (u.a. Newsletter Nr. 44: "Die Promotionsfabrik von Ulm"), bewegt sich für den Berufsstand gerne auf internationalem Parkett und beglückt uns immer wieder mit ihren "Marktanalysen" der Big4 in der WPg.

Ich gehe davon aus, dass die WPK - insbesondere die "unabhängige Prüfungsstelle" ihre Verantwortung kennt.

Vielleicht untersucht man in diesem Zusammenhang auch gleich einmal die "Kaderschmieden der Big4" mit (unglaubwürdigen) Bestehensquoten von über 90% im WP-Examen!

   
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6.

NACHGEHAKT - HÖTTGES UND DIE CHORKNABEN

 

Können Sie sich noch an den peinlichen Vortrag des damaligen Finanzvorstands der TELEKOM, Timmotheus Höttges, auf der Schmalenbachtagung 2011 in Köln erinnern? Mehr als 300 Besuchern, darunter viele Kollegen/innen, erklärte er, wie er sich "seinen Abschlussprüfer aussuchte" und wie es zum Wechsel von EY/PwC zum Alleinprüfer PwC kam.

Als sachkundiger Zuhörer merkte man ziemlich bald, dass er vom Thema "keine Ahnung" hatte und das Auswahlverfahren der TELEKOM gesetzwidrig bis lächerlich war.

Peinlich wurde die Sache insbesondere auch dadurch, dass Prof. Naumann (IDW) ebenso schwieg wie Prof. Kämpfer (PwC) und anschließend eine wissentlich falsche Berichterstattung in den Fachzeitschriften erfolgte. In der Presse wurden die gewählten PwC-Prüfer gar als "Höttges Chorknaben" tituliert.

Nach 2 Jahren kann man resümieren, dass Höttges heute Vorstandsvorsitzender der TELEKOM ist und die Honorare an den Abschlussprüfer von 2010 auf 2013 von 35 Mio.€ auf 22 Mio.€ zurückgegangen ist, d.h. um 37 %!

Wollen Sie jetzt die Berufsaufsicht einschalten? - Tipp von mir: Lassen Sie´s, weil es in Berlin KEINEN interessiert!

   
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7.

"KAMMER-LEAKS"

 

Die letzten Sitzungen der WPK (Vorstand, Ausschüsse etc.) waren nach Insiderinformationen über weite Strecken vom Mißtrauen geprägt. Dies gipfelte gar in Beschimpfungen gegen einzelne Vorstandmitglieder.

Was war geschehen?

Geschäftsführung und Vorstand der WPK wollen Beiräten "Maulkörbe" verpassen und verlangen von Gremienmitgliedern absolute Verschwiegenheit, da man vermutete, dass PR1MUS aus diesen Kreisen regelmäßig mit Informationen versorgt wird. Stundenlang beschäftigt man sich mit dem Abgleich von "email-Eingangsdaten" zu "PR1MUS-Tagesmeldungen" (www.primus-fachseminare.de/aktuelles).

Hatte man sich nicht vor zwei Jahren bei WPK und APAK der "Transparenz" verschrieben?

Weiß man eigentlich wie groß das "Frustpotential" ist, wenn man Skandale vertuscht, lügt oder "unsinnige" Prozesse führt?

Es ist mein Recht, dass ich die von mir ins "Parlament" (Beirat u.a.) gewählten Kollegen/innen danach befragen darf, was man berufspolitisch in Berlin bewegt!

Einige haben wohl immer noch nicht begriffen, dass wir mittlerweile im "Zeitalter der Transparenz" angekommen sind!

   
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8.

DIE LUKRATIVEN NEBENJOBS DES CHEFKONTROLLEURS

 

Seit Gründung im Jahre 2004 hat die "Deutsche Bilanzpolizei" (DPR) bereits über 1.000 Jahresabschlüsse kapitalmarktorientierter AG´s untersucht und immer wieder erhebliche Bilanzierungsfehler festgestellt. Unter den "Falschbilanzierern" der letzten Jahre sehen wir ADIDAS, PUMA, METRO, POSTBANK, CONTINENTAL, HSH und viele andere.

Bei der DPR handelt es sich um eine "private Organisation (e.V.) mit öffentlichem Auftrag" (www.frep.info), deren Gründungsmitglieder u.a. auch das IDW und die WPK waren und die über ein jährliches Budget von ca. 6 Mio.€ verfügt.

Die DPR schreibt über sich selber: "Maßstäbe unseres Handelns sind ...höchste fachliche Qualität, persönliche Integrität und Unabhängigkeit, Exzellenz der Arbeit und ein vernünftiges Augenmaß."

Seit Wochen bereits gibt es bei der DPR schlechte Stimmung, seit nämlich bekannt wurde, dass der "oberste Bilanzpolizist" Prof. Dr. Edgar Ernst (62) allein in 5 Aufsichtsräten von Firmen (u.a. POSTBANK) sitzt, deren Rechnungslegung die DPR überwachen soll. Prof. Ernst kassiert  an AR-Vergütungen über 400.000 €/p.a. und somit wohl deutlich mehr, als er für seinen hauptamtlichen "Polizistenjob" in Berlin bekommt.

Die Gretchenfrage lautet: Darf einer, der Geld von börsennotierten Unternehmen bekommt, dieselben auch kontrollieren?

Das sahen 2 von 7 Mitglieder des Nominierungsausschusses anders und schickten am 28.04.2014 einen "deutlichen Protestbrief" an alle DRP-Mitglieder, was jedoch dazu führte, dass sie "mit einer Abreibung" rechnen müssen.

Den beiden "Kritikern" wird vorgeworfen, dass diese direkt an die Mitglieder der DPR herangetreten sind.

Im Nominierungsausschuss sitzt u.a. auch Dr. h.c. Spindler (APAK), der hier sicherlich mit seinen Erfahrungen über Transparenz / Intranzparenz Rat geben könnte.

   
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9.

RICHTIGSTELLUNG UND ERGÄNZENDE BERICHTERSTATTUNG ZU DR. H.C. WOLFGANG SPINDLER

 

In den Primus-Newslettern Nr. 41 (Dezember 2013), Nr. 42 (Dezember 2013), Nr. 44 (Januar 2014) Nr. 45 (Januar 2014) und Nr. 46 (Februar 2014) wurde über die von Herrn Hildebrandt gegen Herrn Dr. h.c. Wolfgang Spindler erstatteten Strafanzeigen berichtet. Hierzu ist festzustellen, dass die Staatsanwaltschaft Köln den Vorgang an die zuständige Staatsanwaltschaft München abgegeben hat, die mit Verfügung vom 19.11.2013 entschieden hat, kein Ermittlungsverfahren gegen Herrn Dr. h.c. Spindler einzuleiten. Auch die Staatsanwaltschaft Ulm hat am 19.11.2013 entschieden, dass von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Dr. h.c. Spindler mangels Anfangsverdachts abgesehen wird. Soweit in den vorgenannten Newslettermeldungen der Eindruck erweckt worden sein sollte, im Dezember 2013 hätte sich noch eine Staatsanwaltschaft mit den von Herrn Hildebrandt erstatteten Strafanzeigen gegen Herrn Dr. h. c. Spindler beschäftigt, so ist dies nicht zutreffend.

   
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10.

RICHTIGSTELLUNG UND ERGÄNZENDE BERICHTERSTATTUNG ZU PROF. DR. KAI-UWE MARTEN

 

In den Primus-Newslettern Nr. 41 (Dezember 2013), Nr. 42 (Dezember 2013, Nr. 44 (Januar 2014), Nr. 45 (Januar 2014) und Nr. 46 (Februar 2014) wurde über die von Herrn Hildebrandt gegen Herrn Prof. Dr. Kai-Uwe Marten erstatteten Strafanzeigen berichtet. Hierzu teilen wir ergänzend mit, das die Staatsanwaltschaft Berlin ein gegen Herrn Prof. Dr. Kai-Uwe Marten eingeleitetes Ermittlungsverfahren am 24.10.2013 mangels Tatverdachts eingestellt hat. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat durch Entscheidung vom 18.11.2013 entschieden, dass von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Prof. Dr. Kai-Uwe Marten mangels Anfangsverdachts abgesehen wird. Soweit durch den Primus-Newsletter Nr. 42 der Eindruck erweckt wird, im Dezember 2013 hätte sich noch eine Staatsanwaltschaft mit den von Herrn Hildebrandt erstatteten Strafanzeigen gegen Herrn Prof. Dr. Kai-Uwe Marten beschäftigt, so ist dies nicht zutreffend.

   
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11.

KOLLEGE BERNHARD DER BETTENSAMMLER

 

Bereits im Newsletter Nr. 36 (Februar 2013) hatte ich über unseren Kollegen WP/StB/RA Dr. Bernard große Broermann aus Königstein berichtet, der es als Alleineigentümer der Klinikgruppe Asklepios GmbH zum Milliardär gebracht hat.

Der 70-jährige ist topfit, joggt jeden Tag durch den Taunus und mischt noch kräftig mit im "Haifischbecken" der Übernahmen, Fusionen und "Deals". Insider trauen ihm gar in nächster Zeit Zukäufe in der Größenordnung von 1 Mrd.€ zu.

Große Broermann ist als Einzel-WP tätig und residiert standesgemäß mit seiner Kanzlei nahe der ihm gehörenden 5-Sterne-Nobelabsteige "Falkenstein Grand Kempinski". Testieren läßt sich der Kollege von seinem früheren Arbeitgeber EY.

Und die Moral aus der Geschicht? - Auch Einzel-WP´s bringen es manchmal zu "etwas"!

   
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12.

PR1MUS SPEZIAL - IT-SYSTEMPRÜFUNG BEI KMU

 

Diese Thematik gehört sicherlich zu den "weißen Flecken" im Wirtschaftlichen Prüfungswesen.

Die haftungsrechtliche Situation im Zeitalter IT-gestützter Rechnungslegung und Geschäftsprozesse kann nicht deutlich genug betont werden, da eine Prüfung des IT-Systems zu den "Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung" zählt.

Allein eine Inaugenscheinnahme von Hardware und die Vorlage von Softwarebescheinigungen reichen nicht aus. IDW PS 330 verlangt eine Systemprüfung mit entsprechender Dokumentation.

Herr MA CISA Karl-Ludwig Hahne, Geschäftsführer der HMC GmbH, unser PR1MUS-Kooperationspartner, entstammt selbst einer WP-Familie und hat bereits mehr als 100 IT-Systemprüfungen - meist im Auftrage von Kollegen/innen - durchgeführt. Er zeigt in diesem PR1MUS spezial Seminar anschaulich und praxisnah die Planung, Duchführung und Dokumentation der IT-Systemprüfung bei KMU.

Das Seminar findet in (nur) 6 Städten bundesweit statt und die Teilnehmerzahl wurde aus Gründen der Lerneffizienz jeweils begrenzt.

Hier finden Sie das Seminarprogramm und das Anmeldeformular. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

   
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13.

PR1MUS AKADEMIE - UPDATE 2014

 

Das modulare Schulungskonzept unserer PR1MUS Akademie hat sich in der Praxis bewährt!

Hohe Vermittlungskompetenz und ein effektives Lernkonzept überzeugen unsere Teilnehmer immer wieder und decken auch den Nachschulungsbedarf von Bachelorabsolventen im Bereich Bilanzierung und Prüfung.

Auf vielfachen Wunsch von Teilnehmern/innen wird die PR1MUS Akademie Ihnen und Ihren Mitarbeitern künftig jährlich ein update-Seminar anbieten um die Lerninhalte zu aktualisieren. Im Fokus stehen hier die Aktualisierung von Gesetzes- und Facharbeit sowie ein update von Arbeitshilfen und Prüfungstechnik.

Das Seminar wird geleitet von Herrn WP/StB Dipl.-Kfm. Christoph Freichel, der seit nunmehr zwei Jahren die Akademie gemeinsam mit mir leitet.

Wir bieten dieses Seminar in (nur) 6 Städten an und haben die Teilnehmerzahl jeweils begrenzt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Flyer.

Das Anmeldeformular gibt es hier.

   
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14.

EINE ANMERKUNG HAB ICH NOCH ...

 

In der neuesten Ausgabe des WPK Magazin 3/2014 analysiert RA Peter Maxl die vor wenigen Wochen im Beirat "gescheiterte Novellierung der Berufssatzung".

In einer Fußnote stellt er zutreffenderweise fest: "Nach dem alten Wahlrecht wäre der Beirat wieder überwiegend durch Kandidaten der Gschrei-Liste gebildet worden."

Dann kennen hoffentlich alle Beteiligten für die konstituierende Sitzung des Beirates und die Wahlen der Vorstandmitglieder und des/der Präsidenten/in am 11.09.2014 den Wählerauftrag!?

   
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15.

MEIN BUCHTIPP

 

Mal wieder etwas anderes lesen? - Nichts vom Fach, aber etwas um die heutige Zeit vielleicht ein wenig besser zu verstehen?

O.K. - dann aber dabei nicht allzu nachdenklich oder gar depressiv werden.

Michael Maier, "Die Plünderung der Welt", FBV-Verlag, 2014, München (240 Seiten).

Michael Maier ist "Wirtschaftsjournalist des Jahres 2013" und kommt in seinem Buch zu einem bedenklichen Ergebnis:

"Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es eine derart gewaltige Umverteilung - von der Mehrheit der hart arbeitenden Menschen zu einer ganz kleinen Finanz-Elite. Um sich an der Macht zu halten haben die Regierungen in aller Welt mit dem hemmungslosen Drucken von wertlosem Geld begonnen und sich dadurch der Finanzindustrie ausgeliefert."

Willkommen in der Post-Demokratie und in den Fängen von "Pseudo-Eliten"!

   
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16.

IHNEN WÜNSCHE ICH EINE GUTE ZEIT!

 

Sie sehen, dass wir auch nach der Beiratswahl in "bewegter Zeit" leben und gespannt sein dürfen, ob in Berlin ein Neuanfang gelingt.

Ich befürchte, dass die Verantwortlichen bei WPK, APAK und dem BMWi nicht genügend Rückgrat haben werden, um entschlossen einen Neuanfang zu wagen.

Hier müssen "Köpfe rollen" und die Rechtsaufsicht muss beherzt das Ruder in die Hand nehmen.

PR1MUS wird die Geschehnisse beobachten und darüber aktuell berichten.

Ich werde mir - von wem auch immer - den Mund nicht verbieten lassen!

Ihnen wünsche ich noch einen schönen Spätsommer und eventuell noch schöne Urlaubstage!

   
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Herausgeber
WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Straße 9
51149 Köln
Tel. 02203 980 02 - 0
E-Mail: info@wp-hildebrandt.de

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