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WP Watch

NR. 48 - JUNI 2014

 
1. Es ist 5 vor 12 für den Mittelstand!
2. Man möchte "angemessen" vertreten sein!
3. Der Finanzskandal der APAK ist nicht ausgestanden
4. Und jetzt vergessen wir einfach mal diese Skandale
5. Die "Abrechnungskönige" von der APAK
6. Die Weichen der Berufspolitik wurden bereits 2011 gestellt
7. APAK verstößt gegen die Verschwiegenheit
8. Die "Bilanztrickserei" der WPK ist vor Gericht
9. Die klagewütige Wirtschaftsprüferkammer
10. Wählertäuschung der "Herzig-Liste"?
11. Herzig ist wieder aufgetaucht!
12. Auch der Präsident macht Wahlkampf!
13. Deloitte ist schon in den Startlöchern
14. KPMG möchte nur für 3 Jahre!?
15. Die inzinierte "Selbstzerstörung" des Berufsstandes
16. So, dann wählen Sie mal schön
1.

ES IST 5 VOR 12 FÜR DEN MITTELSTAND!

 

Die Beiratswahl 2014 ist in Anbetracht der Bedeutung der anstehenden Reform der Abschlussprüferrichtlinie eine Richtungswahl für den gesamten Berufsstand.

Es geht um die Berufspolitik der nächsten 4 Jahre.

Entscheidend für die Mehrzahl der Berufskollegen/innen wird hierbei die Frage sein, ob sie, die Mehrheit des Berufsstandes, künftig noch eine faire Chance haben werden, ihren freien Beruf tatsächlich auszuüben.

Im Augenblick sieht jedoch alles eher bedrohlich aus! - Es droht eine Überregulierung sondergleichen, die letztlich von APAK, WPK und IDW dazu genutzt werden wird, eine 2. Marktbereinigung am Prüfermarkt zugunsten der Big4 durchzuführen!

Eine genaue Analyse der Wahlprogramme für die Beiratswahl und Stellungnahmen der APAK/WPK-Vertreter zeigen eindeutig, dass alle Listen - bis auf die beiden wp.net-Listen! - dem Regulierungswahnsinn der APAK folgen wollen.

Auch die "Trojaner-Liste" - Initiative Gemeinsam für Alle - Herzig-Liste - betreibt Wählertäuschung, da man gerade nicht die Interessen der kleinen und mittelgroßen Kanzleien vertritt, sondern unmittelbar dem Kontroll- und Regulierungswahn der APAK zu folgen bereit ist.

   
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2.

MAN MÖCHTE "ANGEMESSEN" VERTRETEN SEIN!

 

Eines fällt auf bei den Wahlaufrufen der Big4 und der "Trojaner-Liste!

Jeder möchte "angemessen" vertreten sein um seine Vorstellungen über die Zukunft des Berufsstandes einzubringen.

Dagegen ist NICHTS einzuwenden! Das "Parlament", d.h. der Beirat sollte ein "repräsentatives Bild" des Berufsstandes sein.

Demnach ist die Verteilung der Sitze in Beirat und Vorstand nicht so schwierig:

Mit zusammen 3.500 Berufsträgern/innen ergäben dies für die Big4 zusammen 9 WP-Sitze im Beirat und 2 WP-Sitze im Vorstand!

Der Nächste bitte!

Problematisch bei der "Trojaner-Liste" ist die Summe der vornehmlich steuerberatenden Wirtschaftsprüfer ohne Prüfungsmandate. Diese Gruppe ist nicht unerheblich und greift jetzt vielleicht sogar entscheidend in die Berufspolitik der WPK ein, ohne daran ein originäres Interesse zu haben.

Die Wähler der "Herzig-Liste" werden erst nach der Wahl feststellen, dass nach der Wahl mit den Big4 koaliert wird und man "seine Seele verkauft" hat. Hier werden das IDW und die Big4 das Sagen haben! Sie werden ihre Markbereinigung konsequent fortsetzen und dem APAK-Modell des Prüferpools folgen. - Das ist der Anfang vom Ende!

wp.net vertritt konsequent die prüfenden Berufsträger/innen bzw. möchte auch den  nichtprüfenden Kollegen/innen eine klare Perspektive für Berufsfreiheit und Selbstbestimmung geben. wp.net wird die Möglichkeiten der EU-Reform nutzen, und die Spaltung des Berufsstandes beenden. Die berufspolitischen Ziele von wp.net sind überzeugend und bedürfen dringend einer Umsetzung in den nächsten Jahren.

wp.net sollte die Mehrheit in Beirat und Vorstand anstreben, denn es geht bei der Besetzung nicht um Marktmacht, sondern um unseren freien Beruf!

Ach so! - Jetzt habe ich die "Hoffmann-Liste" vergessen! - Richtig, das stimmt!

   
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3.

DER FINANZSKANDAL DER APAK IST NICHT AUSGESTANDEN

 

Es ist schon naiv zu glauben, dass etwas dadurch gesetzeskonform wird, weil sich die WPK und das IDW demonstrativ hinter eine gesetzwidrige Praxis stellen und die APAK  Abmahnungen herausschickt.

Selbst die klammheimliche Bekanntgabe von Vergütungen auf der Homepage des BMWi führt nicht dazu, dass diese als Aufwandsentschädigungen nun rechtmäßig sind! Ganz im Gegenteil!

Auch die Tatsache, dass man die überhöhten Vergütungen für "ehrenamtliche Tätigkeiten" jetzt nicht mehr persönlich entgegennimmt, sondern einen Berliner Anwalt mit einem Anderkonto zwischenschaltet, macht die Sache nicht besser.

Das BMWi schreibt auf seine Homepage bzgl. der Höhe der Tagesätze:

"Deren Höhe hat das BMWi in den Jahren 2005/2006 - im Benehmen mit dem Berufsstand ... festgelegt..."

Da man uns nicht gefragt hatte, hat man wohl die Big4 gefragt, wieviel con den WPK-Geldern an die APAK-Mitglieder gezahlt werden sollen, damit diese anschließend eine "ordnungsgemäße und unabhängige Untersuchung über deren Prüfungsdurchführung abwickeln.

Dr. h.c. Spindler und Prof. Marten scheinen sich jedoch "sauwohl" zu fühlen mit dieser Form der Unabhängigkeit.

   
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4.

UND JETZT VERGESSEN WIR EINFACH MAL DIESE SKANDALE

 

Es ist schon bezeichnend, mit welcher Borniertheit  und Arroganz die APAK, die WPK und das IDW "Skandale" vergessen machen wollen.

Da werden "Persilscheine" des BMWi hochgehalten, fadenscheinige Erklärungen an den Berufsstand gegeben und gerichtliche Unterlassungserklärungen ausgeteilt - und nun meint jedermann es gäbe keinen Skandal mehr!

Oder sollten wir uns wegen der momentan schlechten Aussendarstellung des Berufsstandes "Gemeinsam für Alle" lieb haben - und alles vergessen?

Seit Mitte 2013 sind alle Empfänger und Zahlende überhöhter Vergütungen "bösgläubig", die Geschäftsführer und Vorstände in der Organhaftung und beim BMWi nennt man dies Staatshaftung.

Wer die Vergangenheit nicht aufarbeitet, dem kann man glaubwürdig auch kein Vertrauen für die Zukunft geben.

Da sitzen hochbezahlte Juristen in der WPK und man merkt nicht einmal, dass das Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG) hochgradiger "Murks" ist und die APAK keinerlei Rechtsfähigkeit hat!?

Oder wollte man dies nicht merken?

   
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5.

DIE "ABRECHNUNGSKÖNIGE" VON DER APAK

 

Übrigens wird die Gesamtvergütung, die man als APAK-Vorsitzender oder Stellvertreter bekommt nicht allein durch den "Tagessatz" bestimmt, sondern insbesondere durch die "akkordartige" Teilnahme an Sitzungen, Telefonkonferenzen und übrigen Veranstaltungen.

Wer prüft eigentlich, ob die APAK-Vertreter überhaupt legitimiert sind an diesen Sitzungen teilzunehmen? Was hat die Teilnahme an den Beiratssitzungen, Vorstandssitzungen, Ausschusssitzungen mit der Aufsicht der APAK als "Letztaufsicht über die Abschlussprüfer" nach § 66a WPO zu tun? Nur deshalb ist sie zur Teilnahme gemäß § 66a III, S. 2 WPO berechtigt!

Wo steht denn, dass Dr.h.c. Spindler an der gesamten doppeltägigen Beiratssitzung "unseres Parlaments" anwesend sein darf oder sich in Telefonkonferenzen des Vorstandes einfach einschalten darf?

Deshalb werden übrigens auch gerne "Ausschüsse" gegründet.

Wer nun die meisten Sitzungen "absitzt" ist "Abrechnungskönig" des Monats!

Gerne bleibt man auch etwas länger als 4 Stunden dabei, weil dann der "Gewinnsprung" von 750 € auf 1.500 € einsetzt. Dabei kann man einen optimierten Stundensatz von 370 € erreichen.

Die neben den APAK-Vertretern sitzenden WPK-Mitglieder können dies nur neidisch zur Kenntnis nehmen; für sie gibt es lediglich 100 € bzw. 500 €. Beiräte erhalten kein Sitzungsgeld! Da wäre man doch lieber APAK-Mitglied!

   
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6.

DIE WEICHEN DER BERUFSPOLITIK WURDEN BEREITS 2011 GESTELLT

 

Eine genaue Analyse der Vorkommnisse in der WPK nach dem sensationellen Wahlsieg von wp.net im Juli 2011 zeigt immer deutlicher, welche Rolle Prof. Pfitzer, die damaligen Vorstände und auch die beiden Geschäftsführer gespielt haben.

Offensichtlich wurden IDW, WPK und die APAK "auf dem falschen Fuß erwischt" und mussten vor Amtsübergabe an wp.net im September 2011 "noch einige Dinge regeln"!

Die Änderungen der Anstellungsverträge der WPK mit ihren Geschäftsführern am 23.08.2011 scheinen wohl doch nicht so unproblematisch zu sein, wie uns das ein viereinhalbseitiges Kurzgutachten einer "Rechtsanwalts-Gräfin" vermitteln will. Es basiert nämlich auf einem weitaus kritischeren 27-seitigen Langgutachten.

Da keine Präsenz-Vorstandssitzung mehr stattfand, lud Prof. Pfitzer mit email vom 19.08.2011 noch schnell zu einer Vorstandsitzung als Telefonkonferenz auf den 22.08.2011 ein, an der 9 Vorstandmitglieder teilnahmen. Hier sollte beschlossen werden, die beiden Geschäftsführer "länger an die Kammer zu binden".

Vorstandsmitglied Albrecht fasste das Motiv des Vorstandes seinerzeit mit den Worten zusammen, dass "mit der Bindung der Geschäftsführer an die WPK ... Stabilität und Kontinuität der Tätigkeit der WPK gefördert werden" sollen.

Im Klartext: Will man die Legislaturperiode 2011 - 2014 zum "Betriebsunfall" in der Geschichte des Berufsstandes erklären, so muss man bereits für die Zeit nach 2014 "vorsorgen".

Gleichwohl hat man hiermit jedoch den beiden Geschäftsführern quasi eine "Organstellung" innerhalb der Kammer gegeben, wie dies Gesetz und Satzung nie vorgesehen haben. Somit konnten  sie nach "Gutsherrenart" für ihre Förderer walten und sich zu "Kammerfürsten" etablieren.

Gleich nach der Wahl 2011 wurden von Prof. Pfitzer die Grundlagen gelegt, dass die jahrzehntelange Vorherrschaft der Big4 in 2014 mit der vom IDW unterstützten "Herzig-Liste" - Friede, Freude, Eierkuchen - seine Fortsetzung finden kann. Schließlich teilte Prof. Pfitzer gleich nach der Wahl via Börsenzeitung mit, dass das Wahlprogramm des Wahlsiegers "eine Ansammlung intellektueller Fehlleistungen" sei.

GEMEINSAM mit den Big4 in "eine neue Zukunft" - Hurra, wir freuen uns schon mal!

   
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7.

APAK VERSTÖßT GEGEN DIE VERSCHWIEGENHEIT

 

Hatte der Leiter des Sekretariats der APAK,  RA Tim Volkmann, am 24.01.2014 um 15:50 Uhr alle Mitarbeiter der WPK und APAK (ca. 180 Personen) unaufgefordert per Rundmail über die juristische Vorgehensweise gegenüber meiner Person unterrichtet, so hat er damit wohl den nächsten APAK-Skandal ausgelöst!

Als Amtsträger (§ 203 II Nr. 1 StGB) sollten ihm seine Pflichten doch wohl bekannt sein!?

Ein Blick in § 64 I WPO müsste auch dem Volljuristen Volkmann zeigen, dass er als "Amtsträger"  "verschwiegen gegenüber jedermann" sein muß.

Durch Rundumschlag alle Mitarbeiter unaufgefordert mit uralten geheimhaltungspflichtigen Tatsachen zu "beglücken", ist eine vorsätzliche Tat, die strafbewehrt ist.

Die strafrechtlichen Vorschriften sind dem Leiter des Sekretariats der APAK doch wohl bekannt - oder???

Übrigens scheint auch unsere Vizepräsidentin Corinna Ahrendt es nicht so genau zu nehmen mit ihrer Geheimhaltungspflicht. Auch sie bevorzugt die strafrechtlich bewehrte Weitergabe von Privatgeheimnissen (§ 203 StGB) durch hundertfache Aussendung per email  an Beiräte, Vorstände, Berufsaufsicht und wp.net-Mitglieder. Hierzu bedient sie sich auch gerne einmal der "Freunde der WPK".

   
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8.

DIE "BILANZTRICKSEREI" DER WPK IST VOR GERICHT

 

APAK und WPK reagieren auffällig hysterisch auf kritische Darstellungen von PR1MUS und versuchen gleich einmal die Kritiker mit dem Instrument der kostenpflichtigen Unterlassungserklärung mundtot zu machen.

Dies hatte in der Vergangenheit mehrmals geklappt. Die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung bedeutet übrigens nicht, dass das Gesagte falsch war. Manchmal habe ich auch Erklärungen unterzeichnet, um damit weiteren gerichtlichen Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen bzw. meine Kräfte zu schonen und auf Wesentliches zu konzentrieren.

Folge meiner Berichterstattung über die "Bilanztrickserei" von WPK und APAK war ebenfalls der Versuch der WPK, mir diese Berichterstattung gerichtlich verbieten zu lassen. Der Antrag der WPK beim LG Düsseldorf war jedoch kein "flotter Durchmarsch".

Vielmehr verlangte die vorsitzende Richterin eine Anhörung der Parteien und von der WPK die Vorlage der Buchungsunterlagen bezüglich der Ausbuchung eines Spartenfehlbetrags der APAK in Höhe von 583.091,25 €.

Die Anhörung erfolgte am 05.06.2014. Das Urteil wird am 18.06.2014 verkündet!

Und die Moral aus der Geschicht: Jede Serie ist einmal zu Ende!

Was jetzt passieren wird, läßt sich wohl schon ahnen ....

   
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9.

DIE KLAGEWÜTIGE WIRTSCHAFTSPRÜFERKAMMER

 

Am 18.06.2014 wird das Urteil des LG Düsseldorf erwartet, welches u.a. darüber entscheiden wird, ob PR1MUS bezüglich des Jahresabschlusses 2013 der WPK weiter von "Bilanztrickserei" sprechen darf. Die WPK befürchtet hier wohl eine "Niederlage".

Aus Kammerkreisen ist nun zu hören, dass die Strategen der WPK noch am 13.06.2014 darüber entscheiden wollten, ob PR1MUS in gleicher Sache noch vor Urteilsverkündung (mit Anwaltswechsel) noch schnell bei anderen Gerichten abgemahnt werden sollte.

Von der Geschäftsführung wird diese Sache als eilbedürftig eingestuft und man bat die Vorstände noch am gleichen Tag um ihr Votum!

Insbesondere das Gastmitglied im Vorstand, der Beiratsvorsitzende Dr. J. von Waldthausen forderte unverzüglich "eine Verfolgung der berechtigten Interessen der WPK bei anderen Gerichten mit Anwaltswechsel."

Hat man in Berlin eigentlich nichts besseres zu tun?

So ist es nun, wenn (quasi unkündbare) Geschäftsführer zu "Kammerfürsten" mutieren und Ex-wp.net-ler "offene Rechnungen" begleichen wollen.

Besser gefiele mir, wenn man sich mit gleicher Hingabe für die Belange der mittelständischen Wirtschaftsprüfung einsetzen würde.

   
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10.

WÄHLERTÄUSCHUNG DER "HERZIG-LISTE"?

 

Wo Herzig draufsteht ist noch lange nicht Herzig drin ....

Die "Herzig-Liste" führt im Berufsstand zunehmend zu Unmut. Kollegen haben zwischenzeitlich Eingaben an die "unabhängige Wahlkommission" gemacht und baten darum zu überprüfen, ob nicht eine Wählertäuschung vorliegt!

Während die beiden Geschäftsführer die Sache (erwartungsgemäß) "abbügeln", setzt sich unser Kammerpräsident jedoch kritisch mit diesen Eingaben auseinander und führt aus:

"... bei der Mittelstandsliste wird ganz bewußt mit einem bekannten Namen als "Listenführer" operiert, der aber selbst offenbar zu keinem Zeitpunkt in die Überlegungen zu Programm und Kandidaten einbezogen war. Ob hierin nicht eine bewusste Irreführung der Wähler liegt, erscheint zumindest fragwürdig.

... Wenn der "berufene" Listenführer jedoch erkennbar und nachweisbar mit der von ihm "geführten"Liste überhaupt nichts zu tun hatte und hat, liegt objektiv eine bewusste Fehlinformation des Wählers vor".

Kammerpräsident Securs stellt auch fest, dass "im Gegensatz zu Prof. Herzig das IDW in den Gesprächen über Programm und Kandidaten - vertreten durch (IDW-Vorstandmitglied) RA Hammant - unmittelbar mitgewirkt und Einfluss genommen hat. Dies wird - sicherlich bewusst - in der Wahlpropaganda der Mittelstandsliste verschwiegen."

Noch deutlicher wird der Kammerpräsident in einer email vom 13.06.2014 an den StB-verband Düsseldorf:

"Der von Ihnen erzeugte Eindruck, Prof. Herzig habe aktiv bei der Kandidatenauswahl mitgewirkt („Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen“) ist – so auch die Darstellungen aus der Führungsspitze des DStV – unzutreffend. Auf die Auswahl der Kandidaten hat dagegen ganz wesentlich das IDW Einfluss ausgeübt (in diesem Zusammenhang sei auch auf die einschlägigen Veröffentlichungen anderer Berufsverbände hingewiesen).

(Anmerkung: der Präsident des DStV und eigentliche Initiator einer breiten – durchaus sinnvollen - Mittelstandsliste, Herr H. Elster, wurde – nachdem das IDW „mit am Tisch saß“ – als nicht mehr opportun angesehen).

Wahlanfechtung wegen Wählertäuschung nicht ausgeschlossen!!"

Deutlicher kann man wohl nicht sagen, dass es sich bei der "Gemeinsam für alle(s) - Liste" um eine "Trojaner-Liste" handelt. - Da wissen wir ja jetzt, wo wir dran sind!!!

Ein Grund mehr, die Herzig-Liste NICHT zu wählen!

   
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11.

HERZIG IST WIEDER AUFGETAUCHT!

 

"Aus gegebenem Anlass" hat Prof. Herzig am 13.06.2014 per bundesweiter Rundmail unterstrichen, "dass natürlich dort, wo Herzig drauf steht, auch Herzig drin ist!"

Das war jetzt wichtig!

Hatten einige doch schon behauptet, es handele sich um ein Phantom, so werden wir "aus gegebenem Anlass" daran erinnert, dass Prof. Herzig über "vielfältige Erfahrungen in unserem Berufsstand verfügt" und dass es sich bei der BDO (nur noch) um eine mittelständische Kanzlei handelt.

Mit Verlaub gesagt, hat unserer "Körperschaftsteuer-Papst" tolle steuerrechtliche Vorträge beim IDW - sicherlich für tolle Honorare - gehalten. Die WP-Berufspraxis kennt er aber wohl nur aus seiner langjährigen Aufsichtsratstätigkeit bei PwC.

Prof. Herzig geht nicht in die Verantwortung und stellt sich nicht zur Wahl. Von seiner "Berufserfahrung" werden wir NICHTS haben.

   
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12.

AUCH DER PRÄSIDENT MACHT WAHLKAMPF!

 

Präsident Securs tritt auf der "Hoffmann-Liste" für eine neue Amtszeit an. Dies ist die Liste mit der "Laola-Welle der Begeisterung". Hierauf finden Sie alle (jetzigen) Größen der Berufspolitik.

Die Vertreter dieser Liste starten bald ihre deutschlandweite Wahlkampftournee und sprechen in "after work-meetings" gerne über die Zukunft des Berufsstandes.

Im businessportal24 bezieht Präsident Securs am 14.06.2014 gleich einmal öffentlich Stellung zur mutmaßlichen "Wählertäuschung der Herzig-Liste":

"Der sogenannten "Herzig-Liste" (der bekannte Steuerrechtler Prof. Herzig hat sich als Listenführer zur Verfügung gestellt, ohne jedoch - so wird kolportiert - bei der Programmgestaltung und der Auswahl der Listenkandidaten mitgewirkt zu haben) steht bereits Ärger ins Haus. Den entscheidenden Einfluss soll vielmehr das IDW ausgeübt haben, was - aufgrund der negativen Erfahrung bei der letzten BR-Wahl in 2011 - nicht transparent gemacht wird.  Wahlanfechtung nicht ausgeschlossen."

Na, dann warten wir mal ab! - Und noch einen schönen Wahlkampf!

   
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13.

DELOITTE IST SCHON IN DEN STARTLÖCHERN

 

Auch Deloitte fordert im künftigen Beirat einen "repräsentativen Querschnitt des Berufsstandes"  und folglich "dort auch Vertreter von Deloitte". - O.K., dies bedeutet für die weltweit größte Big4 ebenfalls 2 Sitze im "deutschen Parlament der Wirtschaftsprüfer".

Ansonsten ist im Wahlprogramm von Deloitte jede Menge Stimmungsmache:

  • seit 2011 wird der Beirat von Vertretern "sehr kleiner Berufsgesellschaften und Einzelpraxen" beherrscht
  • Dies hat zu einer erheblichen Unruhe im Berufsstand sowie zu dessen Ansehensverlust in der Öffentlichkeit geführt
  • Rücktritt des von dieser Gruppe gewählten Präsidenten und ein ständiger Wechsel im Beirat.

Dann noch eine klare Ansage von Deloitte: "Partikularinteressen einzelner Marktsegmente haben in der WPK nichts verloren." - O.K. - haben wir verstanden!

Deloitte wünscht sich auch Vertreter in der Vorstandsabteilung Berufsaufsicht, "damit nicht strittige Rechnungslegungsvorschriften einseitig zulasten der Berufsträger ausgelegt werden."

Klartext: Wir wünschen keinerlei Transparenz und werden die "Sache schon unter uns Big4 regeln."

Eine Frage hab ich noch: Wo war eigentlich Deloitte, als das völlig vermurkste Abschlussprüferaufsichtsgesetz 2004/2005 verabschiedet wurde. Oder träumte man einfach davon, dass all die Skandale nicht rauskommen würden?

Ein Wahlprogramm voller Hochmut und Arroganz! - Aber 2 Sitze - geht in Ordnung.

   
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14.

KPMG MÖCHTE NUR FÜR 3 JAHRE!?

 

Ich glaub es nicht!

Wohl eher ein Witz! - das Wahlrecht ist im Hause KPMG offensichtlich nicht bekannt.

Prof. Schruff ruft in seinem Wahlaufruf (mit 12-seitiger Hochglanzbroschüre) alle Alumnis zur Stimmabgabe für die Liste seines Chefs, Klaus Becker, auf.

Er möchte "... die Politik im Beirat der WPK in den nächsten drei Jahren" bestimmen.

Die Wahlrechtsreform 2013 ist im Hause KPMG offensichtlich noch nicht angekommen, nämlich u.a. die Verlängerung der Legislaturperiode von 3 auf 4 Jahre!

Und noch eins:

Endlich sagt mal einer, wie es weitergeht: "... Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Kandidaten der Herzig-Liste und den anderen großen WP-Gesellschaften den Vorstand der WPK ablösen."

Na also - hab ich doch immer gesagt! - "Trojaner-Liste".

Wegen dem Lappsus mit den 3 Jahren gibt es sicherlich noch ein 4-Augen-Gespräch beim Chef und "heiße Ohren"!? - Wir machen uns doch nicht lächerlich!

Eine Frage hab ich noch: Herr Prof. Schruff - was machen wir denn im 4. Jahr der kommenden Legislaturperiode in Berlin? - Soll ich das dann mal für 1 Jahr übernehmen?

Wenn die Berichtskritik im Hause KPMG so gut funktioniert wie das Korrekturlesen des Wahlaufrufs für die Liste des Vorsitzenden des Vorstandes - na dann "gute Nacht"!

   
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15.

DIE INZINIERTE "SELBSTZERSTÖRUNG" DES BERUFSSTANDES

 

Schaut man sich in den letzten Monaten einmal die Aussendarstellung des Berufsstandes in der Presse an, so könnte man den Eindruck gewinnen, dass es sich beim Berufsstand  um einen "Chaotenhaufen" handelt, dem jegliche Grundregeln für ein vertrauensvolles Miteinander abhanden gekommen ist.

Die APAK hatte das Ergebnis der Beiratswahl 2011 nie akzeptiert und Prof. Pfitzer sprach gleich von einem "Know-How-Verlust" obwohl er das Know-How der neuen Beiratsmitglieder noch garnicht beurteilen konnte.

Dr. h.c. Spindler griff wp.net-Vertreter in beleidigender Weise an und die WPK-Geschäftsführer betonen, dass mehrfach die "Vertrauensfrage" erfolglos gestellt wurde.

Man muss doch sehr naiv sein, wenn man vermutet, dass die "Unruhe" im Berufsstand nicht vorsätzlich herbeigeführt wurde!

Sie ist doch nun das Wahlkampfthema der "Herzig-Liste" und des IDW, anstelle mit "Sachthemen" zu punkten.

...und jetzt haben wir uns alle wieder lieb! - und folgen IDW, Big4 und der APAK in die Abschaffung unseres freien Berufs und eine Marktbereinigung sondergleichen -  aber bitte mit glänzender  Aussendarstellung.

   
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16.

SO, DANN WÄHLEN SIE MAL SCHÖN

 

Ich habe in den letzten 3 Jahren das getan, was ich glaubte tun zu müssen und was meiner tiefsten Überzeugung entsprach.

Ich werde diesen Weg konsequent fortsetzen!

Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, was bei dieser Wahl auf dem Spiel steht, dem kann ich nicht mehr helfen.

Ich möchte nicht, dass man mir in 2 Jahren vorhält, dass ich doch einmal klar hätte sagen sollen, dass ...

Ich glaube, dass ich (fast) alles gesagt habe!

Auf der PR1MUS-Homepage halte ich Sie unter "Aktuelles" auf dem Laufenden.

Ich wünsche Ihnen eine gute und kluge Wahlentscheidung!

   
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Herausgeber
WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Straße 9
51149 Köln
Tel. 02203 980 02 - 0
E-Mail: info@wp-hildebrandt.de

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