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WP Watch

NR. 44 - JANUAR 2014

 
1. Die WPK und das Versagen der Rechtsaufsicht
2. PR1MUS Newsletter - "der Branchendienst"
3. Stühlerücken
4. Der Professor und sein lukrativer Nebenjob
5. Die gekaufte Wissenschaft
6. Die Promotionsfabrik von Ulm
7. Man kennt sich doch
8. Das IDW setzt auf Musik
9. Die Hidden Champions tagten!
10. Die APAK schoss über´s Ziel hinaus
11. APAK - das Ende einer Illusion!
12. PwC - Bankenprüfung ohne Honorar?
13. RöverBrönnerSusat auf Expansionskurs
14. Auch Baker Tilly Roelfs kauft zu
15. Fachforum I / 20124 - Die Themen stehen fest
16. PR1MUS-AKADEMIE 2014 / 2015
17. Ihnen eine gute Zeit!
1.

DIE WPK UND DAS VERSAGEN DER RECHTSAUFSICHT

 

Soviel Aktionismus hat es seit langem in Vorstand und Präsidium der WPK sowie bei der APAK nicht gegeben. Die WPK wirkt aufgescheucht, die APAK "brennt" und die Rechtsaufsicht des BMWi versagt vollständig!

Als Reaktion auf Eingaben beobachtet man lediglich eine kollektive Verweigerung.

Einige Vorstände unserer Berufskammer scheinen immer noch nicht verstanden zu haben, dass sie Organe der Berufskammer sind und die Geschäftsführer anzuweisen haben, für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu sorgen. Die Gremien der WPK diskutieren jedoch lieber, machen Telefonkonferenzen und ducken sich weg, obgleich hinter ihnen schon "die Hütte brennt"!

Herr Dr. h.c. Spindler bevorzugt es, auf Kosten der WPK (d.h. auf unsere Kosten) seine "Staranwälte vom Ballindamm" und die Gerichte zu beschäftigen. Er glaubt wohl immer noch, dass sich die APAK in einem "rechtsfreien Raum" bewegt. Wer Geld aus dem Haushalt der WPK fordert, muss die Rechtsgrundlage benennen und Belege liefern.

Herr Dr. h.c. Spindler macht Berufspolitik zu Lasten der WPK-Kasse statt Fachaufsicht.

Das BMWi versagt als "Rechtsaufsicht" vollständig und verteilt  "Persilscheine", mit denen sich APAK und das Präsidium der WPK zu rechtfertigen versuchen.

Eins steht fest: PR1MUS wird 2014 einige offene Fragen auf dem Rechtswege klären lassen.

Diese Klärungen sind insbesondere in Zeiten des Wahlkampfes angesagt, damit wir uns für die nächste Legislaturperiode nicht die nächste "Mogelpackung" einhandeln!

   
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2.

PR1MUS NEWSLETTER - "DER BRANCHENDIENST"

 

Keine geringere Zeitung als die FAZ bezeichnet den PR1MUS Newsletter als "den Branchendienst für Wirtschaftsprüfer".

Das muss man sich erst einmal erarbeiten! Und die Auflage steigt stetig weiter.

Dank an unsere Newsletter-Abonnenten von der FAZ für das Kompliment!

Den weiteren Ausführungen des Artikels in der FAZ kann ich jedoch nicht in Gänze folgen. 

Nachdem man uns die 6 Gründe erklärt, warum die Big4 groß wurden, resümiert Autor Giersberg am Ende seines Artikels über die künftige Bedeutung der WPK. Er zieht die Organisation unseres geteilten Berufsstandes in einer Kammer in Zweifel und misst der WPK für die Zukunft lediglich noch die Überwachung der Ausbildung zu.

Der APAK-Finanzskandal, die Intransparenz und Blockade in der WPK sowie die "Persilschein-Mentalität" des BMWi werden möglicherweise noch in einer späteren Berichterstattung in der FAZ aufgearbeitet! Eventuell genauso, wie die Mängeltestate der Bankenprüfer, die unseren Berufsstand erst in Misskredit brachten und eine erneute EU-Regulierung (nach 2006 und 2008) nach sich zog.

Hier würde es sich lohnen, einmal einzusteigen! Ich darf bitten ....

   
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3.

STÜHLERÜCKEN

 

Wie bereits unter PR1MUS AKTUELLES berichtet, zeigt der APAK-Skandal bei unserer Rechtsaufsicht (BMWi) Wirkungen.

Staatssekretär Dr. Heitzer wurde wohl vorzeitig in Pension geschickt. Vizekanzler und Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel soll ihm eine Verabschiedung verweigert haben.

Dann traf es Ministerialdirektor Dr. Franz, der innerhalb des BMWi versetzt wurde und am 14.01.2014 seine Abschiedsrede hielt. Dort beschwerte er sich ausdrücklich über einen "Nörgler aus dem Berufsstand der Wirtschaftsprüfer", der Anteil an seiner Versetzung habe. Dies verstehe ich als Auszeichnung! - Danke für die Ehre!

Eine Frage hab ich noch: Was wird aus Ministerialrat Dr. Lücke, dem ehemaligen persönlichen Referenten von Ex-Staatssekretär und uns aus dem APAK-Skandal bekannten Dr. Bernd Heitzer, der sich in den vergangenen Monaten dadurch auszeichnete, dass er immer alles durchgewinkt und genehmigt hat? - Warten wir es ab! Am 15.01.2014 nominierte das BMWi erst einmal drei neue Mitglieder.

Bei der WPK scheint man NICHTS zu verstehen! Hier setzt man weiter auf tricksen, vertuschen, verschweigen...

Persönlichkeiten sind jetzt gefragt!

   
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4.

DER PROFESSOR UND SEIN LUKRATIVER NEBENJOB

 

Jetzt kommt eine alte Geschichte, die jedoch durchaus einen aktuellen Bezug hat.

Die Geschichte ereignete sich bereits 1999 und spielte an der "Skandal-Fachhochschule Worms". Mitwirkende im Spiel waren damals der Kollege Prof. Dr. Karl Kurz und der damalige Geschäftsführer der WPK in Düsseldorf Herr RA Peter Maxl.

Beide Beteiligte sind heute noch tätig: Herr Prof Kurz ist im Vorstand der StB-Kammer Stuttgart. Herr RA Maxl ist bekanntlich heute einer der beiden Geschäftsführer der WPK.

Prof. Kurz führte ein "Doppelleben". Er hatte seinerzeit einen lukrativen Anstellungsvertrag bei der WPK in Düsseldorf und demzufolge wurde er an der FH Worms immer nur Montags gesehen.

Prof. Kurz verdiente über 3 Jahre hinweg in seinem Nebenjob bei der WPK 380.000 Mark nebenbei, was jedoch einen anderen Professor derart wurmte, dass er dies kurzum zur Anzeige brachte. Kollege Kurz hatte nämlich die Abgabepflicht seiner Einkünfte aus dem Nebenjob "übersehen".

Der Fall ging seinerzeit durch alle Zeitungen und wirft gerade heute die Frage auf, was die Beteiligten aus dem seinerzeitigen Skandal eigentlich gelernt haben?

   
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5.

DIE GEKAUFTE WISSENSCHAFT

 

Unternehmen bestellen Studien, engagieren Professoren und finanzieren ganze Institute, die in ihrem Sinne "forschen". Google, Deutsche Bank, die Pharmaindustrie und viele andere Unternehmen machen das so.

Da gibt es die "Deutsche Bank Hall", die "Freshfield Lounge", den "easyCredit-Hörsaal" und den "Aldi-Süd-Hörsaal" oder den "Saal der starken Marken", der gleich von 43 Unternehmen gesponsert wird.

Warum sollte dies in der Wirtschaftsprüfung anders sein?

Wir sprechen hier von einer Ökonomisierung der Forschung oder von der Abhängigkeit der Lehrstühle von externen Geldgebern. Der Kampf der Universitäten gegen die Geldknappheit nimmt absurde Züge an. Die Universitäten sind angesichts der leeren Kassen in einer schwierigen Lage. 

Man unterscheidet 3 Stufen der Einflussnahme:

  • Man gibt eine "Studie" in Auftrag, wobei man bereits das gewünschte Ergebnis und die Argumentationen der Studie vorgibt.
  • Man richtet eine "Stiftungsprofessur" ein und besetzt den Lehrstuhl mit einem genehmen (Jung-)Professor, dem man die gewünschten "Forschungsschwerpunkte" vorgibt. Von diesen Professuren gibt es mittlerweile mehr als 1000!
  • Man gründet ein sogenanntes "An-Institut", d.h. eine "Forschungsstätte", die an eine Universität angegliedert ist.

In der Soziologie spricht man mittlerweile von einem "akademischen Kapitalismus" an den Hochschulen.

Die finanzielle Notlage der Hochschulen haben Wirtschaft und Wirtschaftsprüfung als Einfallstor in die Wissenschaft genutzt!

Aus dem Blickwinkel der "Wirtschaftsethik" ist dies bedenklich.

Fragwürdige Studien und schillernde Lehrstuhlinhaber haben den Wissenschafsbetrieb bereits in Misskredit gebracht. Das öffentliche Bild von der "unabhängigen Wissenschaft" hat dabei deutliche Kratzer bekommen.

(Auslassung gem. LG HH.)

   
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6.

DIE PROMOTIONSFABRIK VON ULM

 

Im Zusammenhang mit dem APAK-Finanz-Skandal wurde bisher zu wenig Augenmerk auf die Person des stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Kai-Uwe Marten gerichtet.

Durch die überhöhten Zahlungen aus Kassen des Berufsstandes wurde Prof. Marten neben seiner Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber an der Uni Ulm zum Großverdiener.

Die Gemengelage ist hier jedoch durchaus komplizierter als bei Dr. h.c. Spindler, da Prof. Marten noch diverse Nebenjobs hat. Weiterhin hat er den für unseren Fachbereich mit Abstand größten Lehrstuhl in Deutschland.

Noch im Oktober 2013 arbeiteten dort sage und schreibe 14 wissenschaftliche Mitarbeiter, 22 studentische Hilfskräfte und 16 Lehrbeauftragte! Ein Lehrstuhl in dieser Größe ist bei der heutigen Finanzlage  im Hochschulbereich nicht ohne Drittmittel darstellbar.

Und damit fangen die Fragen an:

  • Kommt das Geld etwa von den Big4, die am Lehrstuhl ihre Lehrbeauftragten "stationiert" haben?
  • Wie sieht es mit der Unabhängigkeit von Prof. Marten aus, wenn er gleichzeitig in der Fachaufsicht (APAK) sitzt und Drittmittel annimmt oder aus der Big4-Gesellschaft Lehrbeauftragte beschäftigt?
  • Werden "Spender" bei den Sonderuntersuchungen der APAK gar verschont?

Schaut man heute auf die Homepage seines Instituts, so findet man nur noch 3 wissenschaftliche Mitarbeiter - und nichts weiter! Als wäre das Institut zusammengebrochen!

Was ist geschehen? Wer hat denn hier etwas zu verbergen?

Im Oktober 2013  wurde die alte Homepage radikal "rasiert". Wieso diese Hyperaktivität?

Hochschulleitung und Kultusministerium müssen jetzt auch für sich die Frage beantworten, wie genau es der Grossverdiener-Professor mit seiner Lehrverpflichtung nimmt und ob er überhaupt seine beamtenrechtlichen Pflichten vollständig erfüllt (hat).

Vielleicht muss hier ein Sumpf trockengelegt werden!?

   
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7.

MAN KENNT SICH DOCH

 

Geht man ins Detail und verfolgt einmal die Geschehnisse um das Institut von Prof. Marten in der Vergangenheit, so treten noch ganz andere Zusammenhänge zutage.

Schaut man sich beispielsweise die Vita von Frau Prof. Dr. Annette G. Köhler auf ihrer Homepage der Mercator School of Mangement (Duisburg - Essen) an, so ergeben sich hier Gemeinsamkeiten. Nicht nur, dass Frau Prof. von 1999-2003 Assistentin bei Prof. Marten war und 2003 bei ihm zur Professorin habilitierte.

Als Lehrbeauftragter an ihrem Lehrstuhl doziert seit 2006 Dr. Klaus-Peter Feld, Vorstand des IDW, der bei Prof. Marten zuvor promovierte. Zweitgutachter seiner Promotion war übrigens - na wer wohl? - Frau Prof. Köhler.

Noch ein Beispiel gefällig? - (Auslassung gem LG HH)

Es wird noch komplizierter: Im Jahre 2002 wurde in Memmingen am Wohnsitz von Prof. Marten eine ProAccounting GmbH & Co. KG eingetragen, die zuvor als Prof. Marten & Partner GmbH firmierte. Mit-Gesellschafterin der Verwaltungs-GmbH war - na wer wohl? - ebenfalls Frau Prof. Köhler - damals noch seine Assistentin.

Fassen wir zusammen: Zweitgutachterin war jeweils eine Mitgesellschafterin des Doktorvaters. Na - das hat doch was! Das nennt man Unabhängigkeit!

Andere Promotionen, z.B. von Partnern der Big4, habe ich (noch) nicht untersucht.

Liquidiert wurde die gemeinsame Gesellschaft in 2011 - Liquidatorin war die Ehefrau von Prof. Marten - mit einem Restvermögen von über 150.000 €. Doch dann begann ja auch das "Geldverdienen" bei der APAK. Prof. Marten war dort von Anfang an stellvertretender Vorsitzender.

Was war eigentlich das "Geschäftsmodell" der gemeisamen Gesellschaft?

Frau Prof. Dr. Annette Köhler haben wir übrigens auch eine Vielzahl von "Studien" in der WPg zu verdanken, die in Zeiten der Grünbuchdiskussion immer wieder belegen sollten, dass regulatorische Eingriffe in den Berufsstand "nichts bringen".

Frau Professor sitzt auch im HFA - ebenso wie Prof. Marten, der dort als ständiger Vertreter der APAK sitzt. Dort sitzt übrigens auch Kollege Karl Petersen. Dieser ist Lehrbeauftragter - wo wohl? - na bei Prof. Marten. Ganz schön verwirrend.

Haben Sie noch Fragen? - Ich nicht mehr!- Aber wir recherchieren weiter!

   
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8.

DAS IDW SETZT AUF MUSIK

 

Wir haben uns alle sehr gefreut!

Prof. Dr. Naumann, Vorstandssprecher des IDW, sprach am 09.01.2014 auf dem Neujahrsempfang der Robert Schumann Musikhochschule (RSH) in Düsseldorf über Gemeinsamkeiten zwischen Wirtschaftsprüfern und Musikern.

Er bekräftigte eine Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Institutionen und zeigte sich glücklich, dass IDW-Mitglieder künftig "an den kulturellen Entwicklungen der RSH teilhaben" können.

Abschließend stellte Prof. Naumann fest, dass es mehr Gemeinsamkeiten gibt als man auf den ersten Blick vermutet: "Das Streben nach Leistung auf höchstem Niveau gehört auf jeden Fall dazu!"

Tolle Idee - passt zu der laufenden Imagekampagne! Lieber wäre mir jedoch ein Neujahrsempfang für die Wirtschaftsprüfer gewesen mit einem klaren Bekenntnis für die mittelständische Wirtschaftsprüfung.

Sollte es demnächst allerdings für kleine und mittelgroße Kanzleien

  • nichts mehr zu prüfen geben,
  • Prüfungen nur noch zu nicht akzeptablen Dumpingpreisen durchführbar sein und
  • die Marktkonzentration der Big4 weiter anhalten,

dann können wir (zum Trost?) wenigstens alle gemeinsam schön musizieren!

   
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9.

DIE HIDDEN CHAMPIONS TAGTEN!

 

Das Beiheft zu FN-IDW 1/2014 gibt den Daheimgebliebenen zumindest eine Vorstellung von dem, was sie verpasst haben.

Am 08.12.2013 gab es das Mitgliedersymposium des IDW unter dem Titel "Hidden Champions - Vorbild für Strategie und Führung von Wirtschaftsprüferpraxen".

Prof. Dr. Dr. Simon hielt den "Impulsvortag" und erklärte, was man sich unter einem Hidden Champion vorzustellen hat: Nr. 1 auf dem Kontinent und weniger als 5 Milliarden € Umsatz.

Da fühlt man sich doch erst einmal zu Hause und im richtigen Kreis!

Hier wurde unter Hidden Champions "auf Augenhöhe" erarbeitet, dass wir künftig insbesondere das Problem zu lösen haben, "gute Mitarbeiter zu finden und zu halten!"

Wie ich finde, ein tolles und überraschendes Ergebnis für eine Ganztagesveranstaltung!

   
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10.

DIE APAK SCHOSS ÜBER´S ZIEL HINAUS

 

In der Pressemitteilung der WPK vom 20.12.2013 lesen wir Überraschendes.

Man freut sich darüber, dass "nach Abschluss des Vermittlungsverfahrens" in Brüssel feststeht, dass es "keine zwingende Zuständigkeit einer berufsstandsunabhängigen Stelle" für die gesamte Berufsaufsicht geben muss.

Klartext: Eine Ausgliederung der gesamten Berufsaufsicht an die APAK ist nicht notwendig. Diese Aufgaben werden weiter bei der WPK belassen! Die APAK ist weiterhin nur für § 319a-Mandaten zuständig - basta!

Hätte man sich im Vorstand der WPK und bei der APAK einmal eingehender mit  den Entwürfen Com2011-778 und 779 der Kommission beschäftigt, so hätte man merken können, dass die Prüferrichtlinie keine Regulierung des gesamten Prüfermarktes beabsichtigt, sondern nur eine Regulierung für § 319a-Mandate vorsieht.

Ergebnis war, dass die APAK in Abstimmung mit dem Vorstand der WPK am 15.10.2013 ein "Eckpunktepapier" raushaut, der Beirat sich übergangen fühlte und sicherlich Dutzende von Sitzungen stattgefunden haben und keiner merkte, dass man "auf der falschen Baustelle unterwegs war!"

Eine Frage hab ich noch: Wieviele Zehntausende € wurden hierbei an Sitzungsgeldern und Reisekosten "vergeigt"?

Nachfrage: Wer hatte im Vorstand wohl ein Interesse daran, die Berufsaufsicht in Richtung APAK abzugeben und damit die WPK in ihre Bedeutungslosigkeit zu stürzen?

   
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11.

APAK - DAS ENDE EINER ILLUSION!

 

Was sich in den letzten 6 Wochen in WPK und APAK abgespielt hat, hat sogar meine kühnsten Vorstellungen übertroffen.

Eine "Pseudo-Elite" verschanzt sich hinter einem "Persilschein" der Rechtsaufsicht und handelt eindeutig gesetzeswidrig! - und keiner merkt´s!

Fragt man nach, so trifft man auf eine "Mauer des Schweigens".

Hatte der Gesetzgeber in 2004 nicht das Ziel, eine effektive berufstandsunabhängige Fachaufsicht zu installieren?

Und danach ging alles schief! - Schlampige Gesetzesarbeit, Streichung der Vergütungen an die APAK-Mitglieder aus dem Referentenentwurf, Berufung von Mitgliedern ohne praktisches Fachwissen - und dann der politische Filz!

Mehrfach wurde mir von namhaften Kollegen/innen bestätigt, dass man aus purer Angst bisher nicht gegen Dr. h.c. Spindler & Co. opponieren konnte. Angst hat man vor Sanktionen im Bereich Sonderprüfungen und Berufsaufsicht! - Das ist schon ein starkes Stück, wie man mit gesetzeswidrigem Handeln im Berufsstand Angst vebreitet!? - Das muss aufhören!

Und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

   
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12.

PWC - BANKENPRÜFUNG OHNE HONORAR?

 

Bei der Recherche im eBanz stößt man schon auf Merkwürdiges:

Die "Gontard & MetallBank AG i.L." legt im eBanz den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 17.05.2010 bis zum 16.05.2011 sowie den Lagebericht offen, der am 03.05.2013 von PwC Frankfurt testiert wurde.

Als "Leistungen für die Abschlussprüfung" gibt der Insolvenzverwalter an, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr für die Abschlussprüfung "keine Honorare berechnet" wurden. Die Bilanzsumme der Bank beträgt über 640 Mio.€.

Wie soll man denn das verstehen? - Wird hier nachgearbeitet? - geht das "auf Kulanz"?

Vielleicht sollte die Berufsaufsicht dies einmal aufklären.

   
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13.

RÖVERBRÖNNERSUSAT AUF EXPANSIONSKURS

 

RBS RoeverBroennerSusat fusioniert per 01.01.2014 mit Haag Eckhard Schoenpflug (HES) und kann damit sein Prüfungs- und Beratungsangebot insbesondere am Standort Frankfurt deutlich ausweiten. Aber auch der Standort Leipzig erhält hierdurch eine deutliche personelle Verstärkung.

Nach Aussagen der Partner ergänzt man sich strategisch perfekt, da man bisher unterschiedliche Branchenschwerpunkte hatte und sich nun gemeinsam unter den TOP 10 der Branche besser positionieren kann.

PR1MUS wünscht "Gutes Gelingen" und viel Erfolg!

   
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14.

AUCH BAKER TILLY ROELFS KAUFT ZU

 

Die großen machen es vor und das Mittelfeld muss folgen. Der Trend ist wohl unumkehrbar: Auch die Verfolger der Big4 fusionieren und kaufen Beratungskompetenzen ein, um sich im gehobenen Mittelstand besser empfehlen zu können. Die "relevante Größe" hatte Lünendonk bereits vor Jahren mit 100 - 120 Mio.€ Umsatz festgelegt.

Baker Tilly Roelfs - ehemals RölfsPartner - übernimmt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Karl Berg GmbH (Düsseldorf / Leipzig) vollständig. Bestandteil des Deals ist auch die Übernahme von Bedenbecker & Berg in Essen und KSR in Ennepetal.

Gemeinsam hat man nun knapp 100 Mio.€ und kann so im Verfolgerfeld der Big4 "mitspielen". Die Büros werden nun am Sitz in Düsseldorf zusammengelegt.

Viel Erfolg!

   
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15.

FACHFORUM I / 20124 - DIE THEMEN STEHEN FEST

 

Das Intensiv-Tagesseminar FPW I / 2014 steht unter dem Thema der Berichtsarbeit. Im Rahmen des "Praktikertags" werde ich die neuen Prüfungs- und Erstellungsberichte 2013 vorstellen.

Die Tournee startet am 12.03.2014 in Düsseldorf und führt bundesweit durch 13 Städte - also auch in Ihrer Nähe!

Umfassende Arbeitshilfen werden als Materialband und auch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.

Vom Mindest-Pflicht-Inhalt der Berichterstattung bis zum ausführlichen Prüfungsbericht werden alle Formen vorgestellt.

Hier geht´s zur Tagesordnung und zur Anmeldung!

   
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16.

PR1MUS-AKADEMIE 2014 / 2015

 

Die PR1MUS-AKADEMIE bereitet Ihre Mitarbeiter gezielt auf eine qualifizierte Tätigkeit im Prüfungswesen vor.

In 3 jeweiligen 3-Tages-Modulen (Donnertag bis Samstag Mittag) werden die Grundlagen des Wirtschaftlichen Prüfungswesens anhand praktischer Fälle und Arbeitshilfen vermittelt. Von der Prüfungsplanung bis zur Vorbereitung der Schlussbesprechung und der Berichtsarbeit werden alle relevanten Fragen der Berufspraxis behandelt.

Lernkontrollen und aktive Mitwirkung der Teilnehmer erhöhen den Lernerfolg und vermitteln Sicherheit über das erlernte Fachwissen.

Hier unsere Termine 2014 und die Veranstaltungsorte.

Lassen Sie sich gerne beraten von Frau Weimer oder Frau Klein (02203 / 98002-0).

   
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17.

IHNEN EINE GUTE ZEIT!

 

Die nächsten Wochen werden spannend. Schauen wir einmal, wie die WPK den "APAK-Skandal" aufarbeitet.

Lassen Sie sich durch den Wahlkampf nicht verrückt machen und wahren Sie Ihre "kritische Grundhaltung"!

Einen guten Start in die Prüfungssaison!

   
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Mit kollegialen Grüßen aus Köln
Ihr
Dirk Hildebrandt

 
 
 

Herausgeber:
WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Straße 9 ; 51149 Köln
E-Mail: info@wp-hildebrandt.de

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