Newsletter

Nr. 75 - September 2017

Die Sommerpause ist zu Ende und die Seminarreihe "Aktuelles Prüfungswesen" bei PR1MUS ist schon wieder angelaufen.

Auch der Zertifizierungslehrgang zum Prüfungsfachwirt startet - wie versprochen - im September. Vielen Dank für Ihre Ermutigungen und vor allem für die zahlreichen Anmeldungen!

Dankbarkeit und Demut bewegt mich auch hinsichtlich der ständig zunehmenden Abonnentenzahlen der wpwatch-Nachrichten und des Newsletters.

Auch wenn es für mich persönlich manchmal nervig und anstrengend ist, hat man doch zunehmend das Gefühl, dass wpwatch wirkt!

Nr. 74 - August 2017

Bereits im letzten Newsletter hatte ich die neue Imagekampagne des IDW erwähnt, die vorab auf einer Tagung von Hochschullehrern in Düsseldorf vorgestellt wurde.

Nun haben alle IDW-Mitglieder den bunten 12-seitigen Prospekt

  • EXP3D1TION W1RT5CH4FT - Die Zukunft der Wirtschaftsprüfung -

per Post erhalten.

Hierin erfahren wir,

  • dass "engagierter Nachwuchs nicht vom Himmel fällt",
  • "uns in Kürze der Nachwuchs ausgehen könnte" und
  • wir "der demografischen Entwicklung die Stirn bieten sollten"!

Na, das sind doch knackige Ansagen!

Doch zunächst noch einmal zur Erinnerung:

2013 startete das IDW (Lobbyverein der Big4) eine Imagekampagne für 9 Mio. € (!) und ließ u.a. jahrelang ICE-Bahnhöfe und Flughäfen plakatieren, Trailer im Vorprogramm der Kinos laufen und zehntausende Geschenktüten an Studenten verteilen. Finanziert wird die Kampagne bis heute durch eine jährliche Sonder-Umlage der IDW-Mitglieder.

Gebracht hat diese Kampagne NICHTS!!!

Also startet man eine neue Runde:

Jetzt sollen sich Studenten auf einer speziellen Website des IDW registrieren lassen, werden dann mit einer PR4KT1C4RD ausgestattet und an IDW-Mitglieder-Kanzleien vermittelt, die Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Eine Frage hab ich noch: Was ist der Unterschied zur Praktikumsbörse der WPK?

Wer eine PR4KT1C4RD hat, der hat direkten Zugang zu den Mitgliedern des Lobbyvereins. Anders gesagt: Man muss also Mitglied des IDW (und Beitragszahler) sein (oder bleiben), damit man umgekehrt Zugang zu den PR4KT1C4RD-Inhabern hat.

Ein durchsichtiges IDW-Geschäftsmodell in einem seit Jahren stagnierenden Prüfungsmarkt!

Was wird es bringen?

Seit Jahren wird die Diskussion um die Zukunft des Berufsstandes nicht ehrlich geführt. Geschäftsführer und Vorstände der WPK sind hierbei ebenso Handlanger der Big4 wie auch die Vertreter des IDW!

Nr. 73 - Juli 2017

Ist Ihnen dies nicht auch schon aufgefallen? - Seit ca. zwei Jahren nehmen die Zahl von "Studien" der Big4 in den Medien explosionsartig zu. Zeitungsagenturen und Informationsdienste zitieren zunehmend aus solchen "Studien".

Mal geht es um

  • den Wert von Fußballvereinen,
  • drohende Altersarmut,
  • Gefahren der Cyberkriminalität,
  • das Ansehen der Deutschen Wirtschaft,
  • die Verweildauer von CEOs und CFOs im Amt sowie
  • den weltweiten Vergleich der Steuersätze und die
  • Folgen des Brexit ....

Die Big4 wissen einfach alles und drängen sich damit auffällig ins mediale Interesse.

Ganze Heerscharen von (Big4)Mitarbeitern müssen mittlerweile offensichtlich mit solch unproduktiven Recherchen beschäftigt sein, die von niemandem beauftragt und vergütet werden!

Interessant hierbei ist: Durch empirische Untersuchungen konnte mittlerweile bewiesen werden, dass über die Hälfte solcher Studien nicht einmal existieren bzw. die Ergebnisse mit fragwürdigen Methoden erarbeitet wurden.

Warum machen die Big4 das?

  • Man täuscht hierdurch Kompetenz, Aktualität und Wissen vor, an das sich die Öffentlichkeit und Entscheidungsträger bitte erinnern sollten.

Also Wahrheitsgehalt und Seriosität sind nicht entscheidend. Es geht vielmehr um "Mediengeilheit" und Marketing!

Vielleicht sollte sich die WPK einmal um die Zulässigkeit solcher Tätigkeiten kümmern. Die berufstypischen Tätigkeiten sind abschließend in § 2 WPO aufgeführt! Dort ist vom "Zumüllen" der Medien durch Wirtschaftsprüfer nichts zu lesen.

Nr. 72 - Juni 2017 - Sonder-Newsletter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

bereits seit über fünfzehn Jahren verlangt der Berufsstand die Einführung eines Fortbildungsberufes für qualifizierte Mitarbeiter.

Außer Lippenbekenntnissen der WPK, die alle drei bis vier Jahre wiederholt wurden, geschah NICHTS! Mitglieder des WPK-Vorstandes zogen es lieber vor, in der "IFAC Education Commission" kluge Vorschläge für weltweite Fortbildungskonzepte zu machen, als konkrete Lehrgangs- und Zertifizierungsvorschläge für den deutschen Berufsstand zu erarbeiten.

Die Big4 sind an beruflichen Qualifizierungen von Mitarbeitern im Bereich Wirtschaftliches Prüfungswesen nicht interessiert.

Nun tut sich aber was, das nicht unkommentiert bleiben kann.

Nr. 71 - April 2017

Aus vielen Gesprächen mit Kollegen/innen kleiner und mittelgroßer Kanzleien gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass eine tiefgründige Verunsicherung im Berufstand zu verspüren ist!

  • Facharbeit "auf Bestellung" für die Big4,
  • völlige Überregulierung des Berufsstandes,
  • Maßlosigkeit in Beaufsichtigung, Qualitätssicherung und peer review sowie eine
  • absolut undemokratische Willensbildung in der WPK

- all das lässt Verunsicherung erkennen.

Man hinterfragt das eigene Geschäftsmodell, kehrt u.U. dem prüfenden Beruf resigniert den Rücken und ist verbittert über fehlende Zukunftsperspektiven. Die Berufsqualifikation signalisiert oftmals nur noch, dass man der vermeintlich bessere Berater des Mandanten ist. Vom "Prüfungsgeschäft" haben sich bereits mehr als die Hälfte der Kollegen/innen verabschiedet.

Die Big4 dominieren das IDW, die Presse und die WPK. Sie suggerieren ihren Mandanten Big-Data, Vollprüfung und alle Beratungsleistungen "aus einer Hand", haben für alle Fragen bereits "Studien" vorliegend und biedern sich hemmungslos bei der Politik an.

Das "Feigenblatt" des freien Berufes (§ 1 II WPO) - Siegelführung, Vereidigung und strenges Berufsrecht - kann nicht ausreichen, dass die Big4 ihre "systemrelevante Funktion der wirtschaftsprüfenden Berufe in der Wirtschaftsordnung" nicht mehr wahrnehmen. - Lieber die Politik profitabel beraten!!!

Nr. 70 - Februar 2017

Im September 2016 hatte ich den letzten Newsletter verschickt. Danach war - bis auf meine wpwatch-Nachrichten - "Schweigen im Walde"!

Auch freundliche und aufmunternde Emails und Weihnachtsgrüße, die in der Zwischenzeit zahlreich eintrafen, habe ich gerne zur Kenntnis genommen, jedoch meist leider unbeantwortet gelassen. Dafür möchte ich an dieser Stelle meinen innigen Dank aussprechen!

Es gibt jedoch Projekte im (Berufs-)Leben, die fordern "den ganzen Mann" und dabei darf man sich nicht verzetteln, damit die Sache am Ende auch erwartungsgemäß gelingt.

Deshalb hatte ich Ihnen viermonatige Newsletter-Abstinenz verordnet, die nun allerdings beendet ist.

Sie dürfen sich auf weitere Newsletter freuen. Mein Tatendrang ist ungebrochen und meine Recherchen und mahnenden Worte sind wohl wichtiger denn je!

Nr. 69 - September 2016

Im Newsletter August 2016 berichtete ich im Zusammenhang mit den geheimen McKinsey-Milliarden über die Omnipräsenz von altgedienten McKinsey in Wirtschaft, Politik und im Stiftungswesen. Die stärkste Waffe unserer Bundesverteidigungsministerin im Ministerium ist auch eine Ex-McKinsey-Beraterin: Katrin Suder (44), mittlerweile Staatssekretärin.

Verteidigungsministerin von der Leyen will Rüstungspannen der Bundeswehr wie beim A400M künftig verhindern. Für mehr als 200 Millionen Euro werden statt eigener Experten jetzt externe Berater von McKinsey und KPMG angeheuert.

Die Militärchefs der Bundeswehr hatten vor wenigen Wochen mal wieder schlechte Nachrichten für Ursula von der Leyen. Hinter verschlossenen Türen im Bundestag mussten neue Probleme beim Transportflieger A400M besprochen werde. Der Airbus-Flieger gilt als das Pannenprojekt schlechthin - seit Beginn wurde es immer teurer, bis heute stehen der Bundeswehr erst drei Maschinen zur Verfügung. Wann die anderen kommen, ist unklar.

Die Verteidigungsministerin möchte, dass sich solche Pannen in Zukunft nicht mehr wiederholen und kündigte deshalb ebenfalls im Verteidigungsausschuss eine wahre Berater-Invasion an.

Maßgeblich vorangetrieben wurde das kostspielige Engagement der Berater durch von der Leyens Staatssekretärin Katrin Suder. In einem Rahmenvertrag sollen für 208 Millionen Euro Tausende Stunden Arbeitsleistung von Beratungsagenturen (KPMG, McKinsey u.a.) vorab gekauft werden.

Offiziell bezeichnet die Bundeswehr das Millionenbudget als völlig normale Angelegenheit. "Die Erfahrung zeigt, dass bei großen, komplexen Rüstungsprojekten eine schnell verfügbare und passgenaue Fachexpertise notwendig ist", heißt es auf der Webseite der Truppe. In der freien Wirtschaft seien deswegen solche Rahmenverträge schon lange üblich, "zudem habe eine kürzlich erfolgte Wirtschaftsprüfung von KPMG die Nutzung von externem Sachverstand empfohlen." KPMG hatte bereits ab 2014 die laufenden Rüstungsprojekte für satte Millionenhonorare "durchleuchtet". Man nannte es "erster Schritt zur Neuordnung des Rüstungssektors."

In der Diktion von Staatssekretärin Suder, früher Partnerin beim Beratungsriesen McKinsey, klingt der Deal bestens. Im Ausschuss rechnete sie vor, dass die 208 Millionen Euro Honorare ja nur zu vernachlässigende 0,2 Prozent des Rüstungsbudgets darstellten.

Tatsächlich aber bedeutet von der Leyens Maßnahme eine kleine Revolution in ihrem Ressort. Bisher war für die Prüfung der Rüstungsprojekte eine eigene Mammutbehörde innerhalb der Bundeswehr zuständig: Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit Sitz in Koblenz. 5000 Mitarbeiter beschäftigen sich dort ausschließlich mit dem Beschaffungswesen der Truppe. Genau diese Abteilung will von der Leyen offenbar entmachten. In Zukunft werden die hauseigenen Experten von den externen Beratern schlicht übergangen.

Das Geschmäckle bleibt, dass Beraterfirmen (KPMG, McKinsey & Co.) mit einem gigantischen Netzwerk von Leuten bis in die höchsten Kreise der Politik Einfluss nehmen.

Suter war zuletzt Chefin des Berliner Büros von McKinsey, unterstützt das hauseigene Netzwerk "Glam - Gays & Lesbians at McKinsey", lebt mit ihrer Partnerin und ihren zwei Töchtern in Berlin. Beim BMV verdient sie B11 (etwa 165.000 € brutto) - bei McKinsey soll sie deutlich mehr als eine Million € p.a. verdient haben.

Nr. 68 - August 2016

Normalerweise erwartet man im Vorstand der Big4 nach den Regelungen der WPO nur Berufskollegen/innen mit entsprechender Qualifikation als Wirtschaftsprüfer/in.

Hatte der neue CEO Klaus Becker nicht erst vor vier Jahren kräftig im KPMG-Vorstand "aufgeräumt" und diesen von 23 auf nur 5 Personen reduziert und damit den meisten althergebrachten Vorständen den "Koffer vor die Türe gestellt"?

Bereits seit Jahren gehen die Big4 (wieder) ungehemmt auf Einkaufstour und erwerben ein Spezial-Beratungsunternehmen nach dem anderen. Man ahnt wohl bereits, dass das Prüfungsgeschäft kaum noch Zuwächse verspricht und eher zum "Türöffnergeschäft" für lukrativere Beratungsmandate taugt.

KPMG schnappte sich auf seiner Einkaufstour 2012 den Supply Chain Management Spezialisten BrainNet (300 Mitarbeiter, 14 Standorte) und übernahm auch gleich den Mitgründer und CEO Christian Rast. Man versprach ihm, dass er "Chef der neuen Einheit" werden solle.

Auf der Homepage von KPMG heißt es:

"Im Zuge des Mergers BrainNet / KPMG ist er seit 2012 Partner bei KPMG und etablierte dort das Global Center of Excellence for Strategic Sourcing & Procurement. Seit Oktober 2014 ist er Mitglied des Vorstands der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und verantwortlich für das Ressort „Solutions“."

Dumm nur, dass es nicht so einfach umzusetzen ist, Nichtberufsträger mal schnell zum "Vorstand" einer Big4 zu machen!?

Also lässt man sich was ganz besonderes einfallen:

Erst einmal macht man auf der Homepage unter den fünf WP-Vorständen eine schwarze Linie, führt dann Christian Rast als "Generalbevollmächtigten" auf und überschüttet ihn zusätzlich mit blumigen Titeln. Jetzt ist er dort auch "Officer" wie alle anderen Vorstände auch - nämlich "Chief Solutions Officer". - Also ist er quasi auch Wirtschaftsprüfer - oder?

Eine Frage hab ich noch: Hatte die WPK diese Frage berufsrechtlich entschieden? Oder hatte man KPMG vorweg bereits einen Persilschein ausgestellt?

Nr. 67 - Juli 2016

PR1MUS ist jetzt 10 Jahre jung! Wir sind damals im III. Quartal 2006 bundesweit gestartet.

Inzwischen habe ich 600 Veranstaltungen "Aktuelles Prüfungswesen" mit mehr als 80.000 Teilnehmern durchgeführt.

Vieles konnte bereits hinsichtlich der Fortbildung im wirtschaftsprüfenden Beruf und der Schaffung von Transparenz bewegt werden - es bleibt aber noch vieles zu tun!

Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir in den letzten 10 Jahren entgegengebracht wurde - herzlichen kollegialen Dank!

Freuen Sie sich auf die nächsten Jahre mit PR1MUS!

Nr. 66 - Mai 2016

Newsletter und wpwatch-Nachrichten sind mittlerweile im Berufsstand so gut etabliert, dass sich Anfragen in meinem Büro häufen, wenn ich einmal zwei Wochen keine Nachrichten schreibe oder der Newsletter noch ein paar Tage warten muss.

Schaut man sich die skandalöse Umsetzung der Abschlussprüferrichtlinie durch das APAReG, die eindeutigen  Verstöße gegen Verfassung und Europarecht und die Arroganz und Borniertheit unserer Kammervertreter einmal genauer an, so kann man schnell die "Schnauze S" voll haben und an der Rechtstaatlichkeit und der Gesinnung so mancher Kollegen/innen zweifeln.

Kumpanei von Gerichtsbarkeit, Politik und den Big4 wird zunehmend offenkundig. Handlangerdienste überbezahlter Geschäftsführer, die Ahnungslosigkeit einzelner Kammervertreter und die Geltungssucht von Mitläufern ("Herzig-Liste", vBPs, Hoffmann, Lorey, Lang etc.) lassen ernsthaft zweifeln, ob man in Berlin verstanden hat, "was die Stunde geschlagen hat".

Präsident Ziegler versäumt es nicht, mindestens fünfmal im (langweiligen) Livestream der WPK darauf hinzuweisen, dass die kleinen und mittelgroßen Kanzleien in Vorstand, Ausschüssen und im Beirat "eindeutig die Mehrheit" repräsentieren. Dr. Ellerich versäumt es nicht - "mit Blick auf die Uhr" - die Einigkeit im Berufsstand herbeizureden.

Die Big4, insbesondere Dr. Gelhausen, schauen sich das "Spiel" entspannt an und wissen, dass man sich im Zweifel auf die Politik "verlassen" kann.

In dieser Gemengelage braucht man schon mal eine Besinnungspause, um sich neu auszurichten, die Kumpanei zu durchschauen und die Naivität im Umgang mit Skandalen (der Big4) zu ertragen.

Doch eins verspreche ich: PR1MUS und wpwatch bleiben am Ball! Ich wünsche Ihnen viel "Lesespaß".

Nr. 65 - März 2016

Nach dem Januar-Newsletter und aufgrund diverser Meldungen auf www.wpwatch.de schlugen die Wellen wieder hoch. Diverse Recherchen von wpwatch und die prägnante Berichterstattung haben wieder Ihre Aufmerksamkeit gefunden. Es ist schon erstaunlich, wenn nicht gar beschämend, was im wirtschaftsprüfenden Beruf abläuft bzw. was eine Clique von Berufsvertretern glaubt, sich herausnehmen zu können.

Auswertungen unseres Statistik-Tools PIWIK zeigen mir immer genau an, welche Meldungen jeweils am meisten für Wirbel sorgten. Im Februar 2016 waren es eindeutig

  • unsere netten Berufsaufseher-Rechtsanwälte in WPK, APAK und IDW,
  • die rechtswidrige Vermögensbildung bei der WPK,
  • die Umsatzzahlen von Rödl & Partner,
  • das uneingeschränkte PwC-Testat bei VW und
  • das nicht unterschriebene APAReG.

Positive Reaktionen aus dem Berufsstand über wpwatch nehmen sprunghaft zu. Aufforderungen und Hinweise zu gezielten Recherchen und die Schaffung von Transparenz in der Berufspolitik beherrschen das Bild.

Es gibt noch vieles zu recherchieren!

Nr. 64 - Januar 2016

Zunächst darf ich Ihnen und Ihren Lieben noch für das Jahr 2016 alles Gute, Gesundheit und Erfolg wünschen.

Das Jahr 2015 hatte es in sich, schlugen doch die berufspolitischen Wellen hoch!

Wir mussten erfahren, wie die von den Big4 und ihren Mitläufern dominierte WPK "durchregierte" und nach Geheimabsprachen mit dem BMWi durch das APAReG Eingriffe in das Berufsrecht vorgenommen hat, wie der Berufstand es seit seinem Bestehen (1931) nicht erlebt hat.

Insoweit fängt für WPs und vBPs in 2016 ein neues Kapitel ihrer Berufsgeschichte an.

Die Big4 schaffen es als Allrounder für alle möglichen Dienstleistungsbereiche wahrgenommen zu werden, Negativ-Schlagzeilen durch gezielte "Presse- und Lobbyarbeit" zu vermeiden und sich als "Weltverbesserer" zu generieren.

Opposition (wp.net) wird systematisch ausgeschaltet und Kritiker (PR1MUS, wpwatch) werden mit aller Härte verfolgt und es wird versucht sie mundtot zu machen.

Das Kartell der Big4 hat eigentlich keinen Platz mehr in der Berufskammer, sondern gehört in die IHKs. WPK und IDW werden von den Big4 instrumentalisiert. Dies ist zunehmend ein Fall für das Bundeskartellamt.

Ansonsten hilft hier nur TRANSPARENZ und die Aufdeckung von Machenschaften zwischen den Big4, IDW, WPK und der Politik.

Nr. 63 - November 2015 - Sondernewsletter 2

Die Veröffentlichung zweier Beschlüsse des LG Berlin am 13.11.2015 auf wpwatch ließen im Berufsstand die Wellen hochschlagen.

Es geht hierbei (wieder einmal) um die gesetzeswidrige Verhängung einer Rüge durch die WPK.

Dutzende von Kollegen/innen meldeten sich bei wpwatch und berichteten von ähnlichen Sachverhalten in der Vergangenheit. Man zeigte sich bestürzt über diese Arroganz und Borniertheit unserer Kammervertreter, die jetzt ans Tageslicht kommt.

Diese Rügen wurden zu einer Zeit erteilt, als Jörg Müller und Christian Witte noch den Vorsitz der VOBA inne hatten und bereits Kollege WP/StB/RA Rudolf Krauß die Abteilung Berufsaufsicht der WPK leitete.

Von diesen Kammervertretern darf man sich jetzt erst recht keine weiteren Verschärfungen des Berufsaufsichtsrechts durch das APAReG vorschreiben lassen!

Nr. 62 - November 2015 - Sondernewsletter

Das APAReG wird in der Berufsaufsicht der WP/vBP ab 2016 einschneidende Änderungen mit sich bringen.

Die Richtlinie aus Brüssel wird nicht 1:1 umgesetzt. Vielmehr werden bestehende Überregulierungen nicht abgebaut und weitere Verschärfungen in die WPO-E eingebracht.

Die (abgesprochene) Sachverständigenanhörung im Ausschuss am 02.11.2015 beschäftigte sich insbesondere mit dem "Wunschthema" von APAK/Big4 und WPK, ob denn die APAK künftig eine eigene "Behörde" (APAS) für ihre ca. 70 Mitarbeiter bekommt.

In (skandalösen) "Geheimabsprachen" mit dem BMWi wurden bereits am 09.01.2015 seitens der WPK die Weichen gestellt.

Ein von wp.net in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken. Hierbei geht es u.a. um

  • die Aufhebung der Gewaltenteilung in der Berufsaufsicht bzw. die Ausschaltung der Berufsgerichtsbarkeit durch die WPK (VOBA) und eine
  • Verletzung des Demokratieprinzips durch die Schaffung einer Organstellung für den Präsidenten und die Verschiebung der Stimmrechte zwischen Beirat und Vorstand.

Nr. 61 - November 2015

Der RegE datiert vom 01.07.2015. Die 1. "Lesung" zum Gesetz gab es bereits am 15.10.2015. Heute findet in Berlin die sog. "Sachverständigenanhörung" zum Abschlussprüferaufsichtsreformgesetzes (APAReG) statt.

Wie auf www.wpwatch.de berichtet, wird hinter den Kulissen weiter gerungen.

Die "Skandaltruppe" der APAK um Dr. h.c. Spindler (RA Volkmann, WP/StB Bose, WP/StB Kocks und WP/StB Kochlowski) scheint sich immer noch Hoffnungen auf eine eigene Behörde zu machen. Dann könnte man doch unbemerkt exorbitant hohe Gehälter (samt Altersversorgung) zahlen und ungeniert Absprachen mit dem BMWi und der WPK treffen.

Doch leider gibt es einen Behördenleiter Dr. W. in der BAFA, der hier mit Argusaugen wacht, dass die "Skandaltruppe", die ein Mehrfaches seines Gehaltes verdient, nicht unbemerkt im Wege der "gesetzlichen Übernahme" in die BAFA einmarschiert.

Und dann gibt es ja noch zum Leidwesen der "Skandaltruppe" wpwatch, wo Transparenz geschaffen und die interessierte Öffentlichkeit informiert wird.

Die APAK wurde zwischenzeitlich von wpwatch vollständig enttarnt, so dass sich auch die Politik fragen muss, ob sich künftig die Big4 selber kontrollieren sollen und die Big4-hörige WPK die Berufsgerichtsbarkeit abschaffen darf.

Nr. 60 - September 2015

Die wohl wichtigste Reform in der Geschichte des Berufsstandes (APAReG) geht in ihre Schlussrunde. Der Ball liegt jetzt nicht mehr im BMWi, sondern im Parlament, da der Gesetzesentwurf vorliegt.

Es geht im Kern jedoch nicht (nur) um die Transformation der Abschlussprüferichtlinie (AP-RL), sondern um die Zukunft des freien Berufes des/der Wirtschaftsprüfer/in (§ 1 II WPO).

Die von den Big4 dominierten Gremien, insbesondere WPK / APAK / IDW und die "Mehrheitsbeschaffer" setzen alles daran, durch Überregulierung eine Fortsetzung der Marktbereinigung zu organisieren.

Unter dem Deckmantel eines "berufsrechtlichen Reformstaus" will die WPK Regelungen einführen, die NICHTS mit der AP-RL zu tun haben und einseitig in die Kammerstruktur eingreifen, obwohl für die Kammersatzung der Beirat zuständig ist.

Nr. 59 - August 2015

Der Newsletter Nr. 58 war noch nicht einmal eine Stunde raus, da erreichten mich erste Zuschriften.

Es war die einhellige Zustimmung von Kollegen/innen für die Fortführung des "alten Newsletters". Ebenfalls gab es großen Zuspruch für die konsequente Schaffung von Transparenz in der Berufspolitik.

Dies ist für mich Verantwortung und Verpflichtung zugleich!

Nr. 58 - Juli 2015

Mit dem PR1MUS-Newsletter Nr. 57 (März 2015) hatte ich vorübergehend die Form der Berichterstattung geändert und wöchentlich "Aktuelles Kompakt" verschickt.

Dies war den seinerzeitigen berufspolitischen Ereignissen geschuldet, da sich Anfang 2015 zeigte, dass WPK/APAK und das BMWi Abprachen in einem "Geheimpapier" getroffen hatten und damit massiv auf das Gesetzgebungsverfahren (APAReG) Einfluß genommen haben.

Wie versprochen, möchte ich mit diesem wpwatch-Newsletter Nr. 58 an die bewährte Berichterstattung der letzten Jahre anknüpfen.

Gegenstand meiner Berichterstattung sind nicht mehr alleine berufspolitische Themen, sondern auch Hintergründe und aktuelle Geschehnisse in und um den Berufsstand.

Nr. 57 - Sonder-Newsletter März 2015

Der Berufsstand steht vor der größten Reform seiner Geschichte!

Die EU-Kommission wollte mit dem Grünbuch als Lehre aus der Finanzmarktkrise regulatorische Eingriffe im Berufsstand umsetzen und das Oligopol der Big4 aufbrechen.

Seit April 2014 liegen nun zwei Regelungspakete der EU-Kommission auf dem Tisch

  • Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.04.2014 über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse (gilt nur für public interest entities (PIE)) und
  • Richtlinie 2014/56/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.04.2014 zur Änderung der Abschlussprüferrichtlinie (gilt für alle prüfungspflichtigen Unternehmen, gesetzliche Abschlussprüfungen nach EU-Recht).

Während die Verordnung ab dem 17.06.2016 direkt in allen Mitgliedstaaten gilt, muss die Richtlinie bis zum 17.06.2016 in nationales Recht umgesetzt werden.

Es bedarf der vollen Aufmerksamkeit des gesamten Berufsstandes, den Transformationsprozess kritisch zu begleiten und sich zu Wort zu melden.

Die jeweiligen Zielsetzungen von WPK, IDW, APAK, wp.net und BMWi bei der Umsetzung der Richtlinie sind unterschiedlich!

Hier muss Transparenz geschaffen werden, um mit der Geheimdiplomatie der WPK Schluss zu machen und den Berufsstand aktiv in den Prozess einzubeziehen.

Nr. 56 - Januar 2015

Die Umsetzung der Abschlussprüfer-Richtlinie (AP-RI) wird in 2015/2016 die größte Reform von Berufsrecht und Facharbeit sein, die der Berufsstand je erlebt hat - so sehen es auch die Big4.

Gerade jetzt geht es darum, die hohe deutsche Qualität angemessen zu sichern und dabei die Belange kleiner und mittelgroßer Kanzleien zu berücksichtigen. Durch die exakte Umsetzung der AP-RI 1:1 können auch deutsche Überregulierungen der Vergangenheit beseitigt werden.

Die Positionierungen von APAK, WPK und IDW lassen jedoch nicht erkennen, dass man gedenkt, die Erleichterungen bei Berufsaufsicht, Qualitätssicherung und der Prüfungsdurchführung konsequent umzusetzen. Hier scheint man vielmehr von einem "Weiter so" auszugehen. - Dies gilt es zu verhindern! Lesen Sie dazu die Kurzfassung in der Ausgabe 1/2015 des wp.net-Journals.

Auch die Träume von Spindler & Co. über eine "APAK neu" sollten alsbald ausgeträumt sein. Hier bedarf es unbedingt einer unabhängigen Behörde, die eine unabhängige, angemessene und qualifizierte Aufsicht garantiert.

Der Mittelstand muss sich hier eindeutig positionieren. Im Rahmen der Abnicker-Koalition in Berlin läuft die Herzig-Liste Gefahr, von WPK und den Big4 vernascht zu werden.

wp.net wird die Interessen des Mittelstandes deutlich vertreten und hat sich bereits mit einer ausführlichen Eingabe zu Wort gemeldet!

PR1MUS wird im Rahmen seiner Möglichkeiten für Transparenz sorgen und immer wieder informieren.

Nr. 55 - Dezember 2014

Nicht nur die Seminartourneen, nicht nur die Kanzleiarbeit, sondern zwischenzeitlich auch die Herausforderung neben dem "Branchendienst für Wirtschaftsprüfer" eine Rubrik "Aktuelles" auf meiner Homepage zu bedienen, fordern ihren Einsatz.

Dieser Newsletter Nr. 55 musste jedoch vor Weihnachten sein; sozusagen als Bescherung!

Intrigen, Skandale - vertuschen, leugnen, prozessieren und nur das zugeben, was zwischenzeitlich aufgedeckt und bewiesen wurde. Akteure des Geschehens: APAK, WPK, IDW und die tatenlose und überforderte Rechtsaufsicht (BMWi).

Die Neuen (Big4 & Herzig-Liste) glauben an ein "Weiter so", der Wählerwille wird mit Füßen getreten und man merkt in Berlin offensichtlich nicht, dass der gesamte Berufsstand vor der größten Herausforderung seiner Geschichte steht.

Nr. 54 - November 2014

Das BMWi wurde im Vorfeld der konstituierenden Sitzung am 11.09.2014 darauf hingewiesen, dass es als Rechtsaufsicht die Verantwortung für einen demokratischen und geordneten Ablauf der Vorstands- und Präsidentenwahlen hat.

Es galt, § 8 III der Satzung der WPK einzuhalten, wonach die Beiräte "in Kenntnis des Verhältnisses der im Beirat vertretenen Interessengruppen" die Vorstände wählen.

Das, was dann in der Sitzung ablief, hatte NICHTS mit dem Wählerwillen und demokratischen Grundsätzen zu tun!

Die Rechtsaufsicht hat vollkommen versagt!

Die wp.net-Beiräte vereinigen auf sich mehr als 100.000 Wählerstimmen und damit über die Hälfte aller Wählerstimmen im gesamten Beirat. Im Vorstand sind sie aber nicht vertreten!

Der wp.net-Listenführer Michael Gschrei erzielte mit 11.214 Stimmen beispielsweise ein besseres Ergebnis als alle fünf KPMG-Beiräte zusammen(!), wurde jedoch vom  Kammervorstand ausgeschlossen.

Demgegenüber zieht Kollege Niehues (Deloitte) mit nur 892 Wählerstimmen in den Vorstand ein!?

Die skandalöse Besetzung des Vorstandes der WPK wird auch von dem Deutschen Wirtschaftsprüfer Verein e.V. (DWPV) aus Hamburg treffend kommentiert:

"Entgegen § 8 III Satzung der WPK, dass in Kenntnis des Verhältnisses der im Beirat vertretenen Interessengruppen die Vorstände zu wählen sind, sind Beiräte aus der Liste Gschrei (wp.net), die die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen konnten, nicht in den Vorstand gewählt worden.

Nun ist die Welt für die Verlierer der vorletzten Beiratswahl wieder in Ordnung, alles wird wieder gut, gönnerhaft äußert sich auch das IDW am 11.09.2014, „dass es der neuen WPK-Führung gelingt, durch konsequente Sacharbeit Anerkennung und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen…. Auf diesem Weg wird das IDW die WPK gern konstruktiv begleiten.“

Dafür sagen wir danke, vielleicht veröffentlicht das IDW zur Ersten Hilfe unter Gleichgesinnten einmal eine Stellungnahme zur Rechnungslegung mit dem Titel „Transparenzanforderungen und Besonderheiten in der Rechnungslegung bei berufsständischen Organisationen und deren Aufsichtsgremien“, zu viel verlangt?"

Aus gut informierten Kreisen in Berlin ist zu hören, dass man mit dieser Vorstands- und Präsidentenwahl bewußt den Unmut vieler Kollegen/innen riskiert, jedoch glaubt, dass nach wenigen Monaten "der Rauch verzogen ist" und man dann durchregieren kann!

Nr. 53 - Oktober 2014

In 2013 wurde das Wahlrecht geändert, damit über die Verhältnismäßigkeit künftig alle Interessengruppen im Berufsstand an der demokratischen Willensbildung für die Berufspolitik beteiligt werden. So weit die Theorie. Die Praxis hat uns schnell eines Besseren belehrt.

Aus gut informierten Kreisen ist zu hören, dass bereits beim informellen Treffen am 08.09.2014 im BMWi der neue Kammerpräsident Ziegler den Vertretern von wp.net hinsichtlich der anstehenden Vorstandswahlen mitgeteilt hatte, dass sich wp.net erst wieder bewähren müsse und deshalb an der Vorstandsarbeit der Legislaturperiode 2014 - 2018 nicht beteiligt werde!

Eine Frechheit sondergleichen, was u.a. dazu führte, dass man nach nur 1 Stunde die illustre Gesprächsrunde auflöste.

Damit war klar: "Alles was jetzt kommt, ist abgekartetes Spiel!"

Nr. 52 - September 2014

Am kommenden Donnerstag, den 11.09.2014, treffen sich die gewählten 57 Beiräte in Berlin zur ersten konstituierenden Sitzung. Hier sollen auch die 9 WP-Vorstände, die 3 vBP-Vorstände und der/die Präsident/in gewählt werden.

Für den gestrigen Montag, den 08.09.2014, hatte Frau Dr. Hepperle, Abteilungsleiterin beim BMWi (Rechtsaufsicht), die Listenführer zu einem informellen Gespräch ins Ministerium geladen. Dies wohl auch in Kenntnis der besonderen momentanen Situation im Berufsstand.

Dass Herr Prof. Dr. Herzig erscheint, ist wohl eher unwahrscheinlich!?

Im Kern geht es auch darum, wie das Wahlergebnis bei der anstehenden Besetzung der Vorstands- und Ausschussposten umgesetzt wird.

Oder anders gesagt: Da Vorstände mit absoluter Mehrheit aus dem Kreise der Beiräte gewählt werden, könnte wp.net beispielsweise durch gemeinsames Abstimmen der Big4 mit der "Herzig-Liste" komplett ausgebremst werden und leer ausgehen!

In § 8 III der Satzung der WPK heißt es allerdings:

"Die Beiratsmitglieder wählen in Kenntnis des Verhältnisses der im Beirat vertretenen Interessengruppen aus ihrer Mitte 13 Vorstandsmitglieder."

Dies bedeutet m.E. eine proportionale Verteilung der Vorstandsposten entsprechend dem Wahlergebnis der Beiratswahl. Demnach müsste der künftige Vorstand so besetzt werden.

Es liegt in der Verantwortung des BMWi als Rechtsaufsicht darüber zu wachen.

Nr. 51 - August (2) 2014

Die Beiratswahlen 2014 sind gelaufen!

Wählertäuschung (Herzig-Liste) und Verrat der Herzig-Liste über eine (einseitige) Koalitionszusage der Big4 stehen im Raum und fordern zum Handeln auf.

wp.net kann mit einem Anteil von mehr als einem Drittel sowohl auf der WP- als auch auf der vBP-Liste zufrieden sein. Damit hat sich wp.net auf Dauer in Berlin als starke Stimme kleiner und mittelständischer Kanzleien etabliert.

Diese Legislaturperiode wird entscheidend für den Berufsstand sein, da die Abschlussprüferrichtlinie umgesetzt werden muss und die Skalierung der Qualitätskontrolle eingefordert wird. Auch eine Neuorientierung der APAK scheint dringend geboten, damit Ruhe einkehrt (8. WPO-Novelle).

Gefragt ist jetzt qualifizierte Gremienarbeit um letztlich weitere Kollegen/innen davon zu überzeugen, dass wp.net alternativlos für den Mittelstand sein wird!

Somit gilt: Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Nr. 50 - Jubiläumsausgabe August 2014

Mit dem Newsletter Nr. 41 im Dezember 2013 hatten wir das Layout bereits deutlich geändert.

Das Facelift mit dieser Jubiläumsausgabe Nr. 50 ist nach Angaben unserer Agentur der "identity" geschuldet. Hiermit haben wir aber auch gleich die Gelegenheit genutzt, die uns von der FAZ verliehene Auszeichnung "Branchendienst für Wirtschaftsprüfer" aufzunehmen.

Nr. 49 - Sonderausgabe Juni 2014

Ich muss mich nochmals zu Wort melden, um die Sache mit der Beiratswahl auf den Punkt zu bringen.

In der Hektik des Wahlkampfes werden von den Kontrahenten entscheidende Fehler gemacht.

Die einen verraten die Herzig-Liste, andere outen sich in unverschämter Weise und die Big4 erklären bereits borniert und arrogant die "Schlacht sei bereits geschlagen", da man nachher ohnehin "gemeinsam die WPK übernimmt"!

Von Wählertäuschung und gezielter Desinformation bis hin zur Diffamierung von Kandidaten/innen konnten wir in den letzten Tagen und Wochen alles erleben.

Vergleicht man die Wahlprogramme der antretenden Listen, so scheint die Sache doch recht einfach auszusehen.

Nr. 48 - Juni 2014

Die Beiratswahl 2014 ist in Anbetracht der Bedeutung der anstehenden Reform der Abschlussprüferrichtlinie eine Richtungswahl für den gesamten Berufsstand.

Es geht um die Berufspolitik der nächsten 4 Jahre.

Entscheidend für die Mehrzahl der Berufskollegen/innen wird hierbei die Frage sein, ob sie, die Mehrheit des Berufsstandes, künftig noch eine faire Chance haben werden, ihren freien Beruf tatsächlich auszuüben.

Im Augenblick sieht jedoch alles eher bedrohlich aus! - Es droht eine Überregulierung sondergleichen, die letztlich von APAK, WPK und IDW dazu genutzt werden wird, eine 2. Marktbereinigung am Prüfermarkt zugunsten der Big4 durchzuführen!

Eine genaue Analyse der Wahlprogramme für die Beiratswahl und Stellungnahmen der APAK/WPK-Vertreter zeigen eindeutig, dass alle Listen - bis auf die beiden wp.net-Listen! - dem Regulierungswahnsinn der APAK folgen wollen.

Auch die "Trojaner-Liste" - Initiative Gemeinsam für Alle - Herzig-Liste - betreibt Wählertäuschung, da man gerade nicht die Interessen der kleinen und mittelgroßen Kanzleien vertritt, sondern unmittelbar dem Kontroll- und Regulierungswahn der APAK zu folgen bereit ist.

Nr. 47 - Mai 2014

Im Zusammenhang mit dem APAK-Skandal muss einmal die Frage gestellt werden: Was ist eigentlich "Wahrheit".

Meine Eltern brachten mir bei, dass es nur eine Wahrheit gibt! Für die APAK und die WPK scheint dies ebensowenig zu gelten, wie für das IDW und Vertreter sonstiger  "Pseudoeliten".

Im Falle des APAK-Finanzskandals geht es offensichtlich darum, dass nach Aufdeckung des Skandals die unrechtmäßigen Handlungen nachträglich mit mutmaßlich rationalen Gründen versehen wurden. Dies muß man nur oft genug wiederholen und schon suggeriert man der Öffentlichkeit, dass dies die Wahrheit ist!

Es geht hier mehr um Macht als um die Wahrheit! - Man muss nur die Macht haben, dass die nachträglich gelieferten Legitimationen in den Medien oft genug wiederholt werden. Die Macht entscheidet letztlich, ob etwas als "wahr" empfunden wird.

Deshalb muss ich mich als "Enthüller" von Mitgliedern der Pseudoeliten beschimpfen und denunzieren lassen. Denn: Der Überbringer schlechter Nachrichten ist heute der Dieb - nicht diejenigen, die jahrelang unrechtmäßig die Kasse der WPK geplündert haben!?

Aber es bleibt dabei! - APAK und WPK haben uns jahrelang angelogen. Dr. h.c. Spindler und Prof. Marten haben unter dem Deckmantel der Ehrenamtlichkeit die Kasse der WPK "erleichtert" und unsere Organe haben von 2005 bis heute zugeschaut - und tun dies auch weiterhin! - ein Treppenwitz!

Nr. 46 - Sonderausgabe Februar 2014

Alles begann ganz harmlos - im Sommer 2013!

Ich analysiere den Wirtschafts- und Finanzplan sowie den Jahresabschluss der WPK 2012 und stoße auf millionenschwere Aufwendungen der APAK.

Ein genaues Studium der WPO, des WPO-Kommentars und des Abschlussprüferaufsichtsgesetzes (APAG) in seinem Werdegang 2004/2005 geben erste Aufschlüsse darüber, dass die Sache völlig intransparent ist. Gleichwohl hatten sich WPK und die APAK doch "Transparenz "auf die Fahnen geschrieben!

Also starte ich meine Eingaben an die APAK, die WPK, den Haushaltsausschuss der WPK und einzelne Vorstands- und Präsidiumsmitglieder.

Von unseren Würdenträgern im Vorstand gab es keine Antworten! Vielmehr antworteten mir die beiden Geschäftsführer der WPK (weisungsgebundene leitende Angestellte), dass man mir wegen der gebotenen Verschwiegenheit NICHTS mitteilen könne. Abweisende Antwort kam auch von der APAK.

Auch die von mir eingeschaltete Rechtsaufsicht (BMWi) blockierte und verwies mich wiederum an die APAK.

Vom Haushaltsausschuss erhielt ich rudimentäre Zahlen, die jedoch schon bei der Plausibilisierung (IDW PS 312) darauf hindeuteten, dass pro Jahr Hunderttausende an Vergütungen an die Mitglieder der APAK gezahlt werden.

Erneut habe ich alle Beteiligten angeschrieben und erhielt sodann vom Präsidenten der WPK ein Schreiben, indem er mir mitteilte, dass er "alle meine Eingaben zur Ablage verfügt habe!" - Eine Frechheit!

Nr. 45 - Sonderausgabe Januar 2014

Besondere Ereignisse verlangen besondere Massnahmen!

Erinnern Sie sich noch an den millionenschweren Beratervertrag von Dr. Gross (IDW). Damals wurden 5 Jahre lang aus der Kasse der Berufskamer "Beraterhonorare" gezahlt. PR1MUS deckte den Skandal auf - und NICHTS passierte.

Bereits seit Jahren erhalten Mitglieder der APAK - exemplarisch Dr. h.c. Spindler s. Newsletter Nr. 42 Tz. 5 - jährlich sechsstellige Vergütungen aus der Kasse der WPK für eine "ehrenamtliche Tätigkeit".

Wieder deckt PR1MUS einen Skandal auf. Es sieht so aus, als wollten APAK, WPK und das BMWi diesen Skandal aussitzen!

Das darf keinesfalls geschehen! Es geht hier um die Verwendung unserer Mitgliedsbeiträge und um eindeutig gesetzwidrige Zahlungen an APAK-Mitglieder.

WPK und auch unsere Rechtsaufsicht (BMWi) müssen aufgefordert werden, die Fakten aufzudecken und unverzüglich die rechtlichen Konsequenzen zu ziehen.

Newsletter Nr. 44 - Januar 2014

Soviel Aktionismus hat es seit langem in Vorstand und Präsidium der WPK sowie bei der APAK nicht gegeben. Die WPK wirkt aufgescheucht, die APAK "brennt" und die Rechtsaufsicht des BMWi versagt vollständig!

Als Reaktion auf Eingaben beobachtet man lediglich eine kollektive Verweigerung.

Einige Vorstände unserer Berufskammer scheinen immer noch nicht verstanden zu haben, dass sie Organe der Berufskammer sind und die Geschäftsführer anzuweisen haben, für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu sorgen. Die Gremien der WPK diskutieren jedoch lieber, machen Telefonkonferenzen und ducken sich weg, obgleich hinter ihnen schon "die Hütte brennt"!

Herr Dr. h.c. Spindler bevorzugt es, auf Kosten der WPK (d.h. auf unsere Kosten) seine "Staranwälte vom Ballindamm" und die Gerichte zu beschäftigen. Er glaubt wohl immer noch, dass sich die APAK in einem "rechtsfreien Raum" bewegt. Wer Geld aus dem Haushalt der WPK fordert, muss die Rechtsgrundlage benennen und Belege liefern.

Herr Dr. h.c. Spindler macht Berufspolitik zu Lasten der WPK-Kasse statt Fachaufsicht.

Das BMWi versagt als "Rechtsaufsicht" vollständig und verteilt  "Persilscheine", mit denen sich APAK und das Präsidium der WPK zu rechtfertigen versuchen.

Eins steht fest: PR1MUS wird 2014 einige offene Fragen auf dem Rechtswege klären lassen.

Diese Klärungen sind insbesondere in Zeiten des Wahlkampfes angesagt, damit wir uns für die nächste Legislaturperiode nicht die nächste "Mogelpackung" einhandeln!

Newsletter Nr. 43 - Dezember (3)

Nachdem die Wellen nach meinen Newslettern Nr. 41 und 42 hoch geschlagen sind, habe ich unerwartet viel Zuspruch erhalten.

Insbesondere der APAK-Finanzskandal, d.h. die "ehrenamtliche unentgeltliche Tätigkeit" unserer APAK-Mitglieder mit sechstelligen Vergütungen pro Jahr haben die Gemüter erhitzt.

Aber auch aus dem Kreis der Hochschullehrer kamen heftige Reaktionen bezüglich der ehrenamtlichen Tätigkeit der APAK-Hochschullehrer, insbesondere Herrn Prof. Dr. Marten!

Die APAK hat endgültig ihre Unschuld verloren!

Newsletter Nr. 42 - Dezember (2) 2013

Fachaufsicht (APAK) und Rechtsaufsicht (BMWi) wiegeln entschieden ab und die WPK verbreitet, dass PR1MUS die WPK schädigt.

Die APAK droht mit "Staranwälten" vom Ballindamm, die Vizepräsidentin Corinna Ahrendt bastelt an Strafanzeigen und kündigt bereits ein Berufsausschlussverfahren gegen mich an.

Der Präsident der WPK geht lieber in Deckung und verwahrt sich in den neuesten WPK-Mitteilungen (4/2013, S. 5,6) gegen öffentliche Äußerungen und Eingaben beim BMWi und springt der APAK gleich einmal zur Seite. Er läßt verlauten: Staatssekretär Dr. Heitzer hat alles "abgesegnet"!?

Prof. Marten (stellvertretender Vorsitzender der APAK) sammelt bei Teilnehmern von PR1MUS-Veranstaltungen "Eidesstattliche Erklärungen" und entschärft vorsichtshalber schon einmal seine Homepage, da er weiß, dass da etwas auf ihn zukommen könnte.

Newsletter Nr. 41 - Dezember 2013

Es war Montag, der 25.11.2013, als um 17:30 Uhr die "Sonderausgabe des WPK-Newsletters" bundesweit versandt wurde. Alle Berufsträger/innen erfuhren, dass sich der Vorstand der WPK "distanziert" und "Vorwürfe zurückweist".

Auf einmal waren alle in einem Boot: WPK, APAK, BMWi. wp.net und PR1MUS. Der Inhalt bestand vorwiegend aus "Wirrwarr" - und keiner wusste Bescheid!

Offensichtlich waren jedoch in den letzten Wochen solche "Ungeheuerlichkeiten" im Berufsstand passiert, dass Berlin "den Alarmknopf auslöste" und 20.000-fach "um Hilfe rief"!

Anzumerken ist vorweg grundsätzlich, dass wp.net nicht PR1MUS ist und umgekehrt. Insoweit ist die Erklärung der WPK wissentlich undifferenziert und ein "unangemessener Rundumschlag"! Ich bin überzeugtes wp.net-Mitglied und unterstütze den Verband, bin jedoch kein Organmitglied - weder in der WPK noch bei wp.net.

Man könnte mich vielleicht als "außerparlamentarische Opposition" bezeichnen!

Dieser Newsletter soll dazu beitragen, Hintergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen und Anregung zur Besinnung in der Vorweihnachtszeit zu geben!

Newsletter Nr. 40 - September 2013

PR1MUS erfindet sich neu!

Nach 7 Jahren hat PR1MUS sich neu erfunden. Es war an der Zeit - wie unsere Agentur meinte!

Noch zu gut habe ich aus meinem BWL-Studium die Ausführungen zum "Produktlebenszyklus" und zum "Relaunch von Marken" in Erinnerung. Außerdem hatten wir ohnenhin vor, die diversen Aktivitäten von PR1MUS neu zu organisieren und auf drei WP-Gesellschaften aufzuteilen.

Also haben wir stundenlange Sitzungen mit Web-Designern, Grafikern und Mitarbeitern unserer (neuen) Agentur über uns ergehen lassen und immer wieder redigiert und korrigiert.

In den nächsten Tagen geht zunächst die neue Website der AKADEMIE an den Start, gefolgt von der SEMINARE GmbH und anschließend unser online-wpfachverlag.

Lassen Sie sich überraschen - ich habe Ihnen nicht zuviel versprochen.

Newsletter Nr. 39 - Juli 2013

Die "Sonderedition Dr. Beul" war notwendig

Noch am Tag des Erscheinens der "Sonderedition" riefen einige Kollegen/innen bei mir an und fragten nach dem Hintergrund.

Zur Causa Dr. Beul und der "Sonderedition" ist nachzutragen, dass er, wie bereits berichtet, kein Wirtschaftsprüferexamen gem. § 5ff, § 14 WPO sondern eine Eignungsprüfung nach § 131h WPO abgelegt hat.

Nach wie vor ist jedoch umstritten, ob Dr. Beul für eine solche Eignungsprüfung überhaupt die Voraussetzungen erfüllte, nämlich ein dafür erforderliches, im EU-Ausland erworbenes "Diplom" vorlegen konnte. Dies sollte vielleicht einmal gerichtlich geklärt werden. Nach eigener Darlegung in seinem Antrag auf den vierten europäischen "WP-Titel" in der Schweiz gibt Dr. Beul vor, als gefordertes "Diplom" einen "anerkannten Lehrgang" besucht zu haben.

Die WPK ist zwischenzeitlich Dr. Beul zur Seite gesprungen und bescheinigte ihm, dass er in 2005 in Deutschland zum Wirtschaftsprüfer bestellt wurde. Dies wurde auch nie von jemandem bestritten. Fraglich bleibt nur, ob das der Prüfstelle vorgelegte "Diplom" hätte anerkannt werden dürfen. Hier gibt es erhebliche Zweifel, ob die Prüfstelle "ihren Job" ordnungsgemäß gemacht hat!

Auf meine Anfrage hin teilte die Prüfstelle weiter mit, dass sie "nicht befugt sei, die in einem anderen Mitgliedstaat erfolgte Zulassung als Abschlussprüfer in eigener Zuständigkeit erneut zu prüfen"! - Dies ist wohl ein Treppenwitz erster Güte! Das Gegenteil dürfte richtig sein: Die Behörde ist verpflichtet, die von Dr. Beul vorgelegten Unterlagen zu überprüfen!

Auch die WPK schmettert weitere Nachfrage ab und beantwortet gar "namens und im Auftrage unserer WPK-Vorstände", dass sie hier nicht tätig wird. Offensichtlich sind sich die Vorstände nicht darüber im Klaren, welche Organfunktion und welche Verantwortung sie in Berlin für den Berufsstand haben!?

Das Verhalten der WPK und der Prüfstelle sind "grenzwertig" und bedürfen unbedingt der verwaltungsrechtlichen Klärung.

Newsletter Nr. 38 - Juni 2013

Einziges aktuelles Thema dieses Newsletters:
Klarstellung zum Fall Dr. Carsten René Beul

Newsletter Nr. 37 - Mai 2013

Ich habe Sie zu lange warten lassen ...

Sorry! - eigentlich wollte ich in 2013 wieder regelmäßiger den newsletter schreiben - Anlässe gibt es ohnehin genug.

Doch der Umbau der PRIMUS - hierzu später mehr - und die bereits durchgeführten 3 bundesweiten Tourneen verlangen neben der Prüfungstätigkeit ihren Tribut.

Daneben kommt man bei zeitraubenden Recherchen manchmal an einen Punkt, wo Wut und Traurigkeit abwechselnd die Hohheit übernehmen - und man sich die Sinnfrage stellt.

Es verschlägt einem - wie auch dieser Newsletter zeigt - manchmal einfach nur die Sprache!

Trickreiche hochdekorierte Kollegen, Bilanzierung und Testierung falscher Abschlüsse nach "Gutsherrenart", Verlust von Moral und Ethik sowie eine auffallend "verschwiegene" Berufskammer lassen einen schier verzweifeln.

Aber ich verspreche Ihnen: Ich bleibe hartnäckig und kämpfe weiter!

Newsletter Nr. 36 - Februar 2013

Da fängt das Jahr aber gut an!

Zunächst vielen Dank für die zahlreichen Neujahrs- und Genesungswünsche - das hat richtig gut getan!!! Der Stimme geht es wieder gut!

Da waren einige Berufsaufseher aber ein wenig "angekratzt" über meine Ausführungen zur Fachkompetenz in der Berufsaufsicht (newsletter Nr. 35, Punkt 02).

Tipp von mir: Wenn man sich in der Vergangenheit Nachhilfeunterricht in der Facharbeit von Dr. Gross für 200.000 €/p.a. zu Lasten unserer Kammerbeiträge gegönnt hat, so kann man sich doch auch in Sachen Berufsaufsicht der Big4 professionelle Hilfe einkaufen. Oder ist dies nicht gewollt?

Zu meinen letzten Newslettern erhielt ich vor wenigen Tagen einen Anruf aus Frankreich. Man berichtete mir, dass sich auch dort der Newsletter "wie ein Lauffeuer verbreitet". Allerdings erklärte mir der Kollege auch klar und deutlich, dass die Big4 "dieses Problem" - gemeint sind meine Newsletter - in Frankreich bereits "durch einen Geldkoffer" erledigt hätten. Insoweit beglückwünschte man mich zu unserer Demokratie in Deutschland! - Das macht mich doch nachdenklich!?

Newsletter Nr. 35 - Januar 2013

Sorry - da muss ich noch mal nachlegen!

Vielleicht haben Sie den Dezember-Newsletter Nr. 34 noch gar nicht gelesen - geschweige denn verdaut - und schon wieder News aus Kölle!?

Ich haue einen (verkürzten) Januar-Newsletter (Nr. 35) deshalb so früh raus, weil - ich habe da ein Gefühl....

Einige glauben wohl, dass die Hälfte des Berufsstandes in Urlaub ist und die andere Hälfte im Feiertagstaumel auf Tauchstation gegangen ist - und dann könnte man ja mal vollendete Tatsachen schaffen oder Lawinen lostreten.

Da muss ich mir etwas von der Seele schreiben - bevor hier einige Dinge vielleicht in die falsche Richtung laufen!

Newsletter Nr. 34 - Dezember 2012

Ein newsletter für unter den Weihnachtsbaum

Hier nun der 8. Newsletter in 2012 und gleichzeitig der letzte für dieses Jahr. Ein Jahr, das wieder wie im Flug verging!

2012 brachte dem Mittelstand endlich die skalierte Prüfung, die von Michael Gschrei bereits 2010 auf WPK-Veranstaltungen eingefordert wurde! Nach viel Vorarbeit folgte dann im Juni 2012 die Änderung der Berufssatzung und der Praxishinweis zur skalierten Prüfungsdurchführung durch die WPK.

Aus meiner berufspolitischen Sicht ist 2012 ein Jahr in dem leider die Enttäuschung überwiegt: Einerseits müssen die Big4 aufgrund ihrer millionenschweren Lobbyarbeit offensichtlich keinerlei "regulatorische Eingriffe" durch das Grünbuch aus Brüssel befürchten und andererseits kommt die "Mittelstandsidee" wegen destruktiver Kräfte in den eigenen Reihen nicht so recht voran.

Enttäuscht stellt man bei genauerem Hinsehen auch fest, dass so manches Testat wohl nicht hält, was es verspricht und bei börsennotierten "Vorzeige-Unternehmen" nach Gutsherrenart bilanziert wird! Wertebewusstsein und Ehrlichkeit bleiben hier ebenso auf der Strecke wie soziale Verantwortung und Vorbildfunktion. Anstelle dessen werden Lippenbekenntnisse "verkauft", Maulkörbe verhängt und "politische Lösungen" angestrebt.

Doch dazu später mehr!

Newsletter Nr. 33 - Oktober 2012

Sie haben jetzt lange genug gewartet

- sage und schreibe 2 Monate!

Es sei mir verziehen: Urlaub, Hochzeit, Schreibfaulheit ....

Ich habe aber zwischenzeitlich fleißig recherchiert und gelobe, dass der nächste newsletter auch wieder zügiger kommt.

Denn - es ist dringend nötig, sich mal wieder zu Wort zu melden!

Newsletter Nr. 32 - Juli 2012

So - es ist wieder soweit!

Der Juni-Newsletter mußte leider ausfallen. Einerseits forderte der anstehende Sommerurlaub einen "erhöhten Schreibtischeinsatz". Andererseits machten die Umstände um wp.net mich traurig und wütend und forderten aktives Handeln!

Doch jetzt - nachdem die a.o. MV von wp.net "überstanden" und der Akku in der Toskana wieder aufgeladen werden konnte - geht es mit vollem Elan weiter.

Und es gibt vieles zu berichten. Wir leben nun einmal in "beschleunigter Zeit" - und dies verlangt, dass man seinen Radar richtig ausrichtet. Und bei allem muss man den "Faktor Mensch" berücksichtigen; dies haben insbesondere die letzten 9 Monate bei wp.net gezeigt!

Also - viel "Spaß" bei der Lektüre!

Newsletter Nr. 31 - Mai 2012

Die Würfel sind gefallen!

In einer außerordentlichen Beiratssitzung (51 WP´s und 14 vBP´s) wurden am vergangenen Freitag zwei neue Vorstände aus der Berufsgruppe der Wirtschaftsprüfer in den WPK-Vorstand gewählt. Dies war erforderlich, da durch die Rücktritte unseres EX-Kammerpräsidenten Michael Gschrei und des Kollegen Thies Wöllecke zunächst zwei Sitze im insgesamt elfköpfigen WPK-Vorstand (8 WP´s und 3 vBP´s) neu besetzt werden mussten.

Aus dem Kreis der neuen Vorstände wurde anschließend Herr Kollege WP/StB Dr. Claus C. Securs, Düsseldorf, zum neuen Kammerpräsidenten gewählt.

Neuer WPK-Vorstand wurde außerdem der Kollege WP/StB Dr. Alexander Vieler aus Chemnitz.

Ich habe beiden Kollegen nach der Wahl meine Glückwünsche übermittelt und meinem Wunsch Ausdruck verliehen, dass wir in der restlichen Legislaturperiode (bis Juli 2014) hoffentlich noch einige positive Impulse für den mitttelständischen Berufsstand setzen können.

In der Pressemitteilung der WPK vom 27.04.2012 betonte der neue Kammerpräsident die Verdienste seines Vorgängers bezüglich der "Skallierten Abschlussprüfung" und die "Einführung einer Gebührenordnung".

Newsletter Nr. 30 - April 2012

Reaktionen auf den letzten newsletter

Samstag, den 17.03.2012 ging der letzte newsletter raus (keine Überstunden mit Faktor 1,5 für mich :-) und zeigte schlagartig seine Wirkung. Etwa 70 Reaktionen noch am gleichen Wochenende und zu Beginn der folgenden Woche! - davon 95% (äußerst) positiv!

Und mindestens 50 Neuanmeldungen für den newsletter!

Ein Kollege verglich den newsletter mit einer "Boden-Boden-Rakete". 

Ich sag´s nochmal: Es war mir ein Bedürfnis, habe ich doch wp.net 5 Jahre lang maßgebend mit aufgebaut.

Hätte PRIMUS mit seinen Veranstaltungen und den newslettern nicht den "Treiber" gespielt, so säßen heute noch "andere Kollegen/innen" in Berlin!


Newsletter Nr. 29 - März 2012

Heute wird es kürzer - aber sicherlich heftiger

In den letzten Tagen sind - wie Sie vielleicht bereits wissen - wichtige Entscheidungen in der WPK, bei PRIMUS und bei wp-net gefallen, über die ich Sie direkt informieren möchte.

PRIMUS kündigte am 02.03.2012 um 19.32 Uhr per email die Kooperation mit wp-net.

Michael Gschrei trat als Kammerpräsident am Freitag, den 09.03.2012, 10.30 Uhr, mit sofortiger Wirkung zurück.

Während wp-net-Vorstände mit uns noch "Krisengespräche" führen, haut der "Chef" von wp-net (Dr. JvW) am 17.03.2012 einen Mitgliederbrief heraus und gibt bekannt, dass die Kooperation mit PRIMUS "leider endet".

Dies und die Dutzenden von (meist nächtlichen) emails verlangen dringend nach Aufklärung.

Denn viele Wähler von wp-net und auch interessierte Kollegen/innen fragen sich heute: Wofür haben wir uns engagiert und was wird da "gespielt"?

Newsletter Nr. 28 - Februar 2012

Skalierung der Abschlussprüfung als Chance?

Jahrelang hörte man von Klaus-Peter immer den gleichen Satz: "an audit is an audit!"

Jetzt kommt der Sinneswandel beim IDW und man besansprucht gleich einmal das "copyright" auf die "Skalierte Prüfung", gibt eine Presseerklärung heraus, dass man mit der DATEV schon an der Umsetzung arbeite und behauptet, man habe immer schon von Skalierung als "intelligente Verhältnismäßigkeit" gesprochen.

Wie kam dieser Sinneswandel? - Bei genauerem Studium der ISA, die wir aufgrund von § 317 V HGB (BilMoG) alsbald anwenden müssen, stellte man fest, dass der EU-Richtliniengeber in mindestens 15 ISA die Möglichkeit einer "Skalierung" ausdrücklich vorsieht.

Sofort wird vom IDW ein 17-minütiges Live-Chat gestartet und Vorstand Feld erklärt die Problematik anhand von "kleinen dicken und großen schlanken Männern" und Klaus-Peter ist jedesmal "außerordentlich dankbar" für eine Frage.

wp-net beruft einen Arbeitskreis ein und die WPK ist schon fast fertig mit ihrem 32-seitigen Praxishinweis.

Newsletter Das Beste aus 5 Jahren PRIMUS - Sonderedition

Nach 25 Jahren Wirtschaftsprüfertätigkeit, 20 Jahren Repetitorium und vor dem Hintergrund vieler berufsständischer Kontakte hat sich bei mir im Jahre 2005 ein Wandel vollzogen.
Nach Studien der Philosophie und Psychologie bin ich über die "BWL-Schiene" doch noch recht jung im "elitären Berufsstand" der Wirtschaftsprüfer gelandet - ein Traum ging in Erfüllung!

Gewichtigen Wegbegleitern, d.h. renommierten Persönlichkeiten des Berufsstandes habe ich es zu verdanken, dass ich schnell tiefen Einblick in die Berufsorganisation bekam. Danke an die vielen Lehrgangs- und Seminarteilnehmer, dass ich ihre Sorgen und Nöte ("Leidensdruck") erfahren durfte.
Ich möchte mit Ihnen eine kleine Zeitreise durch die Jahre 2006 - 2011 machen, da wir im Zeitalter der "Informationsexplosion" und der Oberflächlichkeit oftmals Zusammenhänge nicht mehr erkennen, die jedoch kluger Ratgeber für die Zukunft sein könnten.


Dieser "Zeitraffer" soll lediglich unser Bewußtsein für das schärfen, was war -