newsletter Nr. 36 - Februar 2013

Themen des aktuellen Newsletters
01. Da fängt das Jahr aber gut an!
02. Das Haushaltsdilemma der WPK
03. Ein Zuschussbetrieb namens APAK
04. Die WPK - eine Pensionskasse - für wen?
05. Es gibt auch Milliardäre unter den Kollegen
06. ... und Hartz IV Empfänger
07. "Dear Steven"
08. Warum zeigen Sie nicht Ihr Gesicht?
09. Das Wirtschaftsprüfermuseum in Plauen
10. Die Big4 im Kaufrausch
11. PwC wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung angeklagt
12. Der Markt bleibt in Bewegung
13. Den BiG4 laufen die Partner weg
14. Achtung: Satzungsänderung wegen MicroBilG erforderlich!?
15. Weitere Kuriositäten aus dem eBanz
16. Krankenhäuser zum Vorzugspreis?
17. Die Big4 haben es jetzt schriftlich!
18. Vom "Zauberer" der KPMG zum Wissenschaftler!
19. FACHFORUM PRÜFUNGSWESEN I / 2013
20. Reicht es Ihnen wieder mal?

01. Da fängt das Jahr aber gut an!

Zunächst vielen Dank für die zahlreichen Neujahrs- und Genesungswünsche - das hat richtig gut getan!!! Der Stimme geht es wieder gut!

Da waren einige Berufsaufseher aber ein wenig "angekratzt" über meine Ausführungen zur Fachkompetenz in der Berufsaufsicht (newsletter Nr. 35, Punkt 02).

Tipp von mir: Wenn man sich in der Vergangenheit Nachhilfeunterricht in der Facharbeit von Dr. Gross für 200.000 €/p.a. zu Lasten unserer Kammerbeiträge gegönnt hat, so kann man sich doch auch in Sachen Berufsaufsicht der Big4 professionelle Hilfe einkaufen. Oder ist dies nicht gewollt?

Zu meinen letzten Newslettern erhielt ich vor wenigen Tagen einen Anruf aus Frankreich. Man berichtete mir, dass sich auch dort der Newsletter "wie ein Lauffeuer verbreitet". Allerdings erklärte mir der Kollege auch klar und deutlich, dass die Big4 "dieses Problem" - gemeint sind meine Newsletter - in Frankreich bereits "durch einen Geldkoffer" erledigt hätten. Insoweit beglückwünschte man mich zu unserer Demokratie in Deutschland! - Das macht mich doch nachdenklich!?

02. Das Haushaltsdilemma der WPK

Schaut man einmal etwas genauer in den Jahresabschluss 2011 der WPK und in den Erfolgs- und Wirtschaftsplan, so drängen sich hier einige Fragen auf.

Am 02.07.2001 bezog die WPK das Wirtschaftsprüferhaus in der Rauchstrasse 26 in Berlin, welches für rd. 16,9 Mio. € gebaut und für weitere rd. 2,5 Mio. € ausgestattet wurde.

Gemäß Tätigkeitsbericht des Beirates der WPK aus 2001 ermächtigte 1999 der Beirat den Vorstand "ein Grundstück zu erwerben und zu bebauen". Die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer und Generalübernehmer wurden "aufgrund rechtlicher Unklarheiten" unterbrochen und erst nach Monaten wieder aufgenommen. "Unter Inkaufnahme einer Kostenerhöhung" schloss man dann einen Vertrag mit dem GÜ und in 2001 war das Gebäude bezugsfertig.

Zeitgleich wechselte in 1999 / 2000 die Geschäftsführung der WPK nachdem der seinerzeitige Geschäftsführer "unehrenhaft" seinen Dienst quittieren musste. Seither haben wir die beiden heute noch amtierenden gleichberechtigten Geschäftsführer.

Zum Zeitpunkt der Planung (1999) hatte die WPK übrigens 52 Mitarbeiter - heute hat sie 153 (+ 194 %)! Damals wurde noch untervermietet an das IDW und eine Anwaltskanzlei - heute ist die "Hütte" voll besetzt.

Seit Bezug des überteuerten Neubaus belastet die 4 %-ige Abschreibung den Haushalt der WPK mit rd. 510 T€/p.a.! Ergebnis ist, dass wir munter Jahresfehlbeträge ausweisen und wegen dieser nicht ausgabewirksamen Aufwendungen ein millionenschweres Festgeldkonto anhäufen! Vor dem Hintergrund sechsstelliger Jahresfehlbeträge werden dann immer mal wieder munter die Mitgliedsbeiträge erhöht.

So funktioniert das Spiel!

Was will die WPK eigentlich mit einem zweistelligen Millionenfestgeld, welches für 1 % "gebunkert" wird?

03. Ein Zuschussbetrieb namens APAK

Lese ich doch noch auf der Homepage der WPK, dass sich die APAK - seit 2005 tätig - durch Umlagen  bei den 319a-Unternehmen finanzieren soll, so weist der Haushalt der WPK jedoch völlig andere Zahlen aus.

Während die WPK in der Vergangenheit keine "Spartenrechnung" gemacht hat, wird der Wirtschafts- und Finanzplan 2011 jetzt in unterschiedliche Sparten der Kammerttätigkeit unterteilt. 

Demnach hat die APAK in 2011 ein Defizit in Höhe von 2,27 Mio. € "erwirtschaftet", d.h. erheblich auf Kosten unserer (Zwangs-) Mitgliedsbeiträge gelebt. Offensichtlich wurden die Umlagen für die § 319a-Prüfer völlig falsch kalkuliert. Hierfür gibt es jedoch jetzt im Wirtschaftsplan einen "Spartenausgleich" in entsprechender Höhe. Es gibt jedoch keine Forderung der WPK an die APAK!?

Dr. Spindler muss deshalb die Umlagen für die § 319a-Prüfer in 2013 massiv erhöhen. Dann sollte es (später einmal) zu einem Überschuss bei der APAK kommen und die Defizite vergangenenr Jahre sollten dann durch Überschüsse künftiger Jahre ausgeglichen werden!? - Wer´s glaubt ....

Den Unterlagen entnehme ich auch, dass die APAK personell aufstocken und in neue Räume in Düssedorf ziehen will. Wer soll denn das finanzieren, bitte schön?

Hey, da läuft wohl einiges schief im Hause WPK und APAK!

Seit wann muß ich denn die Sonderuntersuchungen der 319a Unternehmen mitfinanzieren? Oder hat da vielleicht jemand seinen Laden nicht im Griff - Herr Dr. Spindler?

Fasst man APAK, Berufsaufsicht und Qualitätskontrolle zusammen, so lassen wir uns dies heute bereits über 7 Mio. € kosten und haben dafür in Berlin 43 Stellen geschaffen.

Fast jeder zweite Euro unserer Mitgliedsbeiträge fließt in Aufsicht und Kontrolle derjenigen, die sich (noch) den peer review "gönnen" oder an 319a-Mandate "herantrauen" - das kann doch nicht richtig sein!

04. Die WPK - eine Pensionskasse - für wen?

Bei einer Bilanzsumme von annähernd 20 Mio. € per 31.12.2011 belaufen sich die Pensionsrückstellungen im Jahresabschluss der WPK auf rd. 58,4 % der Bilanzsumme, während auf der Aktivseite seit Jahren ein Festgeld-Guthaben von fast 7 Mio. € schlummert, welches für satte  1% angelegt wurde!

Die Vergleichzahlen zum 31.12.2006 ergeben nur 42,6% der Bilanzsumme an Pensionsrückstellungen bzw. 3 Mio. € Festgelder.

Den Anhangsangaben des von der Dr. Fritz Kesel + Partner OHG, München, am 23.03.2012 uneingeschränkt testierten Jahresabschlusses 2011 kann man entnehmen, dass die Pensionsrückstellungen die "Direktzusagen an die Mitarbeiter und die Pensionäre" betreffen.

Die Berechnungsgrundlagen für die Rückstellungen gehen von einer "Fluktuationswahrscheinlichkeit von 5% in den ersten 10 Dienstjahren" aus. Weiter heißt es: "Danach wird keine weitere Fluktuation unterstellt". - Also: Wer die ersten 10 Jahre bei der WPK geschafft hat, bleibt "lebenslänglich"! - So z.B. unsere beiden hochdotierten Geschäftsführer.

Der Wirtschafts- und Erfolgsplan 2013 ff. sieht Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen von rd. 600.000 €/p.a. vor. Das hochrentierlich angelegte Festgeld soll demnach bis zum 31.12.2015 auf über rd. 12 Mio. € steigen!

Und jetzt mal Klartext:

Die Zahl der Examenskandidaten fällt dramatisch (nur noch 800 Kandidaten in 2012!), die Examensgebühren werden deutlich verteuert (BRAVO!), die WPK hat mittlerweile über 150 Mitarbeiter, leistet sich einen Millionen-Zuschussbetrieb namens APAK, die Bank lacht sich über das Millionen-Festgeld kaputt und die Beiträge der Mitglieder werden - entgegen dem Wahlversprechen! - mal locker um 10 % angehoben!

Hier läuft wohl einiges völlig schief!!!

Die Aufgaben der WPK sind in § 57 WPO festgelegt - dem entnehme ich allerdings nicht, dass wir ein Versorgungswerk, ein Sparverein oder ein Sponsoringclub für die APAK sind!!

Hab ich jetzt wieder genervt? - Richtig, wollte ich auch!

Zu diesem Thema habe ich übrigens noch viel mehr Fragen!

05. Es gibt auch Milliardäre unter den Kollegen

Er trägt es eigentlich schon im Namen: WP/RA/StB Dr. Bernard große Broermann.

Er hat bei der WPK die Registernummer 120508800, ist Skorpion (wie ich), 69 Jahre jung, seit 1976 bestellt, hat in Insead (Paris) und Harvard zwei MBA-Titel mit höchsten Auszeichnungen erworben und seine Kanzleianschrift im feudalen Königstein / Ts. umfasst gleich einen ganzen Straßenzug, da ihm u.a. auch das benachbarte Luxus-Hotel "Falkenstein Grand Kempinski" gehört.

Während des Studiums bereits gründete Dr. große Broermann das Unternehmen "Capital Treuhand", hatte 70 Mitarbeiter und entwickelte Fonds. Vor seiner Bestellung zum WP arbeitete er 6 Jahre bei E&Y, machte sich dann selbständig und war danach mit E&Y assoziiert.

Während dieser Zeit baute er im Mandantenauftrag eine Krankenhauskette mit 11 Häusern auf - und fand daran offensichtlich Gefallen. Denn 1984 gründete er die "Asklipios-Kliniken GmbH", die heute 44.000 Mitarbeiter in 140 stationären Einrichtungen mit knapp 27.000 Betten zählt! Er gilt noch heute als Pionier beim "freiwilligen Qualitätsmanagement" in Krankenhäusern. Sein Firmenname ist dem griechischen Gott der Heilkunst entlehnt.

Dies alles bringt ihn in der "Liste der 500 reichsten Deutschen" lt. manager magazin mit einem Vermögen von 1,9 Mrd. € auf Rang 54!

Also - Hut ab, für diese Lebensleistung! Jetzt aber nur nicht neidisch sein! - O.K.?

Dabei sieht jede Registereintragung bei der WPK "so harmlos" aus!

Von einer solchen Karriere träumen heutige Earnies wie Pfitzer, Oser & Co. wohl nachts.

Übrigens - jetzt weiß ich auch wie Klaus-Peter (unser Chef vom IDW) darauf kommt, dass 10% der WP´s Millionäre sind! - Er hat bei ca. 17.000 WP´s in Deutschland Bernards Kohle einfach auf alle Kollegen/innen gleich verteilt! Clever - oder?

Wissen Sie denn auch, wer den "Laden" von Bernard testiert? - Na - unser Ex-Ex-Kammerpräsident Norbert von den Earnies - für 1,1 Mio.€.

An dieser Schlussbesprechung würde ich doch gerne einmal teilnehmen, wenn der große Broermann mit dem ...... Norbert in seinem 5-Sterne Arbeitszimmer über die alten Zeiten bei E&Y philosophiert.

Ach - Sie denken hier noch an Befangenheit (§ 43 WPO)? - Jetzt machen Sie aber mal halblang! Das gilt doch nicht für "Männerfreundschaften!"

06. ... und Hartz IV Empfänger

Ja, manchmal spielt einem das Schicksal übel mit.

Damit meine ich nicht gesundheitliche Rückschläge oder familiäre Schicksale, sondern eher "Schicksalsmandate". Die kriminelle Energie von Mandanten - oftmals gepaart mit einer gewissen Naivität bei der Risikoeinschätzung - können einem schon übel mitspielen.

So geschehen auch bei dem Erlanger Kollegen WP/StB Dipl.Volksw. Wolfgang Weber, der Abschlüsse 2004 und 2005 testierte und im Nachhinein feststellen mußte, dass alles Lug und Betrug war!

Hier geht es um die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG, die durch Ausgabe von Teilschuldverschreibungen zu 6,75% Zins ein Schneeballsystem betrieb und rd. 300 Mio.€ Schaden bei Anlegern anrichtete.

In einem Artikel der Erlanger Nachrichten habe ich am 11.12.2012 gelesen, dass Kollege Weber "Haus & Hof" verlor, die eidesstattliche Versicherung abgeben mußte, seit Mai 2012 Harz IV bezieht und in einen städtischen Wohncontainer mit Dixi-Klo umziehen muss, da die Stadt Erlangen über "keine Bedarfswohnungen" verfügt .

Damit ist man gesellschaftlich stigmatisiert. Was vorher war - interessiert niemanden mehr!

Da der Haftpflichtfall des Kollegen unter berufsrechtlichen Aspekten offensichtlich so überaus interessant ist, breitet man diesen gleich erst einmal auf dreieinhalb Seiten  im letzten WPK Magazin 4/2012 aus und verweist auf "noch andauernde berufsrechtliche Überprüfungen". 

Wieso berichtet die WPK nicht - auf 10 Seiten - über die Fälle Flowtex der KPMG oder SachsenLB von PwC. Oder anders gefragt: Wieso wird in den WPK Magazinen nie über Haftpflichtfälle der Big4 berichtet? Oder fällt das nur mir auf?

Wo ist die Berichterstattung der WPK über die fahrlässigen Volltestate der Big4 bei den Banken vor der Finanzmarktkrise trotz bestehender Prüfungshemmnisse!?!?

07. "Dear Steven"

Als IDW-Mitglied freue ich mich alltäglich immer schon tierisch auf die "News" auf Klaus-Peters homepage: www.idw.de..

Ich stöbere doch immer wieder gerne dort, um zu erkunden, wie man die Mehrzahl der Berufsträger/innen (nämlich die kleinen und mittelgroßen Kanzleien) erreichen oder auch verärgern kann. Selbst als PRIMUS möchte man doch immer wieder dazulernen. - Und das IDW macht uns ja soviel vor!

Manchmal bin ich jedoch schon nach kurzer Zeit ziemlich genervt und ärgere mich über "meinen Verein". 

Woran das liegt fragen Sie?

Verstehen Sie denn die hinreißenden Schreiben  von Klaus-Peter an das IASC in New York, die beginnen mit "Dear Arthur" oder an das IFAC mit "Dear James"? Manchmal haben diese Ergüsse 20 Seiten und mehr!

Hey, hallo in Düsseldorf - geht's noch???

Ich bin Mitglied in einem deutschen Verein, habe eine deutsche Zulassung und zahle meine Beiträge auf ein deutsches Konto. Oder bekommt Klaus-Peter seine "Kohle" etwa in $ oder £???

Bei jeder Hotelbuchung oder online-Bestellung kann man einen "Button" drücken und die Homepage bzw. die hinterlegten Dokumente in verschiedenen Sprachen lesen!?!? Hat man das in Düsseldorf noch nicht gemerkt?

Oder - what will you?

Ein Tipp: Wenn man beim IDW künftig einmal den Mittelstand erreichen will, sollte man hier vielleicht einmal anfangen.

Aber seit Jahren hat man den Eindruck, dass dies überhaupt nicht gewollt ist! An der Meinung kleiner und mittelgroßer Kanzleien ist man beim (von den Big4 beherrschten IDW) offensichtlich nicht interessiert.

Hab ich mich jetzt mit meinen Englischkenntnissen geoutet?? - Ist mir auch egal!

08. Warum zeigen Sie nicht Ihr Gesicht?

Ich muss es an dieser Stelle einfach mal sagen, da es mir immer wieder auffällt:

Sie haben (fast alle) ganz tolle Webseiten Ihrer Kanzlei (Homepage) mit ausgezeichneter Menueführung, tollen Bildern und Links etc..

Möchte man sich allerdings "ein Bild" von den Berufsträgern/innen machen, die hinter diesem Auftritt stehen, findet man oftmals nur Namensauflistungen oder email-Adressen. - Schade!

Bringen Sie doch - selbstbewusst wie Sie sind - Ihre Gesichter auf die Homepage und stellen sich dort vor. Das fänd ich toll! Dies macht nach außen ein viel besseres "Bild".

Entschuldigung! - ich möchte keinem zu nahe treten, aber das musste ich einfach mal sagen.

09. Das Wirtschaftsprüfermuseum in Plauen

Im Newsletter Nr. 26 (Januar 2012) hatte ich dem Kollegen Michael Köbrich aus Plauen gratuliert, da er im schönen Vogtland ein Wirtschaftsprüfermuseum gegründet hat. 

Um die Idee mit Leben zu erfüllen ist es notwendig, dass dort typische Berufsutensilien (z.B. alte Siegel, WP-Handbücher etc.) deponiert werden. Ich konnte dem Museum bspw. ein WP-Handbuch 1954 stiften, welches mir ein alter Sozius vor ca. 25 Jahren anlässlich seiner Pensionierung schenkte. Im Museum fehlen z.B. noch die 1. und 3. Auflage des WP-Handbuchs. Vielleicht haben Sie ja noch so ein "Schätzchen" im Regal stehen?

Kollege Köbrich sucht weitere Ausstellungstücke - und es fehlt noch einiges!

Wenn Sie eine Idee haben oder alte Utensilien stiften wollen, rufen Sie doch einfach mal den Kollegen an. Er wird sich sehr freuen!

Hier seine Kontaktdaten: WP Michael Köbrich, Marienstr. 16, 08527 Plauen (Tel. 03741/707226) oder per email: plauen@hkms.de

Diese tolle Idee braucht unsere Unterstützung!

10. Die Big4 im Kaufrausch

Binnenkommissar Michel Barnier war einst der "meistgehasste Mann der Big4", drohte er doch vor zwei Jahren mit massiven regulatorischen Eingriffen um das Oligopol der Big4 zu zerschlagen, ihnen das Beratungsgeschäft zu nehmen und sie in die Zwangsrotation zu treiben. Wieviel "Wissenschaftlichkeit" des IDW und schlauer Professoren haben wir seither erleben dürfen, die uns immer nur eins klarmachten - Barnier macht alles falsch und alles soll so bleiben wie es ist!

Jetzt, nachdem Barnier als "Bettvorleger der Big4" geendet ist, geben die Big4 erst "richtig Gas". Hatte man sich doch (scheinbar) nach den weltweiten Bilanzskandalen (Enron, Worldcom etc.) von der Beratungssparte getrennt, so braucht man diese Quersubventionierung bei gesunkenen Honoraren heute mehr denn je!

Zwar legen die Big4 schmerzhafte Sparprogramme für ihre Mitarbeiter auf, gleichzeitig "verballern" sie jetzt Millionen in den Kauf von Consulting-Unternehmen - bevor es ein anderer tut! Nicht die Investition ins Humankapital oder in eine notwendige Verbesserung der Prüfungsqualität steht auf der Agenda unserer Marktbeherrscher, sondern Rendite, Marktmacht und Verdrängungswettbewerb. Einzige Gewinner hierbei sind jedoch (nur) die Partner und Einkommensmillionäre in den Vorständen.

Über systemische Risiken, die man sich mit dieser Mogelpackung aus Brüssel einhandelt darf nicht mehr nachgedacht werden! Schließlich haben unsere "Professoren-Elite aus dem Berufsstand" und die "Pseudo-Wissenschaftler an den Stiftungslehrstühlen" uns ja bewiesen, dass jeder regulatorische Eingriff die Marktkonzentration nur weiter erhöht und letztlich für kleine und mittelgroße Kanzleien immer kontraproduktiv ist!

Um das Geschäftsmodell zu retten kauft man Brainnet, Tellsell Consulting, Monitors Group, J&M Management Consulting, PTCM etc., ist mit Roland Berger (wieder) im Gespräch - also redet mal wieder jeder mit jedem!

Es geht um die Arrondierung der "Dienstleistung" unseres "Gewerbes" mit lukrativer Strategie- und Managementberatung zu Tagessätzen von 3.000 € aufwärts.  Über Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (§ 43 WPO), Berufsethik, gesetzlicher Auftrag mit Redepflicht und Warnfunktion etc. darf nicht nachgedacht werden. Frei nach dem Motto: Bitte stören Sie nicht das Geschäft!

Aber - wieso ist z.B. in Italien die Beratung börsennotierter Kapitalgesellschaften durch die Abschlussprüfer verboten? Die Italiener sagen "Niente" zu dem Doppel-Geschäftsmodell der Big4! 

11. PwC wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung angeklagt

Das ist schon heftig!

Da soll der Marktführer unserer "fachlichen Elite" (PwC) nicht etwa wegen eines Fehlverhaltens bei der Abschlussprüfung, sondern wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung und Verletzung der Berichtspflichten bei den Jahresabschlüssen 2005, 2006 und 2008 in Sachen LBBW von der Staatsanwaltschaft Stuttgart angeklagt werden.

Angeklagt sind genauer zwei Abschlüssprüfer und zwei weitere Mitarbeiter von PwC. Diese sollen gemeinsam mit 2 amtierenden und 5 ausgeschiedenen Vorständen systematisch Bilanzen gefälscht und ihre Berichterstattungspflicht verletzt haben.

Nach dreijährigen Ermittlungen soll das Landgericht in Stuttgart alsbald die Eröffnungsentscheidung verkünden.

Wo bleiben die Ermittlungen bei den anderen Banktestaten? - Oder darf ich das nicht fragen?

Darf ich noch etwas fragen? - Wer war zu Zeiten der (mutmaßlichen) Bilanzfälschungen oberster Chef von PwC? - richtig! - WP/StB Hans Wagener!

Was ist er heute? - richtig! - Aufsichtsratsvorsitzender der LBBW und damit oberster Kontrolleur der Landesbank (gegen alle Regeln des Berufsrechts - "cooling off"!; newsletter Nr. 19).

Also nochmal: Die (mutmaßlichen) Bilanzfälscher waren damals weisungsgebundene Mitarbeiter des heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden! Und jetzt soll PwC verklagt werden und Wagener sitzt noch immer auf seinem hochdotierten AR-Chefsessel. Oder anders gesagt: Er hat sich zum AR-Vorsitzenden bestellen lassen, obwohl zeitgleich gegen PwC wegen Bilanzfälschung ermittelt wurde!

Liebe Anteileigner der LBBW! - Da haben Sie aber ein tolles "Vertrauensverhältnis" zu Ihrem Chefaufseher - oder?

Hat man da etwa den Bock zum Gärtner gemacht???

Haben Sie hier kein Störgefühl!?!? - Oder was läuft hier?

Wie sagte man mir damals bei der WPK: "Wir sehen keinen Anlass Herrn Wagener auf diesen Vorgang anzusprechen"! - Lächerlich!

12. Der Markt bleibt in Bewegung

Nachdem bereits vor Jahren LÜNENDONK in seinen alljährlichen Studien eine relevante Umsatzgröße von 100 Mio. € aufrief um im künftigen WP-Markt maßgeblich mitspielen zu können, ist der "Markt hinter den Big4" (die sog. Ten Tiers) von Unruhe und einem Fusionsfieber geprägt.

Röver Broenner, Susat, Warth & Klein, Ebner Stolz, PKF ...- jeder Name darf mal genannt werden.

Jetzt gibt Roever Broenner Susat (RBS) bekannt, dass man gleich mehrere neue Niederlassungen eröffnen wird - nach München jetzt Nürnberg, Stuttgart, Köln ... Also eine "Expansionsoffensive in West- und Süddeutschland"! - 47 Partner, 200 Berufsträger, 650 Mitarbeiter ... das ist ja schon mal was! Gesetzt wird auf "externes Wachstum"!

Angestrebt werden innerhalb der nächsten 2-3 Jahre 1.000 Mitarbeiter und 100 Mio. € Umsatz! - und damit hätte man die "Lünendonk-Schwelle" überschritten.

Von den 10 Verfolgern der Big4 bleiben nach Einschätzung von RBS am Ende "maximal fünf bis sechs übrig."

Na dann viel Spaß im Fusionsfieber!

Übrigens: Bekanntlich geht jede zweite Fusion "schief" bzw. wird gerichtsanhängig, da hier etwas zusammengefügt wurde, was vielleicht doch nicht zusammen passte!?

13. Den BiG4 laufen die Partner weg

Wenn Sie jetzt fragen, was Röver Broenner Susat (RBS) unter "externem Wachstum" versteht, so kann ich Ihnen die Frage beantworten.

Ich hatte ja in zurückliegenden Newslettern immer wieder über den internationalen "Fusions-Wahnsinn" der Big4 berichtet. Folge ist, dass Partner in Deutschland keinerlei Identifikation mit ihrem "Laden" mehr haben und auch gar nicht mehr wissen "an welchem Gebilde" sie eigentlich noch "Partner" sind.

Keinen Einfluß auf die Geschäftsstrategie zu haben und in Entscheidungen überhaupt nicht eingebunden zu sein (weil Partner 5. Ranges!) lassen sich nur schwer vereinbaren mit "Eigenverantwortlichkeit" und "Unabhängigkeit" nach unserem Berufseid (§ 17 WPO)! Loyalität zum Arbeitgeber ist auch nicht mehr das, was es einmal war! Fehlgeleitete Unternehmenskultur, Quersubventionierung, anhaltende "Negativpresse" und ein Gefühl "ausgepresst" zu werden lassen sich mit Bodenständigkeit und Lifebalance immer weniger vereinbaren.

Fazit: Die Partner der Big4 verlassen reihenweise Ihre Arbeitgeber und nehmen gleich komplette Teams mit. Ernst & Young (E&Y) verliert Tilmann Orth, Marcus von Goldacker, PwC verliert in der Schweiz gleich 10 Partner in 2 Jahren, KPMG kündigt zwei Drittel der Vorstände ...

Ja - wo laufen sie denn hin?

RBS gibt der Presse zu Protokoll, dass die "Rekrutierung von Mitarbeitern aus dem Kreise der Big4" relativ einfach ist, da sich die Mitarbeiter dort immer weniger mit der Unternehmenskultur identifizieren können. Deshalb gebe es "eine große Anzahl an Anfragen von Fachräften, die bei den Big4 das partnerschaftliche Umfeld vermissen"!!!

Also - liebe Kollegen Winkeljohann, Becker, Graf Waldersee, Plendl & Co. - einfach einmal zur Kenntnis nehmen, dass der ganze Profit ihrer "Dienstleistungskonzerne" auf dem Einsatz von "Humankapital" basiert und nur die Identifikation mit der Arbeit eine Befriedigung beschert! Offensichtlich gibt es eine zunehmende Anzahl von Mitarbeitern in den Reihen der Big4, die nie bei Ihnen "angekommen" sind oder von deren Geschäftsstrategie alsbald desillusioniert wurden!

14. Achtung: Satzungsänderung wegen MicroBilG erforderlich!?

Wie Ihnen bekannt, können Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) bereits zum 31.12.2012 die Erleichterungen des MicroBilG in Anspruch nehmen. Hierunter fallen alleine rd. 500.000 GmbH´s.

Fraglich ist jedoch, ob die gesetzlichen Vertreter dies überhaupt dürfen!

Regelt der Gesellschaftsvertrag - wie oftmals beurkundet - nämlich, dass der gesetzliche Vertreter einen Jahresabschluss gemäß § 264 ff. HGB aufzustellen hat oder spricht der Gesellschaftsvertrag gar expressis verbis von einem Anhang, so ist der gesetzliche Vertreter daran gebunden.

Hier bedarf es eines satzungsändernden Beschlusses der Gesellschafterversammlung bzw. einer Änderung des beurkundeten Gesellschaftsvertrages. Ansonsten handelt es sich um eine Pflichtverletzung des Geschäftsführers, wenn dieser das MicroBilG einfach anwenden würde.

Wenn Sie mehr zu dieser Frage wissen wollen: Bitte weiterlesen in BB 2012, Seite 2809 f. den Aufsatz von Schienestock / Veldkamp.

15. Weitere Kuriositäten aus dem eBanz

Glaubt man tatsächlich, man hätte schon alle möglichen Kuriositäten im eBanz gesehen, so muss man doch immer wieder dazulernen.

Schaue ich unter GE Healthcare GmbH im eBanz nach und erwarte die Offenlegung des Jahresabschlusses 2011, so erhalte ich den kompletten Prüfungsbericht der KPMG Düsseldorf.

Ich dachte zuerst - das glaub ich jetzt nicht!

Sicherlich ist mir bekannt, dass der Mandant für die Offenlegung verantwortlich ist und diese nicht Gegenstand der (nächstfolgenden) Jahresabschlussprüfung ist, so hab ich doch noch folgende Fragen:

1. Veröffentlicht der eBanz eigentlich ungeprüft "jeden Mist"?

2. Wie reagiert eigentlich die WPK? - Schreiben Sie doch bitte einmal unsere "fachliche Elite" aus Düsseldorf an.

3. Da GE (General Electric) ein Weltkonzern ist, stelle ich mir die Frage, ob die übrigen 278 deutschen Tochtergesellschaften auch gleich die Prüfungsberichte offenlegen?

Übrigens: Ich find das nicht lustig!

Kollegen/innen werden von den Berufsaufsicht wegen jedem fehlenden Davon-Vermerk angeschrieben und hier wissen die Mandanten der Big4 offentlichtlich noch nicht einmal, was Gegenstand der Offenlegung ist!

Vielleicht legt ja demnächst mal einer der Big4-Mandanten anstatt des Jahresabschlusses die Honorarrechnung oder das Schlussbesprechungsprotokoll offen!?

16. Krankenhäuser zum Vorzugspreis?

Die Liason zwischen dem Ex-Bundespräsidenten Wulff und PwC-Chef Winkeljohann bekam im Niedersachsen-Wahlkampf unverhofft neue Nahrung. War doch bisher schon bekannt, dass PwC die Ex-Ex-Gattin unseres Ex Bundespräsidenten Christian W. in einem "schrägen Arbeitsverhältnis" beschäftigte, so kommen jetzt doch weitere "Geschäfte" von Christian und PwC (Prof. Winkeljohann) ans Tageslicht.

Nicht nur die jahrelange Handhabung, dass Landesbürgschaften in Niedersachsen nur durch Votum von PwC erteilt wurden (Mandatorgeschäft) - ein eindeutiger Verstoß gegen das Vergaberecht und gegen EU-Vorschriften.

Nein - hier geht es um millionenschwere Gutachtertätigkeiten (Honorar: 4,9 Mio.€) von PwC beim Verkauf der 8 Landeskrankenhäuser im Jahre 2006. Dies wäre kaum einer Nachricht würdig, gäbe es am Ergebnis der PwC-Gutachten nicht massive Zweifel beim Landesrechnungshof in Hannover.

Aufgrund des Gutachtens wurden die Krankenhäuser für 102-Mio. € an private Betreiber veräußert. Alleine der Grundstückswert wird vom Landesrechnungshof aber mit 300 Mio.€ angenommen und man geht von einem realistischen Verkaufserlös von 378 Mio. € aus.

Die Opposition wirft PwC ein zu enges Verhältnis zur Landesregierung vor und verweist auf die "allzu enge Verbindung zwischen dem damaligen Ministerpräsidenten Wulff und dem PwC-Chef Winkeljohann". Konkret zweifelt man an der Unparteilichkeit des Gutachters (§ 43 WPO).

Heute sind die Zeiten auch für unseren Ex-Bundespräsidenten härter geworden - aber wahre Freundschaften sollten auch dann halten!

Frage: Kann Winkeljohann nicht unserem Ex eine "adäquate Position" als Repräsentant von PwC für Hannover-Ost verschaffen oder Bettina als freie Mitarbeiterin beschäftigen?

17. Die Big4 haben es jetzt schriftlich!

2 Fragen bitte:

-  Möchten Sie als angestellte(r) WP/in Prokura haben?

-  Möchten Sie "leitende(r) Angestellte(r)" sein?

Na, das sollten Sie sich aber noch einmal gut überlegen!

PwC und E&Y zogen mit ihren Betriebsräten und angestellten Berufsträgern, Steuerberatern und Rechtsanwälten bis vor´s Bundesarbeitsgericht (BAG), um zu erfahren, dass nur angestellte Berufsträger/innen mit Prokura leitende Angestellte i.S. des BetrVG sind.

Dies hat für die Big4 und größere Berufsgesellschaften oder Netzwerke weitreichende arbeitsrechtliche Konsequenzen und kann richtig teuer werden.

Leitenden Angestellten unterstellt man arbeitsrechtlich eine "Nähe zum Unternehmer". Sie unterliegen deshalb nicht dem Schutz des Arbeitszeitgesetzes (AZG), welches eine wöchentliche Arbeitszeit von mehr als 48 Stunden oder 10 Std./Tag ebenso untersagt wie Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Weiterhin gelten Regelungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat nicht für die Leitenden! Zwar gilt auch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), jedoch kann sich der Arbeitgeber gegen Zahlung einer (begrenzten) Abfindung schneller aus dem Vertrag lösen.

Demzufolge haben angestellte Berufsträger ohne Prokura ebenso wie Nicht-Berufsträger einen Anspruch auf Überstundenvergütung und unterstehen dem vollen Schutz des KSchG!

Aber auch die beiden Beschlüsse des BAG (7 ABR 5/10 und 15/10) können nicht befriedigen. Versuchen Sie doch einmal, als angestellter WP (mit Prokura) ihrem obersten Chef Winkeljohann (PwC) oder Becker (KPMG) ihre Nähe zum Unternehmer deutlich zu machen und auf die Geschäftsstrategie oder Personalpolitik der Big4 Einfluss zu nehmen!?

Auch die WPK kann sich mit diesen beiden BAG-Entscheidungen nicht zurücklehnen, sondern sollte die Interessen angestellter WP´s besser vertreten und ggf. eine andere gesetzliche Regelung anstreben - auch gegen die Big4! 

Oder glaubt die WPK tatsächlich an den eigenverantwortlichen angestellten WP in der 5. Reihe einer Big4 Gesellschaft?

Die Praxis sieht wohl anders aus: Auf Eigenverantwortlichkeit vereidigt (§ 17 I WPO) - aber de facto NICHTS zu entscheiden!?

18. Vom "Zauberer" der KPMG zum Wissenschaftler!

Sie erinnern sich sicherlich noch an die Geschichte des Zauberers und Bauchredners Dr. Alpar Fendo, der als Manager bei der KPMG in Berlin arbeitete und über den "Umgang mit Vorschriften im Büroalltag" an der Uni Tübingen im Rahmen einer "ethnographischen Studie" erfolgreich promovierte (newsletter Nrn. 28 (5) und 32 (5)).

Ergebnis seiner Studie war, dass die Mitarbeiter der KPMG (wie erwartet) bei der Zeiterfassung, Reiskostenabrechnung etc. durchaus zu ihrem Vorteil "schummeln". Allerdings "stank" das Ergebnis den Oberen der KPMG dermaßen, dass man "Dottore" kündigte, ihn fortan mobbte und zuvor gar versuchte seine Promotion zu vereiteln.

Nachdem die KPMG arbeitsrechtlich wiederholt unterlag, legte man Dottore erst einmal einige Monate in Berlin "auf Eis" bis man sich vor einigen Wochen mit einem Aufhebungsvertrag trennte. Natürlich mit einer "netten sechsstelligen Abfindung".

Ich dachte schon, ich würde von unserem promovierten Zauberer nie mehr etwas hören. Doch bei meinem regelmäßigen Stöbern der Neuerscheinungen stoße ich vor wenigen Tagen auf das Buch "Wissensarbeit und Arbeitswissen" - Zur Ethnographie des kognitiven Kapitalismus -. Und siehe da: Dottore darf hier seine Feststellungen als Autor umfassend darlegen und weiter ausführen.

Also die "Schummelei" ist jetzt in der Wissenschaft offiziell angekommen, wurde weiter ausgebaut und die KPMG darf sich jetzt rühmen, dass auf sie die "Bottles-United-Theorie" zurückzuführen ist.

Von dieser Stelle aus: Einen herzlichen Gruß an unseren "Zauberlehrling", Anerkennung für seine Courage - und alles Gute für die Zukunft! 

19. FACHFORUM PRÜFUNGSWESEN I / 2013

PRIMUS startet 2013 mit dem Fachforum I/2013 eine Qualitätsoffensive!

Im Mittelpunkt dieses eintägigen Intensiv-Seminars stehen Anhang und Lagebericht 2012 - jene Teile der Rechnungslegung, die immer wieder im Fokus unserer Berufsaufsicht stehen und oftmals bemängelt werden.

Wir besprechen Inhalt und Umfang aller notwendigen Angaben und Berichterstattungen. Sie  erhalten 18 neue Muster-Checklisten und einen Musteranahng 2012 sowie eine Mandanten-Checkliste für die Aufstellung des Lageberichts 2012 (nach DRS 20) mit 2 Muster-Lageberichten.

Die Tornee findet statt im März/April 2013 und erstreckt sich auf 13 Veranstaltungsorte.

Durch unsere Qualitätsoffensive wollen wir unseren 43 Berufsaufsehern in Berlin (WPK) weniger Anlass geben, uns im Rahmen der Bundesanzeigerdurchsicht "zu nerven".

Also: Seien Sie dabei!

20. Reicht es Ihnen wieder mal?

Nach dem Newsletter ist vor dem Newsletter! - die nächsten Themen sind bereits wieder "in der Kiste"!

So - für mich geht´s jetzt erst einmal wieder auf Tournee (und immer wieder zum Stimmtraining) - ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen!

Einen guten Start in die Prüfungssaison und alles Gute für Sie!

Mit kollegialen Grüßen aus dem "närrischen Kölle"

Ihr

Dirk Hildebrandt

 
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WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
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