newsletter Nr. 28 - Februar 2012

Themen des aktuellen Newsletters
01. Skalierung der Abschlussprüfung als Chance?
02. Eine beispiellose Plünderung durch Finanzakteure
03. Die Titelsucht der "fachlichen Elite"
04. Jeder wirft noch einmal alles in die Waagschale
05. Der promovierte Zauberer der KPMG
06. Der "superschlaue Professor" und der Konsultationsprozess
07. Die Mafia ist die größte "Bank" Italiens
08. PWC - der käufliche Prüfer ?
09. Das Geschäft mit der Wirtschaftskriminalität
10. "Meister Plath" und die Prüfungsqualität
11. Bonus für Wirtschaftskriminelle
12. 1,27 % der Wirtschaftsprüfer/innen sind arbeitslos!
13. PwC muss Rekordbuße zahlen
14. PwC und Banken schießen gegen die Transaktionssteuer
15. Die Perspektiven des Berufsstandes 2025!
16. Telekom & PwC - wird hier überhaupt ermittelt?
17. Der "offene Brief" an die wp-net-Mitglieder
18. So schnell kann Prüferrotation gehen!
19. noch was zum schmunzeln: Die PWC-Singers auf YouTube
20. Julia von der WiWo

01. Skalierung der Abschlussprüfung als Chance?

Jahrelang hörte man von Klaus-Peter immer den gleichen Satz: "an audit is an audit!"

Jetzt kommt der Sinneswandel beim IDW und man besansprucht gleich einmal das "copyright" auf die "Skalierte Prüfung", gibt eine Presseerklärung heraus, dass man mit der DATEV schon an der Umsetzung arbeite und behauptet, man habe immer schon von Skalierung als "intelligente Verhältnismäßigkeit" gesprochen.

Wie kam dieser Sinneswandel? - Bei genauerem Studium der ISA, die wir aufgrund von § 317 V HGB (BilMoG) alsbald anwenden müssen, stellte man fest, dass der EU-Richtliniengeber in mindestens 15 ISA die Möglichkeit einer "Skalierung" ausdrücklich vorsieht.

Sofort wird vom IDW ein 17-minütiges Live-Chat gestartet und Vorstand Feld erklärt die Problematik anhand von "kleinen dicken und großen schlanken Männern" und Klaus-Peter ist jedesmal "außerordentlich dankbar" für eine Frage.

wp-net beruft einen Arbeitskreis ein und die WPK ist schon fast fertig mit ihrem 32-seitigen Praxishinweis.

Und wir? - PRIMUS geht mit dem FACHFORUM PRÜFUNGSWESEN I/2012 im März auf Tournee und erklärt Ihnen die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen einer Skalierung der Abschlussprüfung.

Nach Feststellungen der WPK können rd. 85% der rd. 39.000 Pflichtprüfungen in Deutschland vor dem Hintergrund der internationalen Prüfungsstandards (ISA) skaliert werden.

Dass die WPK hierbei "mit im Boot ist" und ihren Praxishinweis vorstellt ist außerordentlich wichtig, denn die Berufsaufsicht soll schließlich die Möglichkeiten und Chancen der Skalierung "absegnen".

Freuen Sie sich auf dieses spannende Seminar.

Hier geht es zur Anmeldung!

02. Eine beispiellose Plünderung durch Finanzakteure

Es ist schon frustrierend: Will man sich einfach einmal von den drängenden berufsständischen Problemen "freimachen" und "Luft holen", so holen einen die drängenden Fragen zur Finanzmarkt- und Staatenkrise, Kapitalismuskritik, "soziales Gefälle" und "Egoismus" etc. schnell wieder ein.

Ich begebe mich in einer solchen "Atempause" in die "Kölner Wirtschaftsgespräche" der ROTONDA und lausche den Ausführungen von Zukunftsforschern, Ökonomen und Mitgliedern des "Club of Rome" zu den drängenden Fragen von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Nach nur zwei Stunden resümiert man ein "frustrierendes Bild":

Prof. Radermacher (Club of Rome) fasst zusammen und stellt in den letzten Jahren eine "beispiellose Plünderung" der Welt durch globale Finanzakteure fest. Einige wenige haben unvorstellbare Gewinne erzielt und Verluste wurden auf Kosten der Allgemeinheit sozialisiert.

Die verschuldeten Staaten werden z.Zt. durch Spekulationen gegen ihre Währung oder durch Rating-Herabstufungen, die die Kreditaufnahmen verteuern, abermals ausgeplündert.

Selbst bei den großen globalen Fragen von Klimawandel und Armut gilt die Devise: "Wer sich bewegt, hat verloren". Also geht jeder in Deckung und NICHTS bewegt sich - abgesehen von Alibi-Aktionen. - Dabei wäre genügend Kapital vorhanden, um diese Probleme nachhaltig anzugehen!

Abschließend wird die Notwendigkeit einer weltweiten Finanz-Transaktionssteuer angemahnt, da ansonsten der "soziale Frieden" nachhaltig gefährdet wäre. Alle Beteiligten sind sich in der Einschätzung einig, dass die nächste Finanzmarktkrise "mit Sicherheit" kommen wird. 

Nach diesem zweistündigen Ausflug "über den Tellerrand des WP-Berufs" hinaus, kehrt man "geläutert" in "seine kleine Welt" zurück, ist wütend und ratlos. Und dann konzentriert man seine Gedanken auf "sein eigenes kleines Glück". Ansonsten kann man das nicht aushalten!

Also: Auf in die Zukunft - und den Kindern viel Mut machen (oder auch einige Illusionen nehmen).

03. Die Titelsucht der "fachlichen Elite"

Wem ist es nicht schon aufgefallen?

Die Flut promovierter und habilitierter Berufsträger - insbesondere bei den Big4. Hier ein Lehrauftrag, dort eine Honorarprofessur - hier ein Stiftungslehrstuhl und dort die Gutachtertätigkeit "hochrangiger Fachleute."

Unsere "fachliche Elite" verwendet auf das Führen ihrer Professorentitel oftmals mehr Sorgfalt als bei ihrer Berufsarbeit. Daneben ist ihre Vorbildfunktion eher "beklagenswert". Der richtige Namenszusatz zählt offensichtlich mehr als Persönlichkeit und Leistung.

Studiert man das Berufsregister, so sind etliche Berufsträger "hochdekoriert" und gleich in einem halben Dutzend Staaten zugelassen - alles, was das Herz begehrt (Italien, Frankreich, Luxemburg etc.). Oftmals wurden auch die akademischen Titel gleich im Ausland "erworben" und schmücken - mit oder ohne Zusatz - die Homepage und den Briefkopf.

Dann doch lieber der direkte Weg der Big4 mit Stiftungslehrstuhl, Lehrauftrag, Vergabe von Promotionsthemen und Verleihung des Honorarprofessors.

Geld ist hier übrigens auch (reichlich) im Spiel, denn der "Zirkus" der Stiftungslehrstühle fängt "im siebenstelligen Bereich" an.

Deutschlands führender Elitenforscher und Soziologieprofessor an der TU Darmstadt, Prof. Dr. Michael Hartmann, ist im Rahmen seiner Untersuchungen zu erstaunlichen Feststellungen gekommen.

"Im Gegensatz zum Doktor ist der Professor noch etwas Exklusives - eines der wenigen erstklassigen Distinktionsmerkmale, die unsere Gesellschaft noch besitzt". Also weg von der "Gleichmacherei" - und hinein in die "Welt des Exklusiven"!

"Da ist fast kindliches Verhalten und viel Eitelkeit im Spiel. Man will etwas haben, nur weil es ein anderer auch hat!" - Mit hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen" hat dies nichts zu tun."

Oftmals sei auch ein gestörtes Sozialverhalten zu beobachten - "so mancher Professor hätte Probleme, mit 10 € in der Tasche mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Weg nach Hause zu finden."

Bereits jeder vierte Vorstand- und Aufsichtsratschef eines DAX-Konzern und mehr als jeder vierte Vorstand der Big4 haben bereits den Professorentitel.

Da offensichtlich schon zuviele Berufsträger Professoren sind, muss man sich danach über die Anzahl der Lehraufträge, Doktorgrade etc. vom "übrigen Fußvolk der Professoren" abheben.

Vielleicht sollte man einmal eine soziologische Studie über den Berufsstand fördern!?

Übrigens: Meinerseits ist an dieser Ecke absolut kein Neid im Spiel, da mir bereits zu viele Hochdekorierte "über die Füße gelaufen sind". Ich halte es lieber mit Kafka: Man mache sich ein Bild!

 

04. Jeder wirft noch einmal alles in die Waagschale

Wenn aus dem Grünbuch der EU-Kommission ein "Weißbuch" werden soll, ist Lobbyarbeit gefragt und es sind wohlformulierte Statements an die Politik abzugeben.

Also bestand die Möglichkeit, beim BMWi (unserer obersten Rechtsaufsicht) bis zum 27.01.2012 eine Stellungnahme abzugeben.

Entsprechende Papiere im Umfang von 20 bis 45 Seiten sind auf den jeweiligen Homepages von WPK, IDW, wp-net etc. nachzulesen. Hier schmeißt noch einmal jeder seine (bereits bekannten) Argumente in die Waagschale und will punkten.

Eigentlich ist alles bereits gesagt und seit fast 2 Jahren ausdiskutiert, jedoch zählt hier "langer Atem", da es jetzt um die "politische Umsetzung" geht.

Jetzt muss jeder sein Visier runterlassen und "sagen wofür er steht". Spätestens jetzt ist erkennbar, ob das IDW die Interessen kleiner und mittelgroßer "Vereins"-Mitglieder vertritt oder sich für die Big4 "ins Zeug schmeißt".

Erstaunlich ist, dass hier eine "neue Formation des Mittelstandes" aufgetreten ist und 10 größere Netzwerke und WP-Gesellschaften gemeinsam eine Stellungnahme abgegeben haben (22 Seiten).

Der "gehobene Mittelstand (bis hoch zur BDO) fühlt sich offensichtlich weder vom IDW, noch von wp-net vertreten! Deren Ansinnen ist insbesondere die gesetzliche Einführung von joint audit-Prüfungen um künftig "Sparingspartner der Big4" zu werden und die "Truppe aufzumischen".

Vielleicht ist hier bereits ein neuer Berufsverband am Horizont erkennbar!?

Dies werden wir dann spätestens in den Wahlaufrufen für die nächsten Beiratswahlen der WPK in 2014 sehen.

05. Der promovierte Zauberer der KPMG

Sein Name ist Dr. Alpar Fendo und er ist (jetzt wieder) Manager und Prokurist bei der KPMG. Seit Jahren bereits tritt Fendo hobbymäßig als Zauberer und Bauchredner auf - auch auf Events der KPMG. Wir wissen ja bereits, dass die Big4 über viele Multitalente verfügen.

Nun strebte Fendo "nach Höherem" und er promovierte an der Uni Tübingen zum Thema "Vom Umgang mit Vorschriften im Büroalltag". Er bekam hierzu von seinem Arbeitgeber einen "Promotionsvertrag" (d.h. ein Jahr Freistellung bei 75% Gehalt).

Untersuchungsgegestand der Promotion waren Befragungen von Mitarbeitern im eigenen Hause über den Umgang mit Vorschriften im eigenen Hause - z.B. den Reisekostenabrechnungen, Zeiterfassungen etc.

In seinen Interviews mit den KPMG-Mitarbeitern erfuhr Fendo, dass hier "gerne geschummelt" wird. Es werden (lukrative) Kilometer angegeben, obwohl mit dem Zug gefahren werde oder es wurden die Zeiterfassungen "nachgebessert", damit die spätere Bonusausschüttung nicht gefährdet ist.

Zur Anonymisierung benutzte Fendo Namen, die sein damaliger Chef "erfunden" hatte: "Bottles United" ("Vereinigte Flaschen" für die Chefs) und "Zipfelmützen" (für die Mitarbeiter). Daran konnte sich sein Chef jedoch später vor Gericht "nicht mehr erinnern". 

Schwups schrieb er all seine Untersuchungsergebnisse in seine Promotion und gab diese an der Uni ab. Jetzt hatte er aber die "Rechnung ohne den Wirt gemacht", denn er erhielt prompt die Kündigung seines Arbeitgebers.

In erster Instanz begründete KPMG die Kündigung mit der "unerlaubten Nebentätigkeit als Zauberer". Dies war jedoch haltlos, da Fendo nachwies, dass er mehrmals im Auftrage seines Arbeitgebers als Zauberer aufgetreten war. Gleichwohl unterlag er vor Gericht, weil der Richter in der Promotion eine "Verletzung der Verschwiegenheitspflicht" erkannte.

Dies läßt ein Zauberer jedoch nicht auf sich sitzen und Fendo ging in Revision.

Jetzt wurden vor Gericht weitere Details ausgebreitet. KPMG behauptete nun, dass die Promotion "rufschädigend" sei und "nicht genügend anonymisiert" wurde. Weiterhin berief man sich auf den Promotionsvertrag, der grundsätzlich eine vorherige "Freigabe" der Dissertation durch den Arbeitgeber vorsah.

Das Landesarbeitsgericht gab Fendo jedoch am 01.02.2012 vollumfänglich Recht und betonte das grundgesetzlich verankerte "Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit", was grundsätzlich eine Einflussnahme des Arbeitgebers auf den Inhalt ausschließt. Im Übrigen stellte das LAG fest, dass Regelverstöße der eigenen Mitarbeiter keine "Geschäftsgeheimnisse" darstellen.

Vielmehr warf das LAG der KPMG jetzt vor, dass sie selbst den "Betriebsfrieden gestört habe", da man nachhaltig versucht habe, die in der Dissertation anonymisierten Mitarbeiter zu identifizieren und dabei auch "andere Mitarbeiter" in Bedrängnis gebracht habe.

Nun musste Fendo nach zweijähriger Zwangspause wieder als Manager eingestellt werden und "zaubert" nun (vorerst) weiter.

Fendo freut sich sicherlich erst einmal über "einen Sack voll Kohle", denn von solchen Zauberern will man sich bei der KPMG wohl möglichst bald lösen.

Vielleicht war dies alles aber auch nur ein "mieser Zaubertrick" von Fendo, der 3 Jahre dauerte - und keiner hat´s gemerkt!?

Und die Moral aus der Geschicht: Nicht alle "Zaubereien" seiner Mitarbeiter erkennt man sofort. Aber jetzt ist die KPMG erst einmal "entzaubert".

Übrigens hat Fendo eine tolle homepage unter:www.fendo.de und geht auf Tournee. Seine Lieblingsrolle ist die des Al Cappuccino, einem mit allen Abwassern gewaschenen Ganoven, der seine Ciabattas mit Taschenspielertricks verdient. Seine Promotion hat auch einen Verlag gefunden: ISBN-13: 978-3830043256.

06. Der "superschlaue Professor" und der Konsultationsprozess

Da haben wir aber lange drauf gewartet, dass ein "superschlauer Professor" kommt und erklärt, was sich der Berufsstand an regulatorischen Eingriffen  im Grünbuch wünscht. Oder gleich einmal dem Binnenkommissar erklärt, was seine Aufgabe ist. Wenn das Ganze dann noch wissenschaftlich "angehaucht" wird und dem Wunschdenken von IDW und den Big4 entspricht, wird auch gleich eine "hohe Welle" gemacht.

Zunächst stellen Prof. Böcking ("Weltmeister der Stiftungslehrstühle" und viel beschäftigter Gutachter von IDW und den Big4) und seine "unbedarfte Assistententruppe" fest, dass die am 04.02.2011 von der EU-Kommission herausgegebene Zusammenfassung des Konsultationsprozesses "aus wissenschaftlicher Sicht zu wenig differenziert und überwiegend qualitativ" sei.

Man behauptet, dass "das Meinungsbild der Wirtschaftsprüfer durch die EU-Auswertung nicht deutlich hervortritt".

Er meint damit wohl, dass das von IDW und den Big4 gewünschte Ergebnis der Konsultation "nicht rauskommt" und dass man "statistisch" erst einmal "Hand anlegen müsse"..

Weiterhin spricht er borniert und dreist dem Binnenkommissar Michel Barnier den "Auftrag" zur Regulierung des Prüfermarktes ab und konstatiert, dass es "keinen Regulierungsbedarf" gibt. Offensichtlich hat der Herr Professor die Haftungsfälle der letzten 20 Jahre ebenso verschlafen wie die unerträgliche Machtkonzentration und die ("Mit-) Auslöser" der Finanzmarktkrise!?

Was also tun? Man rechnet die "213 nahezu wortgleichen Stellungnahmen deutscher Kleinpraxen" (sprich wp-net) heraus und dann sieht die Sache direkt anders aus.

Diese statistische Verfälschung wird auf einer Pressekonferenz am 21.11.2011 "gefeiert" und anschließend auf 10 Seiten (!) dem staunenden Prüfervolk in der WPg (2011, S. 1159 ff.) zelebriert.

Jetzt kann sich auch Klaus-Peter in der Presse äußern und hinter eine "wissenschaftliche Studie" stellen.

Eine Frage hab ich noch: Von wem wurde diese Studie eigentlich beauftragt und bezahlt? - Wir wissen doch, dass unsere Fach-Professoren nichts ohne Geld machen!?

Diese Studie ist genauso wissenschaftlich wie die Besprechung der Schmalenbach Tagung 2011 in der KoR durch Prof. Pellens und seine "Bimbo-Assis" im Auftrage der Deutschen Telekom.

Klar ist: Mit "Wissenschaft" hat dies NICHTS zu tun!!! 

Wollen Sie noch einen "Knaller" zum Schluss? - Den gleichen "Käse" hat Klaus-Peter bereits am 30.03.2011 als "Honorarprofessor" an seiner Uni Münster im Rahmen der Vorlesung: "Perspektiven der Abschlussprüfung - Grünbuch der EU-Kommission" (Folien 7 ff.) vorgetragen!

Also noch mal: Böcking zelebriert uns eine "wissenschaftliche Studie", die Klaus-Peter ein halbes Jahr vorher bereits vom IDW für seine Professur hat anfertigen lassen!?

Soweit unsere "Wissenschaftler"!

07. Die Mafia ist die größte "Bank" Italiens

Einem Expertenbericht der Dachvereinigung kleiner und mittlerer Firmen in Rom zufolge boomt die Mafia auch in Zeiten der Wirtschaftskrise.

Mit 65 Mrd. € Barliquidität und jährlich 100 Mrd. € Umsatz alleine in der Gastronomie und Hotellerie erwirtschaftet die italienische Mafia nicht nur 7 % des Bruttoinlandsproduktes, sondern ist auch die "größte Bank Italiens".

Den Gesamtumsatz p.a. schätzt man auf 140 Mrd. € bei einem Profit von 100 Mrd. € - eine Rendite, von der WP-Gesellschaften nur träumen können!

Die Mafia verleiht mittlerweile an rd. 200.000 Unternehmen in Italien Geld zu Wucherzinsen, weil diese bei regulären Banken keine Kredite mehr bekommen.

Das System könne nur so gut funktionieren, weil es "ein heimliches Einverständnis mit der politischen und administrativen Welt sowie mit willfährigen Berufsvertretern" gibt.

Komplette Branchen wie Hotellerie, Nahrung, Abfallentsorgung und weitgehende Bereiche des Speditionsgewerbes und der Bautätigkeit sind in Händen der Mafia.

08. PWC - der käufliche Prüfer ?

Es geht um die "Affäre Hildebrand" - nein, nicht um mich!

Aufgrund der Devisentransaktionen des inzwischen zurückgetretenen österreichischen Nationalbank-Chefs Philipp Hildebrand ordnete der Bankratspräsident Österreichs Hansueli Raggenbass eine Überprüfung an.

Den Auftrag vergab er jedoch nicht an einen unabhängigen Prüfer, sondern an den Abschlussprüfer PwC, "der von der Nationalbank wirtschaftlich abhängig" ist.

PwC wurden nun Unterlagen vorgelegt, die Hildebrand als "vollständig" bezeichnete, was sie in Wahrheit nicht waren.

Folglich führte PwC eine "Schmalspuruntersuchung durch und lieferte dem Bankrat (gegen gutes Geld) einen gefälligen Bericht". Man stelle sich vor: Die Prüfer hatten weder mit Hildebrand, noch mit seiner Frau oder Mitarbeitern der Bank Sarasin gesprochen. Prüfungsmethodisch eine Lachnummer! Das war aber ganz im Sinne des Auftraggebers, der den Fall "offenbar vertuschen" wollte.

Österreichische Zeitungen resümieren, dass es "bitter sei, wenn sich eine renommierte Buchprüfergesellschaft auf diese Weise instrumentalisieren lässt."

Übrigens arbeitet PwC weltweit nach den gleichen Standards und auch in Österreich gelten sicherlich die Grundsätze der Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit. - Denn die prüfenden Berufe sind bekanntlich weltweit systemrelevant in unserer Wirtschaftsordnung! - Oder?

09. Das Geschäft mit der Wirtschaftskriminalität

Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum Wirtschaftsprüfer so gerne über Wirtschaftskriminalität reden und die Big4 alljährlich "Studien" zu diesem Thema herausgeben und Symposien abhalten?

Der Wettbewerbsdruck unter den führenden WP-Gesellschaften muss schon enorm sein, wenn man sich außerhalb der Kernkompetenzen im Beratungs- und Consultingbereich bewegen muss, um lukrative Projekte  "an Land zu ziehen".

Ein "Global Economis Crime Survey" jagt den andern, auf Pressekonferenzen werden Extrem-Beispiele präsentiert und cyberkriminelle Attacken werden als Horrorszenario "an die Wand gemalt".

Da gibt es aber auch noch die lukrativen Betätigungsfelder der "Nachhaltigkeit", der "IT-Sicherheit", der "Korruption" und der "Compliance Prüfung".

Das Geschäftsfeld der Wirtschaftsprüfung muss immer mehr ausgeweitet werden, damit "Wachstum", "Verdrängung" und "Leadership" - mit entsprechenden Umsatz- und Renditezuwächsen - auch in Zukunft - garantiert sind.

Hierbei wird vielfach vergessen, dass durch solche "allround Angebote" an den Mandanten - frei nach dem Motto: Wir haben für jede Ihrer Fragen einen Experten - die Unabhängigkeit als Abschlussprüfer gefährdet wird.

10. "Meister Plath" und die Prüfungsqualität

"Meister Plath" - seines Zeichens ehrenamtlicher Vorsitzer des Vorstandes des IDW und Vorsitzer der Landesgruppe Niedersachsen sowie Geschäftsführer der Deloitties in Hannover - hatte ja dem erstaunten Publikum bei den letzten Verwaltungsratswahlen des IDW in Hannover bereits vorgeführt, wie man sich in nur 22 Minuten mit Hilfe zweier Dutzend seiner "dafür abgestellten" Deloitties zum Landesgruppenchef wählen läßt - damit da ja nichts anbrennt!

Jetzt belehrt der "Meister" in einem Pressegespräch das erstaunte Publikum über (Un-) Sinn und Zweck des Grünbuchs und die (Un-) Tiefen der Prüfungsqualität. 

"Meister Plath" legt dann ungehemmt los:

"Was aus dem Grünbuch geworden ist, hat mit Qualität nichts mehr zu tun!"

"Wir sind voll und ganz dafür, dass der Nutzen der Prüfung erhöht wird."

Großer Meister - Vielen Dank für das Interview!

11. Bonus für Wirtschaftskriminelle

Auf der letzten Tagung der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung in Frankfurt war ein interessanter Vortrag eines Vorsitzenden Richters eines Landgerichtes zu hören.

Es ging um das "Phänomen", dass Wirtschaftsstraftäter i.d.R. milder bestraft werden als andere Kriminelle.

Die Auswertung zahlreicher Verfahren und Urteile belege die "gefühlte Annahme", dass das Wirtschafts- und Strafrecht ein "soft law" sei.

Dies liegt insbesondere an der Besonderheit, dass Wirtschaftsstrafkammern Bewährungs- und Geldstrafen kombiniert verhängen dürfen. Weiterhin gibt es das durchgängige Phänomen der "Verständigung zwischen allen Beteiligten im Vorfeld".

Die Untersuchung belegt: Wenn eine Strafe "nach unten" aus dem Rahmen fällt, hat die Hauptverhandlung nur wenige Tage gedauert.

Hier hat man sich "zur Vermeidung aufwendiger Beweiserhebungen" im Vorfeld geeinigt, was allerdings im Regelfalle mit höheren Geldsanktionen einhergeht.

In komplizierten Verfahren "flüchten sich die Strafrichter gerne in Deals", damit diese später nicht aufgehoben werden können. Gegen Deals wird ja ohnehin keine Revision eingelegt, da ja vorher bereits alle daran "mitgewirkt" haben.

Als "psychologische Komponente" nannte der Vorsitzende Richter noch die Feststellung, dass Tätern, die man selber "zu seiner eigenen sozialen Schicht" zähle "im Verfahren mehr Verständnis entgegengebracht wird". 

12. 1,27 % der Wirtschaftsprüfer/innen sind arbeitslos!

PRIMUS traut sich auch an Themen heran, die im Berufsstand tabuisiert werden - Gibt es (überhaupt) arbeitslose Wirtschaftsprüfer?

Hier fragt man doch am Besten gleich die "Expertin" - Judith Wüllerich von der Bundesagentur für Arbeit.

Judith sagt: "Die Zahl ist rückläufig - deutschlandweit waren Ende 2011 genau 180 Wirtschaftsprüfer/innen arbeitslos gemeldet".

Lt. Statistik der WPK gibt es z.Zt. rund 14.200 Wirtschaftsprüfer/innen, so daß die Arbeitslosenquote exakt 1,27 % beträgt.

Soweit die Statistik

Diese gibt jedoch keine Antwort auf andere spannende Fragen:

  • Wieviel % der Berufsträger/-innen üben tatsächlich (noch) eine "prüfende Tätigkeit" aus?
  • Wieviel % haben überhaupt noch eine Qualitätskontrollbescheinigung?
  • Wieviel % haben sich aus dem "Prüfungsgeschäft" bereits verabschiedet? 

Keine Statistik beantwortet die Frage nach den Motiven - Warum wendet man sich nach Erlangung des Berufstitels vom  Wirtschaftlichen Prüfungswesen ab? Hier hört man immer häufiger Argumente wie "Marktkonzentration", "Preisverfall" und/oder "Regulierungs-Wahnsinn von Gesetzgeber und EU"! 

Macht nachdenklich - oder?

Wie sieht denn die Zukunft des Berufsstandes aus? 

13. PwC muss Rekordbuße zahlen

PwC wurde von der britischen Bankenaufsicht wegen "jahrelanger schwerwiegender Verstöße" bei der Prüfung der Einhaltung von bankenaufsichtsrechtlichen Auflagen bei der Bank J.P.Morgan in London zu einer Rekord-Geldbuße in Höhe von 1,7 Mio. € verurteilt und "scharf abgemahnt".

Bei dem Fall ging es darum, dass Banken jederzeit eine klare Trennung zwischen Eigenbeständen und Kundengeldern gewährleisten müsen. PwC war im Zeitraum 2002 - 2008 nicht aufgefallen, dass die Bank regelmäßig gegen das Gebot der Trennung verstieß und selbst bei Ausbruch der Finanzmarktkrise zweistellige Milliardenbeträge von Kundengeldern mit eigenen Aktiva vermischt wurden.

Erinnert doch irgendwie an den "55,5 Mrd.-Knaller" bei FMS Wertmanagement (Hypo Real Estate) - oder???

Immer wieder versichern die Big4, dass nur sie über die versierten Fachleute verfügen, die solche Großbanken prüfen können. Und nun stellt man fest, dass sieben Jahre hindurch gravierende Fehlbuchungen und Systemlücken einer Bank durch "Inkompetenz!" von PwC übersehen wurden.

Jetzt kann man mutmaßen, ob bei einem Prüferwechsel diese systemischen Fehler entdeckt worden wären. Experten der Finanzbranche halten diese Geldbuße für "viel zu niedrig".

Auffallend in diesem Verfahren ist nach Experteneinschätzung auch, dass PwC es (wieder einmal) geschafft hat, dass selbst von den Aufsichtsbehörden keine Namen der verantwortlichen Prüfer und Partner genannt wurden. 

14. PwC und Banken schießen gegen die Transaktionssteuer

Bereits im Herst 2011 präsentierte die EU-Kommission ihre Vorschläge für eine europaweite Transaktionssteuer im Finanzsektor. Sie begründete dies u.a. damit, dass Banken in Europa gegenüber anderen Branchen um mehr als 18 Mrd. € bevorteilt seien, da sie keine Mehrwertsteuer zahlten.

Nun knallt der weltweit größte Bankenprüfer PwC eine "Studie" raus, die die Argumente der Befürworter einer Transaktionssteuer widerlegen soll.

Ich will Ihnen jetzt nicht Auszüge dieser "Studie" zitieren, sondern recherchiere nach den Auftraggebern dieses "sicherlich höchst lukrativen Mandates".

Und siehe da - es ist die Organisation "CFO Network", die den Angaben zufolge die Deutsche Bank, die Commerzbank und zahlreiche  andere europäische Großbanken "repräsentiert".

Um dem Ganzen jetzt noch einen "wissenschaftlichen Anklang" zu geben wurde die "Studie" gemeinsam von PwC und dem (un-) bekannten Professor Ben Lockwood von der britischen University of Warwick (wo auch immer dies sein mag) erstellt.

Verfolgt man den Gang der "Studie", so stellt man fest, dass die ausgewerteten Daten ausschließlich von den Auftraggebern selbst zur Verfügung gestellt wurden. Na toll! - Die Berufsgrundsätze lassen grüßen!!!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass das IDW auf Kosten der Mitglieder eine Pressekonferenz "am Fuße der Bankenwelt" in Frankfurt veranstaltet und Klaus-Peter als Interessenvertreter des Berufsstandes Merkel, Schäuble & Co. kluge Ratschläge gibt!

Dies als (weiterer) Beitrag zur Unabhängigkeit von PwC und zur "Wissenschaftlichkeit" von Studien der Big4!

15. Die Perspektiven des Berufsstandes 2025!

Das IDW macht sich ernsthaft Sorgen - Nein (noch) nicht über sich, sondern um den Berufsstand!

Um der Zukunft "auf die Spur zu kommen" hatte man bereits im April 2010 die Uni Münster (Honorarprofessur von Klaus-Peter!) beauftragt, "Die Perspektiven des Berufsstandes der Wirtschaftsprüfer 2025" zu untersuchen.

"Die Untersuchung wird in einer lehrstuhl- und disziplinübergreifenden Kooperation und in enger Abstimmung mit dem IDW nach der Methodik der Szenario-Analyse durchgeführt." - alles klar!?

Noch besser: "Die Szenario-Technik basiert auf Expertenwissen. Etwa 50 Experten begleiten das Projekt!"

Seit April 2010 "hat man 44 Einflussfaktoren herausgefunden, die sich 8 Einflussebenen zuordnen lassen." - haben Sie das etwa auch nicht verstanden!?!?

Jetzt reicht es mir! - warum soll ich Ihnen diesen (Un-) Sinn weiter erklären?

Schließlich hofft man, dass man das Projekt (bereits) 2015 abschließen kann. - Na bravo!

Wo ist eigentlich das Problem? Die "Experten" sollten einmal 3 Wochen in einer mittelgroßen WP-Gesellschaft "schaffen" und sich die "Sorgen und Nöte" des Berufsstandes anhören. Anschließend kommt man im regulatorischen Umfeld von IDW, EU und WPK schnell zu einem Ergebnis.

Eine Frage hab ich noch: Wer hat sich das wohl einfallen lassen und wieviel kostet dieser "theoretische Firlefanz"???

16. Telekom & PwC - wird hier überhaupt ermittelt?

Es ist fast 8 Monate her, da entlarvte der Finanzvorstand der Deutsche Telekom AG ("Rambo Höttges") die fachliche Elite des Berufsstandes, indem er auf der Schmalenbach-Tagung einmal die Auswahl des Abschlussprüfers in der Praxis schilderte.

Der Skandal nahm seinen Lauf!

Alle "(karnevalistischen) Pappnasen" (Höttges, Prof. Kämpfer, Prof. Naumann, Prof. Pellens etc.) wurden "entlarvt" und alle Gremien (WPK, APAK, Generalstaatsanwaltschaft etc) wurden eingeschaltet - und NICHTS passiert!!! Selbst Nachfragen werden nicht mehr beantwortet. Frei nach dem Motto, die Prüfung läuft auf Hochtouren - bitte nicht stören, lieber vergessen!

Wenn hier keiner zur Rechenschaft gezogen wird und das Berufsrecht nur für den Rest des Berufsstandes gilt, dann stinkt es doch gewaltig. Oder ermittelt man solange, bis es ohnehin keinen mehr interessiert?

Vor diesem Hintergrund sind Grünbuch-Diskussionen, Corporate Governance Kodex und Live-Chats lediglich Heuchelei. Wirtschaftsprüfer sind demnach nur noch "Chorknaben" der sog. "Wirtschaftselite" und deren Helfershelfer

Big4 werden offensichtlich berufsrechtlich nicht verfolgt und ihr (politisches) Netzwerk (oder ihre Verfilzung mit Gremien und der "Wissenschaft") scheint gut zu funktionieren.

17. Der "offene Brief" an die wp-net-Mitglieder

Da staunte man nicht schlecht: Es war Sonntag, der 05.02.2012 gegen 17.00 Uhr, da flatterte von einem wp-net-Mitglied - (gleichzeitig Mitglied des Vorstandes der WPK) - ein "offener Brief" auf meinen Rechner.

Hier konnte man lesen, dass es seit der "Palastrevolution in Berlin" offensichtlich Unstimmigkeiten darüber gibt, wie es mit wp-net weitergehen soll.

Da werden mangelnde Transparenz, unangemessene Geschäftsführergehälter und fehlende Abstimmung mit der "Basis" angemahnt.

Es geht wohl eher darum, dass es seit dem Wechsel von Michael Gschrei zum Präsidenten der WPK "nicht so recht vorangeht" und man eine Unterstützung der Kammerarbeit durch wp-net vermisst.

Ein "offener Brief" des Vorstandes (im Mitgliederbereich!) mit der Feststellung, dass man auf diese Hinweise nicht eingehen wird, ist wohl keine Antwort!

Wenn man sich den Kritikpunkten nicht gegenüber den Mitgliedern offen stellt oder gar den WPK-Vorstand oder -Beirat dazu benutzt dort "alte Rechnungen" zu begleichen - dann "Gute Nacht!"

Vielleicht erleben wir auch das "Phänomen der schnell wachsenden kleinen Organisationen" mit ganz vielen, ganz wichtigen Personen, die vergessen, wofür sie gewählt wurden!?

Wir sind besser beraten, wenn wir schnellstens zur konstruktiven Sacharbeit finden. Nur dies bringt den Berufsstand voran!

18. So schnell kann Prüferrotation gehen!

"Die externe Rotation des Wirtschaftsprüfers lehnen wir ab" erklärte noch vor wenigen Tagen Kollege Riese (Partner und Vorstandsmitglied der Warth & Klein AG) in der gemeinsamen Stellungnahme von 10 mittelständischen  Prüfungsgesellschaften  zu den Reformvorschlägen der EU gegenüber der Bundesregierung.

Hatte man doch erst im Vorjahr ein lukratives Mandat (DEMAG CRANES) den Deloitties im Wege einer "weichen Rotation" abgejagt.

Nun ist die Erstprüfung 2010/2011 für Warth & Klein auch gleichzeitig die letzte Prüfung. Die Akten können ins Archiv!

"Winner of the game" ist (wieder einmal) PwC. Demag Cranes hat nämlich einen neuen Eigentümer (Terex), der bereits von PwC (weltweit) geprüft wird.

So sieht ein "kurzes Intermezzo" aus - oder: So schnell kann Rotation gehen!

 

19. noch was zum schmunzeln: Die PWC-Singers auf YouTube

Auf diesem Video erhalten Sie von PWC eine annähernd perfekte Darbietung, wie man ein Prüfungsteam auf seine schwierige Aufgabe vorbereitet.

20. Julia von der WiWo

Wer kennt Sie nicht? - Julia Leendertse von der WirtschaftsWoche , die "Frau mit der Strähne" und "unser Klaus-Peter" an ihrer Seite - unser "Dreamteam" in der medialen Wunderwelt der IDW-Live-Chats.

Spielt man sich doch so spontan die (vorformulierten) Fragen zu und erreicht Einschaltquoten von denen Gottschalk im Augenblick nur träumen kann.

Mit journalistischem Spürsinn ergründet Julia auch die schwersten Fachfragen und bringt die Sache "schnell auf den Punkt". Demgegenüber ist Klaus-Peter jedesmal "außerordentlich dankbar für diese Frage von Herrn ..."

Verfolgt man Julias Berichte in der WiWo über den Berufsstand, so fällt auf, dasss hier ein ganz anderer "Stil" gepflegt wird. Hier wird Klartext gesprochen:

Behauptet Julia doch, dass "Barnier mit dem Hammer unterwegs sei" und läßt Klaus-Peter direkt nachlegen "dass der Gesetzgeber in die völlig verkehrte Richtung läuft ... und die Rolle des Wirtschaftsprüfers nur geschwächt wird!"

Wieviel "freien Journalismus" kauft man sich beim IDW eigentlich mit dem Moderatoren-Honorar an Julia. Aber ich bin sicher, dass "unser Dreamteam" mehr Sendungen schafft als die Lindenstrasse. 

Vorschlag von mir: Vielleicht stellt man auf die andere Seite noch "Sabine von der Börsenzeitung", die als ehemalige Weggefährtin von Klaus-Peter immer regelmäßig (und anabhängig) über die Meinung des IDW berichtet.

 

 

 

 

So, das war's für heute - ich hoffe, es reicht wieder einmal.

Tschüss und Kölle Alaaf!

Ihr Dirk Hildebrandt

 
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