Weitere Millionenstrafe für die Deutsche Bank

Die amerikanische Derivateaufsicht CFTC will der Deutschen Bank wohl eine Millionengeldbuße wegen angeblicher Manipulation an den amerikanischen Terminmärkten auferlegen. Auch die Schweizer Bank UBS und das britische Finanzinstitut HSBC sollen in diese erst neuerlich festgestellten Manipulationen verwickelt sein.

An den Ermittlungen, die über ein Jahr dauerten, hätten sich auch das Justizministerium und die Bundespolizei FBI beteiligt. Die Strafen für die Deutsche Bank dürfte "mehr als zehn Millionen Dollar" betragen. Eine genaue Höhe der geplanten Strafzahlungen wurde zunächst nicht bekannt.

Die Deutsche Bank wollte sich hierzu nicht äußern.

Es gibt wohl kaum einen Paragraphen im Strafgesetzbuch den die Deutsche Bank beim Zocken und Geschäftsmachen bisher ausgelassen hat. - Der Ruf ist ruiniert, Milliardenzahlungen bereits geleistet, weitere Strafen zu erwarten ... und dann noch (teilweise) in Händen chinesischer Zocker.

Der Untergang der Deutschen Bank begann mit der Finanzmarktkrise 2008 wo in politisch ungezügeltem Hochmut und krimineller Energie beschissen wurde, was das Zeug hält! - Natürlich immer wieder begleitet von den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken der KPMG, d.h. des Skandalprüfers Ralf Bose. Dieser hatte es - nachdem man ihn "aus dem Verkehr ziehen musste" - zum obersten Berufsaufseher Deutschlands und Europas geschafft. Er hat heute den Vorsitz der Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) und ist die letztinstanzliche Fachaufsicht über die Wirtschaftsprüferkammer (WPK). Hier hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Aber Feingefühl und Instinkt waren noch nie die Tugenden der Politik - hier geht es wohl eher um Kumpanei und mafiöse Strukturen.