PwC-CEO outed sich als Trump-Fan!

Prof. Dr. Norbert Winkeljohann ("My name is Norbert") ist bekanntlich Deutschland+Europa-Chef von PwC, dem deutschen Branchenprimus mit über 2 Mrd. € Jahresumsatz.

In einem Zeitungs-Interview am vergangenen Freitag nahm er recht mutig auch Stellung zum 1-jährigen-Präsidentenjubiläum von Donald Trump und wünschte sich eine "ähnliche Reformfreude auch in Deutschland" wie sie zur Zeit in den USA umgreife.

Zur skandalösen Milliardärs-Steuerreform und unverschämten "Umverteilung von unten nach oben" meinte er:

  • Bei aller Kritik: "Was jetzt durch die Steuerreform auf den Weg gebracht wurde, ist ein Konjunkturprogramm für die amerikanische Wirtschaft, das seine Wirkung nicht verfehlen wird."
  • und "man solle sich Trump ... zum Vorbild nehmen."

Klartext:

Herr Kollege Winkeljohann - Was war das denn? - Ein Musterbeispiel für die "Unabhängigkeit" von Wirtschaftsprüfern (§ 43 I WPO)!? Man redet als Big4-Chef dem Finanzkapitalismus nach dem Mund, hofiert die Geldindustrie und die Selbstbedienermentalität der US-Milliardäre im Trumps Regierung und dessen Umfeld.

Oder meinte "Norbert" etwa, dass man sich einen Mauerbau vielleicht als Konjunkturbelebung in Deutschland zum Vorbild nehmen solle?

Fest steht: Winkeljohann kann sich auf sein alsbaldiges millionenschweres Pensionärs-Dasein freuen, hat sicherlich eine gute Krankenversicherung und braucht keine vier Jobs um seine Familie "durchzubringen"!

Vielleicht schafft er es ja auch einmal (mit seinem Freund Christian Wulff) zu einer Partie Golf mit "Donald" in Florida oder zu einer privaten Audienz im Trump-Tower.

Manchmal ist es wohl besser, wenn man einfach nur die "Klappe hält"!