Die unverschämte Nötigung des IDW

Die Bilanz der Facharbeit des IDW für 2017 ist katastrophal und die Blamage perfekt:

  • gesetzwidrige Verlautbarungen zum Bestätigungsvermerk (BSV),
  • falsche Bestätigungsvermerke 2016 für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen (PIE),
  • komplettes Scheitern bei der Schaffung ISA-kompatibler Prüfungsstandards,
  • europarechtswidrige Forderungen zur Qualitätssicherung im QS 1 und
  • verantwortungslose Facharbeit zu Prüfungsbericht und BSV 2017!!!

Damit hat das IDW jedweden Kredit verspielt und keinerlei Legitimation mehr, "fachliche Regeln" von "hohem normativen Charakter" einem freien Beruf auf nationaler Ebene vorzugeben.

Jegliche Glaubwürdigkeit ist verspielt!

Die Berufsaufsicht und auch die Politik hätten längst eingreifen und das IDW in seine Schranken weisen müssen!

Die Schaffung "fachlicher Regeln" kann in Deutschland nicht Sache eines "eingetragenen Vereins" sein - dies ist ja wohl ein Treppenwitz.

Offensichtlich ist der Lobbyverein der Big4 völlig überfordert und sind die Big4 desinteressiert, da man sich ohnehin in den letzten Jahren vom unlukrativen Prüfungsgeschäft abwendet und zum geldgierigen "ich kann alles-Berater" entwickelt hat!

Solch eine Schlamperei hat es in der Geschichte der Facharbeit im wirtschaftsprüfenden Beruf noch nicht gegeben. Das IDW ramponiert das Ansehen des Berufsstandes und macht den kompletten Berufsstand lächerlich!

Oder steckt da Absicht hinter?

Das IDW verfällt plötzlich in Hyperaktivität und versucht zu flicken, wo es gerade geht. Jedoch ohne Augenmaß und Orientierung.

Und jetzt kommt der Knaller:

Die Unverschämtheit des IDW besteht auch noch darin, dass man die Lösung für das angerichtete Chaos hinter einem "exklusiven Zugang zum Mitgliederbereich" des Vereins verbirgt und neuere Facharbeit ausschließlich "exklusiv und vorab nur für IDW-Mitglieder" herausgibt. Das Ganze dann auch noch mit strengem Copyright - Ein Witz!!!

Also:

Wer seinen Beruf "gewissenhaft" ausüben und sich auf dem aktuellen Stand halten will, wird somit zu einer teuren Mitgliedschaft im Lobbyverein genötigt!!! Hiermit finanziert man dann auch dieses angerichtete Chaos in der Facharbeit und die arrogante Berufspolitik der Big4.

Die WPK schaut hierbei teilnahmslos zu, als hätte man mit all dem NICHTS zu tun.

Ein weiteres Kapital aus dem Drehbuch: "Ein (ehemals) elitärer Berufsstand schafft sich selber ab!"