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WP Watch

NR. 75 - SEPTEMBER 2017

 
1. Vielen Dank!
2. Gesucht: Deutschlands "beste" Wirtschaftsprüfer
3. Erobern Nicht-WPs die WP-Gesellschaften?
4. Hierzu ein neueres Beispiel
5. Die Berufsaufsicht der APAS funktioniert nicht!
6. Wie groß ist eine Volkswirtschaft wirklich?
7. Das IDW und das WP-Examen
8. Wirtschaftsprüfer als erfolgreicher Hotellier
9. "Karrierehengste sind out"!
10. Die 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen
11. In eigener Sache: Dozent gesucht!
12. Fachforum Prüfungswesen II / 2017 - Nicht verpassen!
13. Seminare und Zertifizierungslehrgang bei PR1MUS
14. Eine gute Zeit für Sie!!
1.

VIELEN DANK!

 

Die Sommerpause ist zu Ende und die Seminarreihe "Aktuelles Prüfungswesen" bei PR1MUS ist schon wieder angelaufen.

Auch der Zertifizierungslehrgang zum Prüfungsfachwirt startet - wie versprochen - im September. Vielen Dank für Ihre Ermutigungen und vor allem für die zahlreichen Anmeldungen!

Dankbarkeit und Demut bewegt mich auch hinsichtlich der ständig zunehmenden Abonnentenzahlen der wpwatch-Nachrichten und des Newsletters.

Auch wenn es für mich persönlich manchmal nervig und anstrengend ist, hat man doch zunehmend das Gefühl, dass wpwatch wirkt!

   
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2.

GESUCHT: DEUTSCHLANDS "BESTE" WIRTSCHAFTSPRÜFER

 

Wirtschaftsprüfer erleben momentan turbulente Zeiten. Fusionen verändern die Struktur der Branche. Viele WP-Gesellschaften haben sich in diesem Zuge zu wahren Beratungsuniversalisten entwickelt. Mit der Leistungsvielfalt steigt jedoch auch die Intransparenz.

Mit der Auszeichnung "Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer 2018" will man beim manager magazin "die Übersichtlichkeit des Marktes verbessern und Wirtschaftsprüfer prämieren".

Hierzu führt man zwei Studien durch:

  • die 25 "Champions" und
  • die "Challengers" (mittelgroße Anbieter).

Um eine Teilnahme an diesen Studien kann man sich nicht bewerben!

In der "Champions-Studie" werden die umsatzstärksten WP-Gesellschaften in unterschiedlichen Teildisziplinen evaluiert. Die Grundlage hierfür bildet eine Befragung von Führungskräften großer Konzerne und mittelständischer Unternehmen. Schauen wir doch einmal genau hin, mit welchen Zahlen Rödl bei diesem Wettbewerb auftreten wird.

Die "Challenger-Studie" wendet sich an mittelgroße WP-Gesellschaften. Das manager magazin hat bereits durch eine Befragung von 1000 Führungskräften "einen exklusiven Kreis von Wirtschaftsprüfern herausgefiltert", die sich für die Teilnahme qualifiziert haben!?

Die wissenschaftliche Leitung des Wettbewerbs liegt in Händen der WGMB GmbH (Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung mbH).

Ach, Sie glauben hier an überraschende Ergebnisse des "Wettbewerbs"? - Ich nicht!

Hier wird die Lobbyarbeit des IDW sicherlich Früchte tragen.

Klartext:

Das ist ja wohl ein Treppenwitz!

Diejenigen, die der gesetzlichen Prüfungspflicht unterliegen und kapitalmarktorientiert sind, wählen ihre "besten Prüfer" selbst!? - Oder sucht man in diesem Bereich etwa die freundlichsten oder ahnungslosesten Prüfer Deutschlands, die jedwede Form kreativer Bilanzpolitik im Zweifel immer uneingeschränkt testieren?

   
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3.

EROBERN NICHT-WPS DIE WP-GESELLSCHAFTEN?

 

PwC gab vor wenigen Wochen bekannt, dass man bei Strategy&, also der PwC-Strategieberatungstochter, drei neue Geschäftsführer benannt habe, die seit dem 01. Juli 2017 die Geschäfte in Deutschland führen.

Bekanntlich läuft das Beratungsgeschäft momentan bei den Big4 mit Umsatzsteigerungen von bis zu 42% (!) gegenüber dem Vorjahr "wie geschmiert"! Das kann man vom WP-Geschäft gerade nicht sagen, hatte LÜNENDONK doch zuletzt eine völlig unbefriedigende Umsatzsteigerung von mageren 2,5% ausgerechnet!

Bekanntlich werden in den Bereichen  der Strategieberatung und internationale Steuerberatung erheblich höhere Deckungsbeiträge und damit Jahresergebnisse erwirtschaftet. Diese Gewinne werden dann zurecht auch von den Nicht-WPs beansprucht, während die WPs wohl nur neidisch zuschauen dürfen.

wpwatch hatte auch wiederholt über die Absicht der Big4 berichtet, dass man aus WP-Gesellschaften "service Firms" machen möchte bzw. das WP-Geschäft unter einer Anwalts-AG ("one KPMG") aufhängen möchte, um die Bedeutung und den Einfluss der renditeschwachen Wirtschaftsprüfer zu relativieren.

Dieses Problem dürfte bei der Big4-dominierten WPK bekannt sein. Dort wird man sicherlich auch alsbald die berufsrechtlichen Voraussetzungen hierfür schaffen!

Die Voraussetzungen zu "Anerkennung" einer WPG sind in der WPO klar geregelt (§ 28 WPO). Demnach müssen grds. WPs in solchen Dienstleistungskonzernen das Sagen haben und die Geschäftsanteile halten (§ 28 I,II WPO). - Diese Regel gilt es wohl künftig zugunsten der Anwälte zu brechen.

Eine Frage hab ich noch:

Wie will man den ständig steigenden Druck von renditehungrigen Nicht-WPs im Partnerkreis der Big4 in den Griff bekommen?

Die Mehrheit der Stimmrechte dürften die WPs doch bereits heute verloren haben!?

   
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4.

HIERZU EIN NEUERES BEISPIEL

 

PwC teilte mit,  dass die Unternehmensberaterin Sandra Babylon zum 1. August zu PwC gewechselt ist. Sie kommt vom IT-Beratungsspezialisten Accenture, wo sie zuletzt Managing Director und Geschäftsführerin war.

Jetzt kommt's:

  • "Bei PwC steigt Babylon als Partnerin eine Stufe unterhalb der Geschäftsleitung ein. Laut PwC werde sie das Financial-Services-Team im Bereich „Technology“ in Frankfurt ergänzen. Der Bereich ist an das Geschäftsfeld Financial Services Advisory angedockt, das von Peter Seethaler verantwortet wird, der ebenfalls keine WP-Qualifikation hat."

Laut PwC hat die neue Partnerin in ihrer Zeit bei Accenture mehrere Kernbanken- und Post-Merger-Integrationsprozesse im In- und Ausland erfolgreich beraten.

Und jetzt noch einmal:

Da wechselt eine Geschäftsführerin einer erfolgreichen IT-Beratungsbude zu einer WP-Gesellschaft, scheitert (bisher noch) am Berufsrecht der WPO und wird (nur) "Partnerin" unterhalb der WP-Geschäftsführer (Winkeljohann & Co.). Die Verantwortung des gesamten Bereichs obliegt ebenfalls einem Nicht-WP namens Peter Seethaler!

Klar wohl, dass die Dame nicht für ein WP-Gehalt zu PwC gewechselt ist und sich von den WP-Geschäftsführern nicht viel sagen lassen wird!? - Sie bringt im Zweifel mit ihren bis zu 150 Mitarbeitern starken Teams (!) wesentlich mehr Umsatz und Gewinn zustande als ihre WP-Kollegen!

Wann erkennen endlich die Berufsaufsicht und die Politik (BMWi) die Gefahr, dass die WPs nur noch nach außen hin das Sagen in der WP-Branche haben?

Oder sollen wir warten, bis die WP-Branche der Öffentlichkeit unter der Monstranz von Siegel und WPO nur noch Theater vorspielt?

Der WP-Beruf ist etwas ganz Besonderes! Und er darf nicht der Gier der Big4 nach lukrativen Beratungsumsätzen und Millionengewinnen geopfert werden.

Die WPs werden auf diesem Weg zukünftig deutlich an Bedeutung verlieren und sich in den Beratungskonzernen letztlich vielleicht selbst abschaffen!

   
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5.

DIE BERUFSAUFSICHT DER APAS FUNKTIONIERT NICHT!

 

Im September 2015 hatte wpwatch die Berufsaufsicht der Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) und ihre honorigen "Ehrenamtler" (Dr. h.c. Spindler & Co.) enttarnt: Alle 15 Inspektoren der APAK waren von den Big4 und die "Ehrenamtler" haben jahrelang gesetzwidrig die Kasse der WPK geplündert.

Am 17.06.2016 wurde die APAK aufgelöst und in die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) überführt (Abteilung VI der BAFA). Die Inspektoren sollten unter Leitung des Ex-KPMG-Skandalprüfers Ralf Bose und zweier Ex-KPMG Abteilungsleiter verbeamtet werden.

In der Folgezeit glänzte das APAS-Organigramm jedoch auf der Website der BAFA mit Stellenbesetzungen wie "N.N.".

Klartext: Seit Wochen und Monaten sucht die APAS sieben Kollegen/innen für die Berufsaufsicht!? Damit müsste die Hälfte der Stellen für Inspektoren zur Überwachung der WPK und der PIE-Prüfer momentan unbesetzt sein!?

Ein Skandal! - Viele Inspektoren haben offensichtlich im Zuge der "Verbeamtung" und den schnöden Gehaltsaussichten im öffentlichen Dienst das Weite gesucht und ihr "Return-Ticket" zu den Big4 gezogen. Neue Berufsaufseher sind offensichtlich nicht zu finden!

Übrigens ist die APAS komplett in Händen der KPMG: Leiter WP/StB Ralf Bose und die beiden Unterabteilungsleiter WP/StB Martin Kocks und WP/StB Bettina Scholz-Vollrath kommen von KPMG, pflegen beste Beziehungen dorthin und erhalten sicherlich im Alter auch aus der KPMG-Pensionskasse einen Teil ihrer Altersbezüge.

Also wird auch die WPK momentan nur unzureichend beaufsichtigt und die Big4 haben bei der Prüfung ihrer PIE-Mandate wohl kaum Inspektionen zu befürchten! - Das gefällt doch, oder?

Hier rächt sich, dass der Gesetzgeber bei der APAReG-Reform die APAS fachaufsichtsfrei gestellt hat. Diese "Narrenfreiheit", die man Dr. h.c. Spindler, Skandalprüfer Bose & Co. einräumte ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar!

Fazit:

Die Big4 sollen in Deutschland fachlich nicht beaufsichtigt werden, haben "Narrenfreiheit" und können berufsgerichtlich auch nie belangt werden! Das sind doch rosige Zeiten!

   
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6.

WIE GROß IST EINE VOLKSWIRTSCHAFT WIRKLICH?

 

Die Größe einer Volkswirtschaft wird gemessen durch das  Bruttoinlandsprodukt (BIP). Dies wird weltweit nach einigermaßen einheitlichen Kriterien erhoben: Die Summe aller im Land erzeugten Waren und Dienstleistungen.

Das irische Zentrale Statistikbüro hat etwas Neues entwickelt denn dort stößt das Konzept des BIP auf besondere Probleme.

Die Republik ist ein Hort für internationale Konzerne, die dort große Teile ihrer weltweiten Geschäfte abrechnen oder gleich ihren offiziellen Hauptsitz nehmen, aber vergleichsweise wenig lokale Präsenz haben.

Die Wirtschaftskraft, die den Iren tatsächlich zur Verfügung steht nennen sie neuerdings Bruttonationaleinkommen (BNE). Dieses beziffern die Statistiker nun mit 189 Milliarden Euro für das Jahr 2016 - gut 86 Milliarden weniger als das offizielle BIP!

Vom BIP werden alle ins Ausland gehenden Einkommen wie Firmengewinne abgezogen (und Einkommen von Iren aus dem Ausland hinzugerechnet). Weiterhin wurden zusätzlich nur zum Schein in Irland sitzende Firmen sowie die Wertberichtigungen von Patenten, Copyrights und in Irland registrierten Flugzeugflotten von Leasingfirmen bereinigt.

Allein die im Vorjahr von Leasing-Firmen als Anlagevermögen neu angeschafften Flugzeuge haben laut Irischer Zentralbank einen Wert von 1,4 Billionen Euro - genug, um ein sattes Plus von 45,5 % für die Kapitalbildung der gesamten Volkswirtschaft auszuweisen. Dahinter steht insbesondere die Übernahme des US-Riesen CIT durch die Avolon Holding mit Sitz in Dublin und chinesischen Eigentümern.

Die enormen Sprünge bewirken, dass die Daten des kleinen Irland auch die Quartalsergebnisse der gesamten Euro-Zone verzerren - was beispielsweise die Geldpolitiker der Europäischen Zentralbank in die Irre führen könnte.

   
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7.

DAS IDW UND DAS WP-EXAMEN

 

"Der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer steht vor erheblichen personellen Herausforderungen: Die Zahl der Examenskandidaten nimmt stetig ab und hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu halbiert. Gleichzeitig zeigt die Alterspyramide, dass in den nächsten fünf Jahren überproportional viele Wirtschaftsprüfer altersbedingt aus dem Berufsstand ausscheiden werden."

So heißt es in einer Eingabe des IDW vom 25.07.2017 an die zuständige Abteilungsleiterin des BMWi Frau Dr. Sabine Hepperle.

Das IDW ist jedoch bereits der Lösung auf der Spur und Frau RA Dr. Daniela Kelm stellt fest:

  • "Als Ursache für das Nachwuchsproblem wird häufig das Wirtschaftsprüfer-Examen (WP-Examen) genannt. Das IDW hat ... nach Lösungen zur Modernisierung des Examens gesucht, um dieses für die Examenskandidaten kalkulierbarer und attraktiver zu gestalten."
  • "Das WP-Examen gilt als eines der schwierigsten Examen in Deutschland und ist mit erheblichen Entbehrungen verbunden. ... Dabei ist anzumerken, dass den Kandidaten zum Examenszeitpunkt eine überbordende Stoffmenge abverlangt wird. Diese Stoffmenge kann schlicht nicht mehr beherrscht werden, so dass ... der Faktor „Glück“ eine immer wichtigere Komponente spielt."

Also folgert die Nicht-Wirtschaftsprüferin im geschäftsführenden Vorstand des IDW gleich einmal, dass man im Rahmen einer "Modularisierung" Teilleistungen des Examens auf bis zu acht Jahre ausdehnen solle und die nachzuweisenden Praxiszeiten für bestimmte Fächer reduziert werden sollten.

Liebe Theoretiker beim IDW: Sie haben nicht verstanden, dass nicht der "Schwierigkeitsgrad des WP-Examens" den Berufsnachwuchs abhält, sondern vielmehr Faktoren wie

  • Lobbypolitik des IDW für die Big4 und eine undemokratische Besetzung der WPK,
  • unerträglich Marktkonzentrationen und kartellartige Strukturen des Big4-Oligopols,
  • Überregulierung des Berufs mit dem Ziel der Marktbereinigung,
  • dramatisch sinkende Anerkennung des Wirtschaftsprüferberufs in der Öffentlichkeit,
  • unglaubwürdige Entwicklung des Berufsbildes zum "Alleskönner-Berater" sowie
  • schlechte Bezahlung und miese Aufstiegschancen.

Die Chef-Strategen der Big4 haben den Berufsstand bereits längst auf dem Altar des Finanzkapitalismus geopfert. Man spielt einfach mit im Wirtschaftssystem und lässt sich dafür fürstlich entlohnen. Nur Marktmacht, Lobbypolitik und lukrative Besserwisser-Beratung zählen!

Viele qualifizierte Nachwuchskräfte wissen mittlerweile, dass dies nicht sinnstiftend ist!

   
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8.

WIRTSCHAFTSPRÜFER ALS ERFOLGREICHER HOTELLIER

 

Paul Morzynski ist ein vielbeschäftigter Mann. Hierüber berichtete wpwatch bereits 2013. Jetzt gibt es Neues über ihn zu berichten:

Der Wirtschaftsprüfer aus Hannover erwarb Ende Juni 2017 an der Ostseeküste das Hotel Prinzenpalais in Bad Doberan. Erst 2013 übernahm der agile 67-Jährige das Grand Hotel Heiligendamm im ältesten deutschen Seebad. Auch die Süßwarenkette Arko mit 280 Geschäften zählt er sein Eigen.

Seine Aktivitäten hat Morzynski in der Hannoveraner Familienholding „Waldersee Treuhand- und Vermögensgesellschaft“ gebündelt, wo auch seine Söhne Marc und André tätig sind.

Nur für Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, Halloren AG, fühlt sich der umtriebige Unternehmer jetzt offenbar zu alt. Anfang August 2017 verkaufte Morzynski, der in den letzten Jahren AR-Vorsitzender war, seinen 29 %-Anteil an den zweiten Großaktionär Darren Ehlert.

„Es wurde Zeit für einen Generationswechsel“, sagte Morzynski dazu.

   
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9.

"KARRIEREHENGSTE SIND OUT"!

 

Die Big4 fühlen sich berufen, uns täglich mit neuen "Studien" zu beglücken!

Diese "Studien", die niemand beauftragt hat, werden medial bestens präsentiert, haben meist keine wissenschaftliche Grundlage und sind reines Schaulaufen und Effekt-Hascherei! Man buhlt um Aufmerksamkeit und ist in allen aktuellen Themen präsent!

Vor wenigen Wochen wurde die "EY Jobstudie 2017 zur Motivation und Arbeitszufriedenheit" vorgestellt.

Schaut man sich diese "Studie" auf der Website von EY  an und klickt die 13 Folien durch, so hat man einen überaus positiven Eindruck:

  • Arbeitnehmer sind deutlich zufriedener als 2015,
  • Ältere sind am zufriedensten,
  • Geld macht nicht glücklich,
  • 42 % der Mitarbeiter sind hochmotiviert und
  • ein gutes Verhältnis zu Kollegen ist am wichtigsten ... Bla, bla, bla!

Schaut man sich die Wiedergabe derselben Studie in den Medien (z.B. bei "www.sputniknews.com") an, so glaubt man, man sei im falschen Film:

  • Immer weniger Deutsche sehen die Möglichkeit, die eigene Karriere voranzutreiben,
  • viele haben auch gar keine Lust dazu.
  • Nur 40 % der Arbeitnehmer sehen Aufstiegschancen in ihren Unternehmen.
  • Nur 38 % der Männer und gerade einmal 31 % der Frauen äußern den Wunsch, im Unternehmen aufzusteigen.
  • Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer (56 %) halten sich für unterbezahlt.

Fazit:

EY möchte wohl (potentielle) Mandanten und Mitarbeiter wohlstimmen. Es kommt aber immer auf die Rolle des Betrachters an, wie man "Studien" liest!

In Zeiten der Reizüberflutung und Informationsvermüllung sind wir oberflächlicher geworden und von mündigen Bürgern zu Konsumenten umerzogen worden.

   
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10.

DIE 5 DINGE, DIE STERBENDE AM MEISTEN BEREUEN

 

Die Australierin Bronnie Ware arbeitete jahrelang als Palliativpflegerin und begleitete todkranke Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens. Immer wenn sie die Patientinnen und Patienten fragte, was sie in ihrem Leben bereuten würden oder lieber anders gemacht hätten, kamen meist die gleichen Antworten.

Die Erkenntnisse hielt sie in Ihrem Buch „The top five regrets of the dying“ fest, dass ein internationaler Bestseller wurde.

Hier die Ergebnisse:

  • „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.“

Nichts bereuten die Sterbenden häufiger und mehr, als dass sie nicht das Leben geführt haben, das sie eigentlich hätten führen wollen.

  • „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.“

Die Angst, nicht genug Geld zu verdienen, oder der Druck, Karriere machen zu müssen, sind in unserer kapitalistischen Welt so weit verbreitet wie nie zuvor.

  • „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.“

In den Gesprächen erfuhr sie, dass viele Menschen jahrzehntelang ihre Gefühle aus Angst oder um des lieben Friedens willen unterdrückten.

  • „Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.“

Viele der Patientinnen und Patienten bereuten, das sie ihren Freunden zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt haben.

  • „Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.“

Viele Menschen erkennen erst am Sterbebett, dass jeder selbst entscheidet, glücklich oder unzufrieden zu sein.

   
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11.

IN EIGENER SACHE: DOZENT GESUCHT!

 

Auf Wunsch vieler Kollegen/innen bietet PR1MUS im Rahmen seiner "PR1MUS spezial"-Veranstaltungen  auch erfolgreich Seminare zur "Konzernrechnungslegung nach HGB" an.

Hierfür wünsche ich mir als zusätzlichen Referenten noch eine/n qualifizierte/en Kollegen/in mit praktischer Erfahrung in der Prüfungsdurchführung mittelständischer Konzerne.

Sollten Sie hieran Interesse haben oder eine Empfehlung geben wollen, so wäre es nett, wenn Sie mich kurz kontaktieren würden.

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme! - Danke!

   
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12.

FACHFORUM PRÜFUNGSWESEN II / 2017 - NICHT VERPASSEN!

 

Das Prüfungsjahr 2017 wird bedeutende Änderungen in Gesetzgebung und Facharbeit mit sich bringen.

Im Fachforum II/2017 werden alle relevanten Neuerungen bei

  • Jahresabschlussprüfung,
  • prüferischer Durchsicht und
  • Erstellung des Jahresabschlusses

besprochen. Wir haben hierzu neben dem Skriptum in insgesamt vier Materialbänden unsere jeweiligen Berichte und Arbeitshilfen für 2017 aktualisiert und werden diese vorstellen.

Wenn Sie mögen: Hier gibt es weitere Informationen.

   
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13.

SEMINARE UND ZERTIFIZIERUNGSLEHRGANG BEI PR1MUS

 

PR1MUS startet im Herbst 2017 vier "PR1MUS spezial"-Seminare.

Themen sind:

  • Konzernrechnungslegung nach HGB (nur noch wenige Plätze in Stuttgart buchbar!)
  • IT-gestützte Jahresabschlussprüfung (Datenanalyse)
  • Bestimmung des Prüfungsumfangs und der -auswahl (Stichprobenverfahren)
  • IT-Systemprüfung bei KMU

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Informationen unter www.primus-fachseminare.de oder unserem Folder.

Wichtiger Hinweis:

Im September 2017 startet der Zertifizierungslehrgang zum "PR1MUS Prüfungsfachwirt".

Weitere Einzelheiten dazu gibt es unter www.primus-fachakademie.de.

   
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14.

EINE GUTE ZEIT FÜR SIE!!

 

Ihnen allen wünsche ich eine gute Zeit!

Kollegiale Grüße aus Köln!

Ihr

Dirk Hildebrandt

Herausgeber (ViSdP):

WP StB Dipl.-Kfm. Dirk Hildebrandt
Hohe Str. 9   51149 Köln
Tel. 02203 / 98 00 20
E-Mail: hildebrandt@wpwatch.de

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